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Interview mit Ice T am 20.08.2006
Datum: Montag 28 August 2006 22:31:49
Thema: Interviews


Als ich hörte, dass Body Count auf Deutschland Tour gehen, bemühte ich mich für ein Interview mit Ice T. Das war gar nicht so einfach, denn Redakteure von kleineren, unbekannteren Radiostationen oder Metalzines scheinen nicht so gefragt zu sein. Trotzdem hat es geklappt und ich muss sagen, Mister Ice T ist ein wirklich unterhaltsamer und netter Mensch.



Redtotem:
Hi wie geht es dir?

Ice T:
Toll, ich fühle mich großartig zur Zeit, danke der Nachfrage.

Redtotem:
Das neue Body Count Album ist gut geworden. Ist der Titeltrack „Murder 4 Hire“ eine Art Fortsetzung, oder ein weiterer Schritt von „Copkiller“?

Ice T:
Nein. Der Titeltrack kommt von einem Videospiel das ich auf den Markt bringen möchte. Das Game wird „Hit Me“ heißen und es ist ein Ballerspiel, hahaha. Als wir die Songs geschrieben haben, hatten wir keinen Titel für das Album und für uns war „Murder 4 Hire“ der beste Titel. Das Albumcover ist für „Murder 4 Hire“ entworfen worden, aber der Song selbst ist über das Videospiel und das Cover hat eher etwas politisches. Wie gesagt das schien für uns der beste Titel für ein Album.

Redtotem:
Ich mag den Song „Born In The Bayou“. Besonders die Harp kommt hier super rüber. Was war die Idee für diesen Titel?

Ice T:
Wir nahmen den Track auf und er hörte sich so nach Louisiana Musik an. Die Art die Gitarren so zu spielen hatte etwas von Swing. Ich als Texter hörte die Musik und die Musik sprach zu mir, wirklich. Wir haben viele Fans im Süden von Amerika die uns wirklich mögen. Sie mögen Body Count und sie mögen Ice T. Warum sollte ich also eine Platte aufnehmen auf der ich schlecht über den Süden rede? Das ist wirklich ein typisches Klischee. Also nahm ich einen Song auf, der aus ihrer Sichtweise kommt. Sie leben in den Bayous, haben ihren eigenen Lebensstil und sie mögen eigentlich gar nichts so richtig. Das singe ich auch, alles was im Fernsehen läuft ist dumm, was man so liest auch und so weiter. Ich versetze mich in ihre Situation und ich wollte mich auf keinen Fall lustig darüber machen, es machte einfach Spaß so einen Song aufzunehmen. Wenn ich wieder einmal im Süden auftrete, dann kann ich sagen – hey das ist auch ein Album für euch, the good ol boys.

Redtotem:
Nach dem Tod der drei Gründungsmitglieder Beatmaster V, D-Roc und Mooseman, war es da schwer für dich mit Body Count weiter zu machen?

Ice T:
Bei diesem Album war D-Roc eigentlich noch mit dabei. Er starb vor etwa ein einhalb Jahren und die meisten Songs hat er noch eingespielt. Wir haben zwar alles neu abgemischt und seine Tracks mitverwendet, aber die Gitarrenparts hat er noch selbst eingespielt. Als das alles passierte, wusste ich nicht wirklich was ich machen sollte. Sollte ich mit BC weiter machen, oder nicht. Viele kamen zu mir und sagte: „Hey Ice machst du jetzt weiter? Komm schon, was ist?“ Ich bin sehr emotional eingestellt und dachte, soll es das sein? Jeder war der Meinung, dass D-Roc gewollt hätte das ich mit Body Count weiter mache, das die Band weitehin besteht. Ich meine, ich brauche kein Album aufzunehmen damit ich etwas Essen kann, für mich muss das Gefühl da sein ein Album zu machen. Ich muss das Gefühl haben, jetzt ist die Zeit reif für ein neues Body Count Album. Wir brauchen aggressive Musik und Rockmusik ist aggressiv. Popmusik ist zu seicht, die macht uns alle verrückt, verstehst du, hahaha.

Redtotem:
Geht es in dem Song „In My Head“ um stalking?

