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HAMMERHEART RECORDS - Sampler
Datum: Dienstag 03 September 2002 10:00:00
Thema: CD Reviews


Da mir leider keinerlei Info`s zu diesem Sampler mitgeschickt wurden, habe ich keine Ahnung ob das Ding regulär käuflich zu erwerben ist oder ein Werbegeschenk - wer Interesse hat schaut am besten mal auf www.hammerheart.com oder schreibt an HHR@hammerheart.com. Auf alle Fälle lohnt sich dieser gelungene Sampler, der zeigt, das Hammerheart einige gute Pferdchen im Stall haben. Der Einfachheit halber gibt`s alle Titel der Reihe nach mit Kurzbeschreibung!

Da mir leider keinerlei Info`s zu diesem Sampler mitgeschickt wurden, habe ich keine Ahnung ob das Ding regulär käuflich zu erwerben ist oder ein Werbegeschenk - wer Interesse hat schaut am besten mal auf www.hammerheart.com oder schreibt an HHR@hammerheart.com. Auf alle Fälle lohnt sich dieser gelungene Sampler, der zeigt, das Hammerheart einige gute Pferdchen im Stall haben. Der Einfachheit halber gibt`s alle Titel der Reihe nach mit Kurzbeschreibung:
MERCENARY - „Seize The Night“ (von „Everblack“): düster-melodiöser Schweden Metal, erinnert mich am ehesten an Sentenced, kein Knaller aber bleibt hängen
SATARIEL - „Coffin Gateweays“ (von „Phobos und Deimons“): kennen alle neueren Hypocrisy-Scheiben, wollen diesen Einfluß nicht verleugnen, nicht ganz so gelungen wie des Meisters Werke, aber überaus gelungen - gefällt mir!
MORIFADE - „Lost Within A Shade“ (von „Imaginarium“): sagt mir nüscht, klingt aber entweder nach good old Germoney oder Hamsterfell, im Grund genommen überflüßig wie ein Kropf, aber das ist Bayern München auch und trotzdem mögen`s viele...
NECROPHOPIC - „Dreams Shall Flesh“ (von „Bloodhymns“): bester Song dieses Samplers, Freunde des schwarzen melodiösen Death Metals in den Fußstapfen der göttlichen Dissection dürften bis zum Exodus die Matte kreisen lassen! Hymne, Kracher, Pflicht! Das Album hol ich mir!
DEMONS OF DIRT - „In Dreams“ (von „Killer Engine“): erster Durchhänger, klingt nicht schlecht, erinnert mich irgendwie aber zweitklassige In Flames-Songs mit Ufftata-Rhythmus
SINISTER - „Bleeding Towards The Wendigo“: nächster Kracher, keine Ahnung wie das kleine Fräulein dermaßen geil grunzen kann. Sinister schnell, knüppelhart und mit hohem Wiedererkennungswert - die Holländer rulen!
DIVERCIA - Modus Operandi (von „Modus Operandi“): magsich komisch anhören, musikalisch fühle ich mich stark an Dimmu Borgir erinnert, der Sänger klingt mächtig schräg, ungefähr wie einer der versucht Ville Valo nachzumachen, dafür aber keinerlei Talent hat und auch keinen eigen Stil findet - schmeißt den Sänger raus!
INTERNECINE - „The Elder Gods“ (von „The Book Of Lambs“): extremer Death Metal der an alte Morbid Angel oder Deicide erinnert. Weniger auf`s Gas ist manchmal mehr, für Geschwindigkeitsfanatiker
PRIMORDIAL - „The Heretics Age (von „Storm Before Calm“): Black Metal, ziemlich schnell und leider grottenschlechtem Sound, manche Passagen lassen vermuten das mehr drin gewesen wäre - vor allem wenn man das Tempo reduziert!
BLOOD RED THRONE - „Souls Of Damnation“ (von „Monument Of Death“): BRT haben sich ebenfalls dem Black Metal verschrieben, gehen allerdings etwas langsamer, thrashiger aber dafür druckvoller zu Werke. Eignet sich zum headbangen und weiß ebenfalls zu gefallen, wenn mich Mucke auch nicht gerade vom Hocker reißt.
DANSE MACABRE - „Danse Macabre Lonely Puppet Mix“ (von „Matters Of Heart“): EBM-Gothic-Rock, der verdammt stark nach den Sisters Of Mercy und Billy Idols „White Wedding“ klingt - hat was und könnte ein Tanzflächen-Füller werden!
SEVERE TORTURE - „Butchery Of Soul“ (von „Butchery Of Soul“): hier gibt`s wieder extremen Death Metal wie ihn am ehesten die alten Cannibal Corpse in Vollendung zelebrierten, für Todesblei-Fanatiker empfehlenswert, auch wenn`s nix neues is!
THYRFING - „The Giant`s Laughter“ (von „Vansinnesvisor“): nordischer Death / Black, verhältnismäßig langsam, klingt interessant, allerdings noch ohne das gewisse Etwas, in`s Album reinhören sollte aber mal drin sein, passt nicht wirklich in den Rahmen
CARPE TENEBRUM - „To See Your Name“ (von „Dreaded Chaotic Reign“): wieder ein Fall für die Todesbleifraktion und Morbid Angel / Vader-Fans, bleibt aber nicht hängen, vermutlich eher für Komplettisten
CRUACHAN - „The Children Of Lir“ (von „Folk-Lore“): wenn ein Album „Folk-Lore“ heißt, dürfte es nicht schwer sein die Musikrichtung zu erraten: Folk Metal mit Flöte und weiblichen Vocals, gefällt mir gut, geiles Riff im Mittelteil, geht gut ab, auf alle Fälle mal reinhören!
REBAELLIUM - „Rebellious Vengeance“ (von „Annihilation“): nach kurzer Erholungspause durch Cruachan gibt`s wieder voll auf die zwölf, knüppelharter und schneller Thrash / Death, spontan fällt mir Carnal Forge ein, lohnt sich!
IMPIOUS - „Dead Eyes Open“ (Plattentitel noch unbekannt, Demoversion): verdammt vielversprechender Black Thrash, mitten in die Fresse, roh und ungeschliffen, könnte ein Geheimtip werden, so watch out!
HAGALAZ RUNEDANCE - „Frigga`s Web“ (von Frigga`s Web“): die Dudelsäcke am Anfang erinnern einen an „Braveheart“, die weibliche Stimme passt auch, klingt sehr interessant! Wer auf solche Art Mucke steht unbedingt reinhören! Aber mit E-Gitarren und Metal is hier nix - nur als Warnung!
Fazit: abwechslungsreicher Sampler, je nach Preis auf alle Fälle empfehlenswert, vielleicht gibt`s das Ding bei einer Bestellung auch für lau dazu! Auf alle Fälle sind eine Menge interessante Bands dabei!






Dieser Artikel stammt von der Webseite PlanetHeavyMetal
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