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Konzert Review: muff Potter / Rain doesn´t matter - Düsseldorf ZAKK - 04.02.04

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Veröffentlicht am Mittwoch 25 Februar 2004 20:50:58 von madrebel
phpnuke.gifMal auf anderen Pfaden wandelnd, begaben sich Mad und Mr. Graves ins Düsseldorfer Zakk um Rain Doesn´t Matter und die Pop Punker muff potter zu sehen.

Ja, sehr ungewohnt war es auf einem Konzert einzutreffen und mitten in die totale Abi-Ball Atmosphäre zu platzen. Um so überraschender waren dann aber auch die ersten Stücke von "Rain doesn´t matter", die mit ihrem Alternative Rock wirklich zu gefallen wussten und vor allem spielerisch einiges zu bieten hatten. Nicht zuletzt profitierte diese Band von ihrer sehr ausdrucksstarken Sängerin, die ihre Texte sehr eindrucksvoll präsentierte. Der Set beinhaltete vom ruhigen Song bis zur schnelleren punkigen Nummer, alles was man für einen gelungen Auftritt im Gepäck haben sollte, nur das Publikum hätten alle Bands des Abends lieber aus dem AK47 mitbringen sollen, da im Zakk nur Schlaftabletten anwesend waren und den Bands es anzumerken war das sie enttäuscht über die miese Stimmung waren.
Zustimmung. Die Band war erste Sahne, aber leider war das Publikum sehr unter Valium und das ist alles andere als fair einer solch guten Band gegenüber. Auch mir gefiel die Frontfrau gesanglich sehr gut. Insbesondere wenn man auf der Bühne so riesig wirkt. Einfach fantastisch. Der Rest der Band allerdings wirkte auch sehr tight und das Zusammenspiel war einfach erste Sahne. Und spontan war man. Als der Gitarrist eine Saite wechseln musste, überbrückte die Frontfrau das mit einem improvisierten Umbaulied. Sehr cool.
Uns zumindest hat die Band für die Zeit ihres Auftritts, voll in ihren Bann gezogen und das Gefühl gegeben, ein gutes Konzert zu besuchen.
Auch mich hat der Auftritt wirklich beeindruckt und die 3-Track CD war ihr Geld wert. Hoffentlich ist diese Band bald mal wider hier zu sehen.

Nach kurzer Pause sollten uns dann auch "muff Potter" ordentlich mit ihrem Stimmungspunk einheizen, doch auch hier war sofort klar das man wieder die Schlaftabletten des Zakk eingekauft hatte, statt die echten Punks mit guter Laune aus dem AK47 zu entführen. Schade. Die Musik der Band die irgendwo zwischen den Hosen, US-Collegepunk Marke Green Day oder einer einfachen Abi-Band mit sozialkritischen Texten liegt, wobei diese sicherlich das prägendste in der Musik von MP darstellen und sie unverkennbar macht!
Das auf dem neuen Album der Potter nicht mehr so viele Gassenhauer zu finden sind merkte man auch dem Auftritt der Band an. In der Mitte des Gigs ersehnte man förmlich mal wieder eine frechere Nummer aus alten Tagen der Band, um mal wieder ordentlich Party machen zu können! Trotzdem allein der Opener "Young Until I Die" der neuen Scheibe macht auch live eine gute Figur und hätte mit coolerem Publikum auch mehr Stimmung produziert!
Ich fand "muff Potter" eher langweilig und vollkommen nichtssagend. Der ganze Auftritt wirkte extremst einschläfernd auf mich und das langweilige Publikum tat da sein übriges. Mich konnte der Pop-Punk nicht überzeugen.

Ganz heimlich haben wir und dann zu den echten Gewinnern des Abends geschlichen nämlich den Revolvers im AK47. Hier fanden wir dann auch endlich die gute Laune, die wir von Punk Konzerten gewohnt sind !

madrebel & Mr.Graves


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