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Konzert Review: X - Mas Festivals 2004

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Veröffentlicht am Samstag 11 Dezember 2004 12:13:43 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifDie altbewehrten X - Mas Festivals kehrten auch dieses Jahr wieder in Osnabrück ein und boten ein Billing auf , das sich wirklich sehen lassen konnte...... Alles zu der genialsten Knüppelorgie ever ...... Lest selbst!!!
X - Mas Festivals 2004:

Belphegor
The Black Dahlia Murder
Vader
Finntroll
Napalm Death
Marduk

Endlich wieder Geld und endlich wieder ein Konzert mit einem wirklich übelst geilen Billing. Als der Osnabrücker Hyde Park dann pünktlich um 17.30 Uhr seine Pforten öffnete, herrschte jedoch bei weitem noch nicht der Andrang, den ich im Vorfeld erwartet hatte.
Aber wie wir alle wissen..... Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Nach ein paar Bechern gut gekühlten Gerstensaftes ging das abendliche Geprügel gleich mit den Österreichern von Belphegor los. Und diese knallten den - doch jetzt sehr zahlreich erschienenen - Zuschauern ein ordentliches Death/Black Brett vor den Latz. Besonders die Stücke des aktuellen Albums Lucifer Incestus kamen dabei besonders gut an.
Geil kam dann natürlich auch noch die etwas fälschliche Begrüßung von Fronter Hel(l)muth. Dieser hatte sich etwas im Ort vertan und begrüßte uns mit einem netten Hallo Offenburg. Naja kann man wohl nichts machen. Nach gut 25 Minuten war dann aber auch schon wieder Schluss und man konnte sich auf die nächste Truppe einstellen.
Diese war The Black Dahlia Murder aus den USA. Ihr Mix aus brutalem Death und einigen Thrash Einflüssen kam beim Publikum richtig gut an und bescherte uns gleich den ersten Moshpit des Abends. Bemerkenswert war meiner Meinung nach jedoch, dass sich auch sehr viele Hardcore Fans unter den wild pogenden befanden. Der Stil der Amis scheint wohl mehrere Gruppen gleichermaßen zu animieren. Nun aber noch ein bisschen zur Musik. Dargeboten wurden vor allem Songs vom aktuellen Longplayer Unhallowed. Ein neues Stück gab man allerdings auch schon zum Besten und allen Anhängern der Jungs sei gesagt. Freut euch schon einmal auf die neue Cd.
Etwa 35 Minuten später folgte dann zu meinem großen erfreuen, endlich Vader ,die Truppe, welche das diesjährige X Mas zu einem noch größeren Anreiz für mich machte. Und Vader zerlegten den Club wirklich fast in seine Einzelteile. Die Stimmung hätte kaum besser sein können und die Polen boten den Musik hungrigen einen kompletten Schnitt durch ihre Karriere. Neben Stücken wie Dark Transmission , Out of the Deep und Choises konnten wieder einmal gerade die Songs älteren Datums glanzvoll brillieren. So waren Reborn in Flames und The Final Massacre die absoluten Knaller des Gigs. Aber nicht nur die Mucke wusste zu überzeugen, sondern auch die Band,konnte einen Sieg auf ganzer Linie einfahren. Extrem eingespielt und nach so vielen Touren immer noch extrem spielfreudig. Hoffentlich kommen diese Jungs bald wieder um noch ein weiteres Mal solch ein Feuerwerk abzuliefern.
Auf Vader folgte dann eine kleine Enttäuschung. Finntroll konnten das, was ich mir von ihnen erhoffte in keinster Weise wiedergeben. Zuerst war der Fronthüne überhaupt nicht zu vernehmen ,dann war das Keyboard einige Zeit viel zu leise und ging völlig unter den Gitarren unter. Weiterhin passten die Finnen mit ihrem lockeren Party Sound nicht ganz ins Billing und auch die Stimmung konnte nicht ganz gehalten werden. Dennoch auch hier fanden sich viele zum totalen Party machen vor der Bühne ein und feierten die Band gnadenlos ab.
Ich selbst schaute mir den Gig lieber von etwas weiter hinten an, denn ich musste meine Kräfte wieder neu formieren ,denn als Nächsten folgte die britische Überband Napalm Death. Und die 4 Krachbolzen zerlegten den Hyde Park wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. Gleich nach ein paar Stücken hatte sich das Mikrokabel von Sänger Barney so verflixt im Scheinwerfer verknotet , dass dieser erst einmal völlig auseinandergebaut werden musste, um Barney wieder von der Leine zu lassen. Selbiges war auch dringend notwendig. Die ganze Show über rannte der Kerl aufgestochen wie kein anderer über die Bretter und brüllte seine Vocals ultra -agrressiv ins Mikro. Doch auch Bassist Shane Embury und die andere Fraktion der Truppe gaben sich keine Blöße und zockten Songs aus ihrer kompletten Bandgeschichte arschgeil runter. Da durften Kracher wie The Hail , Nazi Punks Fuck off oder auch Stücke vom Zweiten Leaders not Followers Album auf gar keinen Fall fehlen. Zu guter letzt konnte sich jeder Anhänger auch noch über 2 neue Stücke freuen, die einen wirklich mehr wollen ließen. Nach einer guten Stunde war dann aber auch für das Grind Kommando Schluss und das Publikum konnte sich auf den Headliner gefasst machen.
Um halb 12 war es dann endlich soweit. Marduk stapften samt neuem Basser und Sänger auf die Bühne und Mortuus versprühte wirklich von Anfang an eine eine höllische Bosheit.
Die Frage, die sich jetzt natürlich jeder stellt. Kann er Legion übertrumpfen? Ja , und wie er das kann. Selten habe ich jemanden so dermaßen teuflisch schreien und kreischen hören, wie diesen Mann. Genial. So auch die Auswahl der Tracks. Eigentlich eine normale Marduk Setlist, welche aber mit Krachern wie Perished in Flames und anderen Stücken vom neuen Album fast perfektioniert wurde. Es war eine Freude die Schweden endlich auch mal Live betrachten zu können und ich muss dazu sagen, ich hätte es auch gar keinen Fall missen wollen. Auch wenn sich nach Napalm Death die Halle doch merklich lehrte und Marduk zum Ende ihres Sets nur noch vor gut 200 Leuten spielten. Jedoch dankten es auch diese der Band wirklich in vollem Maße ( jedenfalls so wie man zu so etwas nach mehr als 5 Stunden Musik noch imstande ist). Einzig und allein Christ Raping Black Metal und Darkness it Shall be hätte ich noch gerne aus den Lautsprechern ballern hören, aber man kann eben nicht alles haben.
Morgan Hakansson hat mit der Auswahl der 2 neuen wirklich alles richtig gemacht und auch mit diesem Auftritt und dem neuen lbum wieder einmal bewiesen , das Marduk wirklich zur Speerspitze des Black Metal zählen und von dort auch nicht so schnell zu verdrängen sein werden.
Am Ende sei damit nur gesagt.... Hoffentlich bis nächstes Jahr X - Mas Festival!!!!

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