Ice T:
Definitiv. Das kam, weil jemand hinter meiner Frau her war. Es war zwar kein richtiges Stalking wie man es so kennt, aber es war ähnlich. Wir fuhren einmal zu einer Show und meine Frau kam mit und stand am Bühnenrand. Der Typ muss sie wohl gesehen haben und hat sich in sie verliebt. Er kam auf sie zu und sagte solche Dinge wie du magst mich auch oder wie kannst du denn diesen Typen lieben? Als ich das mitbekam ging ich auf ihn zu und sagte ihm er solle das lassen. In unseren Shows mit Body Count erzählen wir viel Scheiße, vor allem mit den weiblichen Fans, wir spielen mit ihnen. Der Typ war richtig angepisst davon und war auf einmal total gegen mich, obwohl er einmal ein Fan von mir war. Als wir wieder in den Staaten waren, begann er damit meiner Frau Liebes emails zu schreiben genauso wie wie ich es in „In My Head“ singe. I know you will be mine, I know you love me too…..In my head (Ice T singt ein Stück aus dem Lied). Heute kann ich darüber lächeln, denn mehr ist dieses stalking eigentlich nicht wert. Natürlich ist es für die Opfer erst einmal schwer, aber ich denke wenn man nicht darauf eingeht wird er aufgeben. Für den Stalker ist das ganz anders, für ihn sind seine Fantasien reine Realität. Für diesen Kerl ist es aufregend eine Frau zu lieben die er gar nicht kennt, noch für ihn existiert das. Gott hat das für ihn so geplant. Stalking ist abartig, aber ich finde dahinter steckt auch etwas Humor, unheimlicher und merkwürdiger Humor. I know you, you wearing for me (singt wieder eine Zeile aus “In My Head”), man kann sich nicht wirklich da hinein versetzen, es ist zu seltsam, aber ich finde es manchmal auch zum lachen.

Redtotem:
Mit Body Count spielst du Metal. Als Solokünstler machst du Rap. Welche Musikrichtung magst du lieber?

Ice T:
Ich mag beide sehr gerne. Ich liebe auch Hip Hop. Hip Hop ist funky, verstehst du. Boomchakaboomchakaboom (Ice T singt einen Hip Hop Beat). Diese Musik hat schöne Drumbeats. Bei Metal und auch bei Body Count ist das eher Takatakatakatakataka. Bei Body Count benutze ich nur annähernd Rap Gesang. Auf dem neuen Album haben wir nur zwei Titel auf denen wir Rap Passagen aufgenommen haben, „Invisible Gangsta“ und „End Game“. Für mich sind das zwei verschiedene Arten von Musik die man gut koppeln kann. Metal sind laute harte Gitarren, teilweise Gesang der geschrieen wird, Metal ist aggressiv. Heavy Metal ist pure, raue Energie. Hip Hop ist funky, Hip Hop ist vorsichtig, verstehst du? Ich denke ich bin dazu fähig beides zu tun, aber ich will diese beiden Genres nicht zu sehr vermischen. Für mich ist ein Body Count Album überhaupt nicht funky und ein Ice T Album nicht zu hart und aggressiv.

Redtotem:
Du hast ja schon in einigen TV Serien und auch Filmen mitgespielt. Magst du die Schauspielerei?

Ice T:
Ich fange langsam an das Schauspielern zu schätzen. Ich nehme die Schauspielerei aber nicht zu ernst. Ich sehe es als einen großen Spaß an, so wie bei einem Hobby. Ich schaue mir Filme an, genauso wie ich mir Aufnahmestudios anschaue. Es gibt eine menge Leute die gerne Schauspieler sind, aber du brauchst jede Menge Konzentration dafür. Umso besser du wirst, desto mehr Spaß macht es auch. Ich mache aber lieber Musik statt Filme zu drehen, weil ich da ich selbst sein kann. Ob alleine, also Ice T, oder mit Body Count, auf der Bühne das bin wirklich ich. Ich spiele da keine Rolle so wie als Schauspieler. Als Schauspieler arbeitest du für jemanden der dir sagt was du zu tun hast, als Musiker mache ich das was ich will. Es sind zwei verschiedene Kunstformen.

Redtotem:
Du hast in einer TV Serie einmal eine Rolle gespielt wo du der Polizei geholfen hast.

Ice T:
Ja genau, das ist schon ein paar Jahre her.

