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Motörhead Live in Oberhausen 2002
Datum: Sonntag 16 Juni 2002 16:00:12
Thema: Konzert


Ein neues Jahr, eine neue Motörhead-Scheibe, und eine neue Tour, wenn nur alles immer so konstant wäre.



12.06.2002

Eine vollbesetzte Oberhausener Turbinenhalle fieberte dann auch dem Auftritt von „Motörhead“ entgegen, und man wurde nicht enttäuscht, wie immer, das Hallenlicht erlosch, ein Jubelschrei im Publikum, und es begann.
„Guten Abend, we are Motörhead, and we´re gonna kick your ass”, gesagt, getan und mit “ We are Motörhead” ging´s dann los, und es ging weiter mit „No Class“, „Goin´to Brazil“, leider gab es anscheinend auf der Bühne auch ein paar Soundprobleme, da sowohl Lemmy als auch Phil Campbell dies bemängelten, und den Mischer baten, etwas am Sound zu feilen, dem natürlich sofort entsprochen wurde, aber man muß sagen, dass es für „Motörhead“ Verhältnisse doch recht leise war.
Nach der ersten Hälfte wurde dann „Ramones“ gespielt, was wiederum Joey Ramone, aber auch den vor kurzem an einer Überdosis verstorbenen Dee Dee Ramone gewidmet war.
Von der neuen Scheibe wurde anscheinend nur ein Stück gespielt, und zwar „Brave New World“ was in Kürze auch als Video auf den Musiksendern laufen soll.
Natürlich durfte auch „God save the Queen“ nicht fehlen, der „Bomber“ wurde gespielt, leider diesmal ohne selbigen als Showelement, schade eigentlich, hätte gewiss viele gefreut. Bei „Orgasmatron“ wurde natürlich an grünem Bühnenlicht nicht gespart, und Lemmy sieht in diesem Licht wirklich sehr diabolisch aus, Gänsehaut pur.
Nach einem kurzen Drumsolo von Mickey Dee, ging es dann auch weiter, aber leider auch dem Ende zu. Aber eine Besonderheit, Lemmy stand mit freiem Oberkörper auf der Bühne, wo doch einige weibliche Besucher recht entzückt reagierten, tja, einen schönen Menschen entstellt nun mal nichts.
"Killed by Death" leitete dann aber auch langsam das Ende diesen Auftritts ein, und nach 80 Minuten war es dann auch ersteinmal vorbei, aber lautstarke Zugabenrufe holten die Jungs schnell wieder auf die Bühne zurück.
Zum Abschluß wurde dann noch „Ace of Spades“ runtergezockt, und mit „Overkill“ wurde dann auch dieser Gig dann beendet.
Klasse wie immer, „Motörhead“ eben.
Eine Vorband gab es übrigens auch mit dem Namen „Substyle“ aus Mönchengladbach, aber irgendwie interssierten die keinen Menschen wirklich, trotzdem gab es Anstandsapplaus, für diesen „Faith no More“ Abklatsch.
Zusätzlich anzumerken wäre noch, dass die Kellner und Kellnerinnen hier mit dem Bierzapfen vollkommen überfordert waren, und auch nicht mit so viele durstigen Kehlen gerechnet hatten, denn die Fässer waren sehr schnell leer. Da muss aber mehr kommen.beim nächsten Mal.
Und zu den Merchandise-Preisen äußere ich mich nicht mehr, da diese wohl anscheinend jetzt Standart werden.
Wie dem auch sei, ein klasse Abend, mit eine der besten Rockbands überhaupt auf diesem Planeten.
Zum Schluß bleibt dann auch nur noch eines zu sagen:
DON´T FORGET....................... MOTÖRHEAD „!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Madrebel



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