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CD Review: Wolfcry - Warfair

Veröffentlicht am Donnerstag 09 Februar 2006 18:44:06 von Master_Of_Puppets
Die New Wave Of British Heavy Metal hat in Südeuropa deutliche Spuren hinterlassen. Bands aus diesen Regionen überzeugen nicht selten, wie im Fall der Spanier Tierra Santa, durch erstklassigen Heavy Metal, wie er ursprünglicher nicht sein könnte. Neben dem Exotenbonus wird hier nicht selten hervorragende Musik geboten, wie auch die Griechen Wolfcry mit ihrem dritten Album beweisen.
 
 
 
 
1. Once Again...
2. ...Here We Are
3. Hesitant Gathering
4. Honored Expedition
5. The Mirror Mask
6. Semper Casta
7. On The Edge
8. Fatal Conflict
9. The Pledge
10. 6 Must Die
11. Enola Gay
 
Black Lotus Records
 
LineUp
Costas Hatzigeorgiou - Vocals
Simos Kaggelaris - Guitars
John B. - Guitars
Spyros Triantafillou - Bass
Andreas “The Wizard” Koyritidis - Drums
Nick “Peper” Zanninello - Keyboards
 
Das griechische Sextett ist jedoch keine Kopie oder vergleichbar mit anderen südeuropäischen Bands, wie etwa den genannten Tierra Santa. Im Gegensatz zu ihren spanischen Kollegen erweitern die Hellenen ihren Sound um epische und mystische Momente, hier zeigt sich das Keyboard von seiner auffälligen Seite.
Nichtsdestotrotz beweisen Wolfcry, dass sie auch ordentlich rocken können. Vor allem der durch das Intro „Once Again...“ eingeleitete, geniale Opener „...Here We Are“, das hervorragende „On The Egde“ oder auch der Midtempostampfer „The Mirror Mask“ sind vorzügliche Beispiele für den Rock-Faktor der Griechen. Bei diesen Titeln zeigen die Griechen, dass sie durchaus in der Lage sind, hochklassigen Metal zu präsentieren, ohne sich in langen Soli oder ähnlichem Proporz zu verlieren. Gitarre, Bass, Drums, eine angenehme Stimme, im Falle von Wolfcry gern auch ein wenig Keyboard, mehr braucht es dazu nicht.
Leider besitzt „Warfair“ nicht durchweg die hohe Klasse der genannten Songs, vieles plätschert auf Keyboardteppichen am Ohr des Hörers vorbei und versinkt im Mittelmaß. Was nicht heißen soll, dass es sich hier um ein grundsätzlich langweiliges Album handelt. In den einzelnen Songs sind stets Passagen, die aufhorchen lassen, nur gehen sie oft, wie beispielsweise beim Stück „Semper Casta“ unter. Hier mag das dominante Tasteninstrument durchaus von Nachteil sein, ein etwas höherer Gitarrenfaktor hätte stellenweise bestimmt nicht geschadet.
So bleibt ein gespaltener Eindruck einer durchaus interessanten Band zurück. Einerseits hat dieses Album stellenweise richtig klasse Momente zu bieten, andererseits herrscht an manchen Punkten doch Eintönigkeit vor.

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