Redtotem:
In den Songs von Body Count geht es eigentlich immer gegen die Polizei. Was denkst du wirklich über die Polizei?

Ice T:
Ich hasse die Polizei nicht wirklich. Es gab eine Zeit in meinem Leben da war die Polizei mein Gegner. Wenn du etwas tust was gegen das Gesetz verstößt, dann ist sie sofort da. Selbst wenn du nur mal einen Joint geraucht hast und high warst. Dann kommen sie an und nehmen dich sofort mit, wegen so einem Scheiß, diese Cops sind so. Auf der anderen Seite brauchst du die Cops auch. Es gibt ein Haufen Menschen die Müll machen und dafür brauchst du die Cops wiederum. Ich habe eine Einstellung zur Polizei die etwas scheinheilig ist. Ich hasse sie, aber ich brauche sie auch. Auf den meisten Alben geht es auch nicht um die Polizei sondern um Autorität. Ich könnte auch singen ***** authority aber die meiste Autorität der ich begegnete kam von den Cops also singe ich ***** the police. In „Copkiller“ geht es nicht darum das alle Polizisten umgebracht werden sollen, sondern es geht um Polizisten die korrupt, gewalttätig und ungerecht sind. Aber wenn ich den Erfolg von „Copkiller“ sehe, dann stelle ich fest, dass jede Menge Leute etwas gegen die Cops haben. Es ist okay, wenn Polizisten ihren Job machen, einer muss diese Scheiße erledigen. Aber sie sollen es so machen wie es sein soll, gerecht und nach dem Gesetz. Aber Polizisten, die ihre Autorität ausnutzen für Ungerechtigkeiten und Menschen schlagen oder unterdrücken, die sollten aus dem Verkehr gezogen werden und um diese geht es in meinen Songs. Es gibt Polizisten die schlagen nur auf dich ein, weil ihnen dein Aussehen nicht gefällt, du bist tätowiert oder hast einen anderen Haarschnitt und so etwas. Jeder wird dann denken, was sind das für sucker? Um solche Cops geht es im Song „Copkiller“, diese Polizisten braucht niemand, ***** them all.

Redtotem:
Die meisten Farbigen, in den USA zumindest, hören Rap oder Hip Hop. Sehr wenige hören oder spielen Rockmusik. Was glaubst du, warum das so ist?

Ice T:
Rock n Roll mochten die meisten nie. Der erste Rock n Roll den es gab der kam von schwarzen Musikern wie Chuck Berry oder Little Richard. In den 50ern mochte die weiße Gesellschaft es nicht, dass ihre Jugend auf Rockmusik Party machte. Also nahm man weiße Popsänger wie Pat Boone und nahm die Songs von den schwarzen Rockern noch einmal auf. Diesmal aber rein und sauber, hahaha. Sie unterschieden die Hautfarbe auch in der Musik, auf einmal spielten Weiße Rock n Roll und Schwarze Rhythm n Blues. Für mich ist das anders, wenn du darüber singst, dass die Welt in Ordnung ist, dann machst du Popmusik. Meistens ist die Musik dazu auch seicht und nichtssagend. Wenn du aber singst ***** that, lets have fun, lets have sex dann machst du Rock. Das ist auch egal ob du laute Gitarren oder einfache Drumbeats benutzt. Wenn du einem Rap Musiker zuhörst, dann singt er solche Sachen wie Rock the house, Rock the mic, Rock Rock, all gonna Rock. Rock ist pure Energie. Du wirst überrascht sein von welchen Musikern Bo Diddley, Muddy Waters oder Eric Clapton inspiriert worden sind. Oder was für Musiker von denen inspiriert wurden. Ich finde The Rolling Stones sind eine der größten schwarzen Rockbands der Welt. Hör die nur an wie die singen. Sie haben so viel Soul und ihre Einflüsse kommen z. B. von Muddy Waters. Rock muss aus deinem Herzen kommen, auch Rap oder Soul, das hat nichts mit schwarz oder weiß zu tun, es ist jedem sein eigener Geschmack und warum sollen Weiße nicht Hip Hop machen und Schwarze keinen Rock? Es gibt keinen Grund. Ich glaub Rocker verstehen auch das Hip Hop eine andere Form von Rock ist, nur vielleicht etwas ruhiger. Das hat alles nichts mit irgend welchem Rassismus zu tun. Irgendwann begann nun einmal die Zusammenarbeit untereinander. Ich habe schon mit Slayer zusammen gearbeitet. Es macht Spaß so etwas zu tun. Wir haben auf „Murder 4 Hire“ eine Mundharmonika benutzt (Born In The Bayou). einige sagten „what the ***** is that?“ Ich finde das cool, ich finde jeder Musiker sollte einmal darüber nachdenken Instrumente zu benutzen die er normal nicht verwendet wie z.B. wie sich ein Metal Sing mit Violine anhören würde oder auch Akkordeon, das ist interessant. Aber Musik ist das Beste um seine Botschaft zu verkünden.

