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Fozzy - Happenstance
Datum: Mittwoch 26 Juni 2002 22:23:20
Thema: CD Reviews


Nun aber mal Spaß beiseite. Bei „Fozzy“ handelt es sich um eine verdammt gelungene Metalcoverband, die auch mit guten Eigenmaterial aufwarten kann .



Erschienen 2002 bei Steamhammer/SPV


„Fozzy“ heißt diese obskure Band, die aber nichts mit dem gleichnamigen Muppetsbären zu tun hat, nein „Fozzy“ kommen laut eigener Aussage aus Amerika, wurden aber von der Plattenfirma „Big Happy Mountain Rock Records“ aus Japan unter Vertrag genommen. Leider Gottes ging dieses Label pleite, und die Jungs saßen im Lande des Lächelns fest. Keine Kohle, keine Ahnung und keinen Plan, tja, aber trotzdem schafften sie es irgendwie, Songs aufzunehmen, und Demos zu produzieren, um sie außer Landes zu schmuggeln. Und diverse ihrer Kompositionen wurden sogar von den namhaften Bands der 80er gecovert, nur, das sie diese als ihre eigenen ausgaben.
Tja, that´s life
Nun aber mal Spaß beiseite. Bei „Fozzy“ handelt es sich um eine verdammt gelungene Metalcoverband, die auch mit guten Eigenmaterial aufwarten kann .
Hinter der Band verbirgt sich Wrestling Superstar „Chris Jericho“, der hier beweist, dass er nicht nur gut ringen, sondern auch klasse singen kann. Dazu gesellen sich Andy Sneap und Rich Ward (Ex-Stuck Mojo).
Was man hier von Anfang an merkt ist, dass die Jungs richtig viel Spaß an ihrer Musik haben, und dies auch in jedem gespielten Riff und jeder gesungenen Strophe feststellen kann.
Die eigenen Songs klingen nach feinsten 80ern, und wirken absolut authentisch und machen dabei verdammt viel Spaß, aber auch die Coverstücke sind sehr klasse gelungen. Unter anderem wären da „Mob Rules“ von „DIO“, klasse gecovert, „Freewheel Burning“ von „Judas Priest“, dabei kann kein beinharter Priestmaniac meckern, er singt die Nummer souverän und überzeugend. Dazu gesellen sich auch „L.O.V.E Machine“ von „W.A.S.P.“, was ich verdammt gelungen finde, und besser als das Original, dazu „Big City Nights“ von den „Scorpions“. Den Song fand ich zwar immer klasse, aber endlich hört man den penetranten deutschen Akzent von Klaus Meine nicht mehr, von daher, absolute Klasse.
Sehr gelungen wirkt auch „Balls to the Wall“ unserer Solinger Messerschmiede von „Accept“, wo man die Gitarren runtergestimmt hat, und auch der Gesang dunkler wirkt. Kommt sehr gut, und sollte auch niemanden enttäuschen.
Dazu gesellt sich noch „Where Eagles dare“ von einem der besten Maidenalben überhaupt, nämlich „Piece of Mind“, wirkt auch sehr gelungen, obwohl ich da doch das Original vorziehe. Aber auch die eigenen Stücke brauchen sich nicht zu verstecken. Als da sind „Whitechapel 1888“, „To Kill a Stranger“, „ Crucify yourself”, “With the Fire” und das Titelstück “Happenstance”.
Ein im großen und ganzen sehr gelungenes Album, was sicherlich seine Fans finden sollte. Mich persönlich hat es sehr beeindruckt, da wie eingangs schon erwähnt, hier eine großartige Spielfreude vorherrscht, also kaufen.

Mitglieder:

Moongoose McQueen
DukeLaRue
KK LaFlame
Tke Kid
Claude “Watty”Watson
Lord Edgar Bayden Powell

Madrebel







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