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World Downfall - Aardvarks - Hate Factor - Coronation - Köln BüZe Ehrenfeld 2002
Datum: Donnerstag 29 August 2002 20:41:27
Thema: Konzert


Nun, und es sollte sich wirklich lohnen. Alleine schon der Eintrittspreis von nur 6€ war Grund genug, dazu ein paar geile Bands sehen, besser kann es nicht kommen.



World Downfall / Aardvarks / Hate Factor / Coronation

Köln BüZe Ehrenfeld

30.08.2002

Ja, manchmal geschehen Zeichen und Wunder. Da rufen mich zwwei gute Freunde an, und fragen, ob ich am Freitag nicht Bock hätte auf einen kleinen Undergroundgig in Köln. Nuja, ich sagte ja, und man traf sich am nächsten tag am Düsseldorfer Hauptbahnhof, um dort hinzufahren.
Nun, und es sollte sich wirklich lohnen. Alleine schon der Eintrittspreis von nur 6€ war Grund genug, dazu ein paar geile Bands sehen, besser kann es nicht kommen. Dort angekommen, traf man auch schon einen Haufen bekannte, schien sich doch herumgesprochen zu haben, daß in der Domstadt mal wieder metalmäßig was geht. Und dann erfährt man auch noch, daß der Eintritt auf 4€ gesenkt wurde. Na, dass hörte sich aber noch besser an.
Und nach einigen Aufwärmlimos, auch Kölsch genannt, standen dann auch schon „Coronation“ auf der Bühne. Und ihre geile Mischung aus Death Metal mit einer Prise Grind , liess sofort meine matte rotieren, und die band tat auch alles dafür, dass einem nicht langweilig wurde. Songs wie „Gore Explosion“ lösten nur ein wildes gemoshe bei einigen der anwesenden aus, und auch der Rest des Gigs konnte sich sehen lassen. Der Fronter war einfach sympathisch, besonders seine Ansagen ließen einen manchmal schmunzeln. Auch „Nightstalker“(kein Macabre-Cover, nicht dass ihr das denkt), kam klasse an. Die Jungs aus Uerdingen rockten die Bude. Definitiv.

Nun folgten die Krefelder Deaththrashcorler „Hate Factor“, die ich vor einem Jahr zwar schon mal gesehen hatte, aber mich nicht mehr erinnern kann, oder will(hat mit der Veranstaltung zu tun, manche werden wissen warum). Auf jeden Fall legten die Jungs schon mal gut los, und der mich manchmal an „Unleashed-Johnny „ erinnernde Fronter, oder lag es auch nur am T-Shirt nebst passender Füllung, legten gleich verdammt geil los. Die Jungs rockten sich den sprichwörtlichen Arsch ab, und konnten von Anfang an eine Menge Leute auf ihre Seite ziehen. Stücke wie „Slave“, „M.F.K“. „Extinct“, oder auch „Psychopath Massacre „ taten ihr übriges, um die anwesenden zu begeistern. Besonders gut gefiel mir das Stück „Deathparade“, aber auch das „Napalm Death“ Cover „Breed to Breathe“ wusste zu überzeugen. Die Jungs waren absolut klasse.

Nun aber kam die Band, auf die ich mich am meisten gefreut hatte. „Aardvarks“ aus Bonn. Ich hatte sie schon einige Jahre vorher live gesehen, und damals hatten sie mich schon überzeugt, und nun sollte ich sie endlich wieder sehen dürfen.
Und was legten die ein Brett hin. Von nafang an knüppelten die Bonner eine granate nach der anderen aus den Boxen, und die Leute moshten wie die wilden. Hammer. Dazu noch Stücke wie „Profundo Rosso“, „Farkas Lemma“ oder „Beyond“ wussten absolut zu begeistern. Als dann das „Primus“-Cover“ Too many Puppies“ gespielt wurde, gab es absolut kein halten mehr, Mann war das genial, super gecovert, und dabei so rausgerotzt, klasse. Mann, gebt den Jungs endlich einen Plattenvertrag, den haben die verdient, die spielen sich seit jahren den Arsch auf hohem Niveau ab, und anscheinend interessiert es keinen Menschen . Traurig, aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben. Toller Gig

Jetzt sollte es Zeit werden für den Headliner. Die Wermelskirchener Grindcore Kapelle „World Downfall“ bat zum Tanze, und alle tanzten. Und die jungs aus dem bergischen holten noch mal das letzte aus einem raus. Der Fronter, mit den Ras´tas bis zum Gesäß trat wie der Rest der Band im feinsten Anzug auf, und alle versprühten eine Energie, die sich gewaschen hatte. Trotz des hohen Alkoholpegels diverser Mitglieder. Kleine Moshpits bildeten sich, zwischenzeitlich spielte die halbe Band im Publikum und machte einfach eine Riesenstimmung. Zwischen diversen Songs wurde immer wieder gegen das Nazipack und auch Stoiber gewettert, was durch die Bank durch, gut beim Publikum ankam. Ach ja, ein paar Songs sollten auch mal genannt werden. Als da wären,“Disease“,“ Life´s Missing Content“,“Agathocles op Aples“,“Reality is when you lie“, und diverse andere Stücke. Auf jeden fall waren die Jungs nicht zu stoppen, und man wollte sie auch gar nicht mehr von der Bühne lassen. Klar, bei der geilen Stimmung ist das auch kein Wunder. Es wurden noch ein Riesenhaufen kurzer Nummern gezockt, und die anwesenden quittierten es mit noch mehr Gemoshe und Gepoge. War auf jeden Fall ein Spitzenauftritt der Wermelskirchener Hausband des AJZ Bahndamm. Immer wieder gerne.
Gegen 01.00h war der Spuk dann aber auch vorbei, und die exakt 103 zahlenden Gäste gingen zufrieden heim. Solche Abende sollte es definitiv öfters geben, bei dem Pries und solch coolen Undergroundbands ein absolutes Muß.

Madrebel







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