Redtotem:
Ich habe gehört, du bist in einer armen und gewalttätigen Gegend aufgewachsen?

Ice T:
Ja das stimmt.

Redtotem:
Hattest du Angst gehabt alleine auf die Strasse zu gehen, als du noch klein warst?

Ice T:
Als ich jung war, lebte ich in einer rohen und gewalttätigen Nachbarschaft. Alle haben mir gesagt ich solle vorsichtig sein, als ich noch ein kleiner Junge war. Aber wenn du älter bist, dann bist du das Problem vor dem du vorher aufpassen solltest. Das ergibt sich einfach. Es ist überall das gleiche, mach nichts dummes, dann ist alles okay. Gewalt gibt es überall, siehe nur die verdammten Kriegsgebiete. Es gibt so viel schlimmere Plätze wie z.B. Beirut. Ich selbst hatte damals keine Angst. Ich glaube auch für Menschen die dort aufgewachsen sind war es nicht so gefährlich. Menschen die nicht dort lebten hatten bestimmt viel mehr Angst. Die Menschen aus meiner Gegend haben zwar viele Probleme, aber im Gegensatz zu den Kriegsgebieten geht es ihnen recht gut.

Redtotem:
Ist das mit den ganzen Gangs in den USA wirklich so wie man das in einigen Filmen sieht?

Ice T:
Sicherlich gibt es in den USA viele Gangs. L.A. hat viele Jugendbanden, New York auch, aber ich denke in L.A. gibt es die meisten. Es sind sehr viele Kulturen in L.A. und dort gibt es dann mexikanische Gangs, schwarze Gangs, weiße Gangs, Puerto Ricaner usw. Auf der ganzen Welt gibt es Gangs die aufeinander los gehen. Eine Gang ist eigentlich nur eine Gruppe von Leuten die anderen zeigen wollen, hey wir sind besser als ihr. Unsere Schule ist besser, unser Team ist besser, die Rasse ist besser und lauter so einen Scheiß. Dann kämpfen sie darum. Religion wird auch oft benutzt, wenn der eine dem anderen Gott nicht anerkennt, dann kommt es zum Kampf. Die Gangmentalität ist ein Teil der ganzen Welt. Menschen sind in Gruppen stärker.

Redtotem:
Welche Bands oder Musiker haben dich dazu inspiriert Body Count zu gründen?

Ice T:
Jimi Hendrix. Wir haben auch einen linkshändigen Gitarristen (Ernie C. Anm. von Redtotem) und da bekommt man schon so den Gedanken, man du bist schwarz, spielst mit der linken Hand, wie Jimi Hendrix, wow! George Clinton mag ich auch sehr gerne. Ich höre viel Black Sabbath oder Slayer, aggressiven Metal überhaupt. Wenn ich Body Count mit einer ander Band verglichen werden soll, dann würde ich mir Black Sabbath wünschen. Fette dunkle Riffs usw. Einige mögen unser neues Album „Murder 4 Hire“ nicht, aber so ist das manchmal. Ich persönlich mag meist auch die alten Sachen. Ich mag ein Rockalbum bei dem ich das Riff nach ein zweimal hören mitsummen kann und den Text dann auch mitsingen. Ich höre auch manchmal Cannibal Corpse und so ein Zeug. Aber bei dem meisten Death Metal Kram weiß ich nicht was die singen, man versteht kein Wort und ich denke, hey man was singst du da? Ich höre sehr viel Verschiedenes, ich mag Kiss, da weißt du was abgeht, oder Slayer, Bands mit großer Energie die dich sofort umhaut. Ich war einmal auf einem Festival da spielten 5 Opening Acts und die waren alle belanglos, ich wusste kurz danach nicht einmal mehr wie die hießen. Bei Slayer gehst du hin und boom, bläst es dich einfach weg. Alice Cooper und Motörhead sind einfach klasse. Schau dir nur Lemmy an, wenn er vor dem hochgestellten Mikro steht. Er hat den Kopf oben und seine Haare wehen im Wind. Dann die Musik, du fühlst dich als ob du zu den Hells Angels gehörst wenn Motörhead loslegen. Du wusstest das zwar schon vorher, aber trotzdem ist es da, dieses wow, verstehst du? Da möchte ich gerne mit Body Count hin, dass die Leute sofort sagen, das ist es Mann. Wenn wir mit unserer Show beginnen, dann ertönen die Sirenen und du sollst dich fühlen, als wärst du in South Central. Wenn dann die Leute auch irgendwann sagen, wow, das ist es, dann bin ich da wo ich mit BC hin möchte. Es gibt zu viele Bands die auf die Bühne gehen und du nur denkst, who the ***** are you?


