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CD Review: Yngwie J. Malmsteens Rising Force - Attack

Veröffentlicht am Donnerstag 12 Dezember 2002 19:32:01 von maximillian_graves
Lange hab ich überlegt, was ich zu dieser Scheiblette schreiben kann. Das Album x mal rauf und runter gehört.
Aber der erste Eindruck hatte mich nicht getäuscht.

Tracklist:

1. Razor Eater
2. Rise up
3. Valley of Kings
4. Ship of Fools
5. Attack!
6. Baroque & Roll (Instrumental)
7. Stronghold
8. Mad Dog
9. In the name of God
10. Freedom
11. Majestic Blue (Instrumental)
12. Valhalla
13. Touch the Sky
14. Iron Clad
15. Air (Instrumental)


Line-Up:

Yngwie Malmsteen - Massig Guitars (aus Gründen der Übersichtlichkeit gekürzt), Fretless Bass, Sitar, Cello, Keyboards, Backing & Lead Vocals on "Freedom)
Dougie White - Vocals
Derek Sherinian - Keyboards
Patrick Johansson - Drums

Erschienen 16. September 2002 bei SPV/Steamhammer

Lange hab ich überlegt, was ich zu dieser Scheiblette schreiben kann. Das Album x mal rauf und runter gehört.
Aber der erste Eindruck hatte mich nicht getäuscht.

Das Album ist insgesamt gar nicht so schlecht. Es fehlen nur leider die Highlights. Und demgegenüber stehen dummerweise auch Songs, die einfach nur schlecht sind: "Valley of Kings" etwa, mit einem Refrain der mich in seinem Vortrag an eine alte Ziehharmonika erinnert und einfach gnadenlos kaputt gemischt wurde oder der Opener "Razor Eater", der in seiner Belanglosigkeit einfach an einem vorbeidümpelt.

Anspieltip ist ganz klar "Ship of Fools", welches mit ordentlicher Melodie, toller Struktur und sogar gutem Gesang aufwarten kann. Spaß macht auch das Instrumentalstück "Baroque & Roll, welches wie aich "Ship of Fools" Gemeinsamkeiten mit den Italienern Rhapsody aufweist, was die Songstruktur angeht. Der Titeltrack ist ganz ordentlich. Ein schöner UpTempo-Kracher mit guter Melodie allerdings leider stark in den Hintergrund gemischten Vocals. "Stronghold" ist ein erdiger Heavy Metal-Song, wie ihn stellenweise auch Accept hätten spielen können. Leider passt der Gesang nicht wirklich dazu.
"Mad Dog" weist wieder einmal diesen herrlich kreischenden Gesang auf, den ich so verabscheue. Nerviger Gesang auch bei "In the Name of God", welcher sich in meiner persönlichen Hassliste dieses Albums mit "Valley of the Kings" um die Spitzenposition streitet - ebenfalls aufgrund des Refrains.
"Freedom" ist dann der ultimative Egotrip für Herrn Rising Force bzw. Malmsteen. Fazit nach diesem Song: Er sollte sich auf das beschränken, was er beherrscht: Klampfen, denn das, was er da so stolz Lead & Backing Vocals nennt ist nicht wirklich der Rede wert. Sehr schwache Stimme, gepresst, gedämpft - unangenehm.
"Majestic Blue" liefet wieder eine kurze Verschnaufpause zwischen den anderen Stücken. Recht ordentliches Instrumentalstück, einmal mehr Gelegenheit für den Bandleader, seine technischen Fähigkeiten glänzen zu lassen.
"Valhalla" macht Spaß. Durchaus. An dem Song passt einfach alles. Gute Melodie, ordentlich knackige Struktur und der Gesang stimmt auch. "Touch the Sky" erinnert mich aufgrund der synthielastigen Melodie sehr stark an Europes "The final Countdown". Ein eher schwacher Song. Ohne wirkliche Höhepunkte.
"Iron Clad". Ein schneller Song mit treibendem Rhythmus und interessanter Melodie. Leider werden auch hier wieder ganz massiv die stimmlichen Defizite des Chefvocalisten White vordergründig. Tip: Wenn die Stimme in höheren Lagen nicht mehr mitmacht, sollte man sich Gedanken machen, nur Songs zu singen, für die die Stimme ausreicht. Auch dieser Song ist im Bereich des Refrains ungeheuer enervierend. "Air" scheint dann seinem Namen alle Ehre zu machen. Sehr ruhiges, sehr entspanntes Instrumentalstück. Gefällt mir gut.

Fazit: Nachdem ich kürzlich Impilletteris Frickelmetal hören musste, war ich dem ganzen zu Anfang etwas abgeneigt. Aber immerhin klingt "Attack!!" eine ganze Ecke kraftvoller und energiegeladener und versteht es von daher auch eher, den Hörer zu fesseln, wenngleich auch auf diesem Album leider viel Dutzendware zu finden ist. Wer technisch hochwertigen Metal sucht und wem Klischees nicht zu peinlich sind, der sollte vielleicht mal ein Ohr bei Rhapsodys "Symphony of Enchanted Lands" riskieren. Das Album dürfte mittlerweile zum Midprice zu haben sein und ist dabei deutlich hochwertiger.


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