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CD Review: XENOMORPH - Baneful Stealth Desire

Veröffentlicht am Montag 04 November 2002 00:00:00 von Zombie_Gecko
Einerseits ist der Sound von Xenomorph eiskalt wie im tiefsten norwegischen Wald eingespielt, andererseits klingt er dermaßen maschinell kalt, das er der perfekte Soundtrack für eine Dämonenschlacht in einer futuristischen Stadtwüste wäre.
Die Käseköpfe sind zurück! Mit Xenomorph könnte mal wieder eine holländische Band nach Gorefest (lang lang ist`s her..) für Furore sorgen. Die fünf Niederländer schaffen es, klassische Elemente aus Black, Thrash und Death Metal zu einem modernen Sound zu verwursten, der dank einer glasklaren Produktion die stellenweise zunehmende Stagnation vor allem bei skandinavischen Bands hinter sich zu lassen, und schwarze Musik ins (noch junge) neue Jahrtausend zu befördern. Die einzelnen Elemente sind nicht wirklich neu, aber so modern hat Black Metal (stellt den überwiegenden Anteil dar) außer bei Dimmu Borgir in letzter Zeit lange nicht geklungen. Einerseits ist der Sound von Xenomorph eiskalt wie im tiefsten norwegischen Wald eingespielt, andererseits klingt er dermaßen maschinell kalt, das er der perfekte Soundtrack für eine Dämonenschlacht in einer futuristischen Stadtwüste wäre. Manchmal erinnert der Sound an das Immortal-Meisterwerk „Damned In Black“ („Storm Of Innocent Eve“), aber Xenomorph wirken insgesamt etwas weniger rauh, eher elektronisch. Was jetzt aber nicht heißen soll, Xenomorph würden Elemente wie Dimmu Borgir verwenden, um sich vom Black Metal abzugrenzen. Denn an und für sich ist das was Xenomorph da spielen schon (fast) reinrassiger Black Metal mit Versatzstücken aus Death und Thrash und einigen spärlichen maschinell verzerrten Vocals. Nur das Gesamtergebnis klingt eben nicht wie typischer Black Metal. Außerdem befindet sich kein einziger Ausfall auf „Baneful Stealth Desire“, und auch bei den einzelnen Songs wurde nicht an Abwechslung gespart. Sei es der Opener „Dragon`s Breath“ oder das schnelle „Blood Of The Stars“ oder das mit starkem Death Metal-Einschlag versehene „Bestia Infernali“ oder der Rausschmeißer „Once Upon Armageddon“, bei dem auch der obligatorische Frauengesang nicht fehlen darf – jeder Song ist ausgereift, tritt mächtig in den Hintern und lässt den Kopf kreisen... Sollte einem ein Ohr wert sein, das man riskiert und ich schließe mit einem Satz aus dem Booklet: „For proper listening: Play it fucking loud!“. Dem schließ ich mich an...

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