Redtotem:
Warum singen die meisten Rap oder Hip Hop Künstler über Frauen Juwelen oder Autos die sie besitzen?

Ice T:
Wenn du diese Rapper hörst, dann musst du daran denke, sie hatte nichts und auf einmal bekommen sie das große Geld. Du schreibst also einen Rap über Probleme und auf einmal siehst du deine neue teure Uhr und dann geht es nur noch wow, schau die nur diese fette Uhr an. Es überkommt dich einfach. Bei meinem ersten Alben war es ähnlich. Du bist fasziniert von den großen Hotels, Groupies usw. Du schreibst ganz automatisch darüber. Es überwältigt dich, erst recht wenn du aus armen Verhältnissen stammst. Nimm das nicht gegen sie und sei ihnen deswegen nicht böse, es überkam sie wie ein Sturm der dich wegbläst. Heute denke ich mehr darüber nach was ich schreibe. Heute ich schreibe über Dinge die um mich herum passieren. Es gibt einen Satz bei uns der heißt „get your grow man on“. Das bedeutet etwa soviel wie wenn du etwas tust, was du aus fester Überzeugung machst, weil du es willst, dann ist das völlig okay. Wenn du mit deiner Frau und den Kindern in den Park gehst und du machst das von dir aus und vor allem gerne, dann ist das okay. Du machst dein Ding und du machst es gerne. Das gehört genauso dazu wie Party machen. Du musst aber nicht immer auf einer Party rumhängen um cool zu sein oder weil es die anderen tun. Wenn du darauf keinen Bock hast, dann lass es. Zieh dein eigenes Ding durch. Auf meinem nächsten Soloalbum wird es auch um Party gehen, das habe ich jetzt schon lange nicht mehr gemacht. Aber es gibt auch Rockmusiker die über den Spaß singen. Bei ihren ersten Alben geht es nur um Sey, drugs und Rock und Party machen. Es ist einfach der erste Erfolg der dich überwältigt. Später ändert sich das, die müssen halt noch älter werden.


Redtotem:
Was wird es in Zukunft mit Body Count und auch Ice T geben?

Ice T:
Wir wollen jetzt erst einmal abwarten wie die Resonanz zum neuen Album wird. Eines steht aber fest, diesmal werde ich nicht neun Jahre warten, um ein neues Body Count Album aufzunehmen. Wir haben mit Escapi ein kleines Label. Wir haben damals unterschrieben, weil die mit uns eine DVD machen wollten und waren auch ganz begeistert. Sie taten viel um „Murder 4 Hire“ zu promoten. Wir wollten ein Album machen und sie waren sofoert bereit dazu und vor allem waren sie sehr engagiert dabei. Ich gehöre nicht zu den die sagen, wir haben das beste Album aller Zeiten gemacht, oder so was. Ich möchte lieber, das mir jemand sagt wie er das Album findet. So ist es auch im Studio, wenn ein Song fertig ist, dann frage ich, ist es okay oder nicht. Ich weiß noch nicht ganz genau was in Zukunft sein wird, ich will erst einmal abwarten wie sich das mit „Murder 4 Hire“ entwickelt.

Redtotem:
Vielen Dank Ice T, das war sehr interessant.









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