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CD Review: ZYKLON - Aeon

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Veröffentlicht am Donnerstag 09 Oktober 2003 21:52:18 von Zombie_Gecko
Die Ex-Emperor-Member Samoth und Trym mit einem Album, das nicht nach Emperor klingt, trotzdem eine lange Anlaufzeit braucht und dann richtig Spaß macht!









01. Psyklon Aeon
02. Core Solution
03. Subtle Manipulation
04. Two Thousand Years
05. No Name Above The Names
06. The Prophetic Method
07. Specimen Eruption
08. Electric Current
09. An Electric Manner

(41:56 min)


2003 Candlelight (www.candlelightrecords.co.uk)


Line Up:
Samoth - Guitar
Trym - Drums
Destructhor - Lead Guitar
Sethdamon - Vocals / Bass

(www.zyklontribe.com)



World Ov Worms (2001)
Aeon (2003)



Mein letztes “Zusammentreffen” mit Zyklon war auf dem WFF vor zwei Jahren (wenn ich mich nicht täusche…) im Rahmen der Knüppelnacht, als die Band um die Ex-Emperor-Mannen Samoth und Trym während ihres Auftrittes dem Namen Knüppelnacht alle Ehre machte und während ihres Auftrittes wahrlich deftiges Geknüppel zelebrierte. Demzufolge gespannt war ich auf den nunmehr zweiten (leider hab ich den ersten bis heute nicht..) Longplayer des Vierers. Erste Überraschung: während ich den Auftritt recht Black Metal-lastig empfand, ist die Musik auf „Aeon“ zum größten Teil Death Metal mit ein paar wenigen Black Metal-Einsprengseln. Allerdings tauchen hie und da Parts auf, die ansatzweise an die Emperor-Vergangenherit erinnern – wer jedoch „Aeon“ als Ersatz für Emperor-Alben kauft, der dürfte schwer enttäuscht sein. Überhaupt braucht „Aeon“ etliche Durchläufe, um den „Aha“-Effekt auszulösen. Immer wieder wurde dieses Review verschoben, und inzwischen bin ich froh darüber. Denn nach unzähligen Durchläufen ist „Aeon“ zwar immer noch kein Klassiker, aber ein Death Metal-Album, das erfreulich anders klingt und richtige Ohrwürmer an Bord hat. Gewöhnungsbedürftig zum einen die fast schon klinisch saubere Produktion, die „Aeon“ beinahe futuristisch klingen lässt. Zum anderen die Songs, die auf der einen Seite recht einfach strukturiert erscheinen, sich trotz allem aber erst mit der Zeit ins Gehör fräsen. Dort bleibt der leicht futuristische Midtempo-Death Metal dank Songs wie dem Stampfer „The Prophetic Method“, „Specimen Eruption“ (Hymne!), „Core Solution“ (Ohrwurm), „Subtle Manipulation“ oder dem schleppenden, fast hynotischen „Two Thousand Years“ aber dann auch hängen und macht „Aeon“ immer wieder zum Vergnügen. Zwar erfinden Zyklon den Death Metal nicht neu, aber „Aeon“ klingt - auch dank der dezenten Keyboardeinsätze (die aber nicht stören, im Gegenteil!) - erfrischend anders. Wer sich für düsteren Midtempo-Death begeistern kann, der sollte aber unbedingt (mehrmals!!!) reinhören.

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