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CD Review: Warmen - Accept The Fact

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Veröffentlicht am Freitag 06 Januar 2006 20:54:23 von Master_Of_Puppets
Nebenprojekte von bekannten Bands sind eine zwiespältige Sache. In den seltensten Fällen kommt etwas heraus, das an die musikalische Klasse der Ursprungsbands herankommt und stilistische Ähnlichkeiten lassen oft die Frage offen, warum man gewisse Tracks nicht gleich mit der eigentlichen Band veröffentlicht hat. Beim vorliegenden dritten Album von Warmen, der Band des Children of Bodom-Keyboarders Janne Warman sind jedoch stilistische Unterschiede deutlich heraushörbar, was der CD einen gewissen Reiz gibt.
 
 
 
1.  Accept The Fact
2.  Invisible Power
3.  Watersof Lethe
4.  Roppongi Rumble
5.  They All Blame Me
6.  Puppet
7.  Lying Delilah
8.  Return of Salieri
9.  Somebodys Watching Me
 
Spinefarm Records
 
Line-Up
Janne Warman - Keyboards
Annti Warman - Guitar
Lauri Porra - Bass
Mirka Rantanen - Drums
 
Gäste:
Timo Kotipelto (Vocals, Tracks 2 und 6)
Marko Waara (Vocals, Tracks 3 und 7)
Jonna Kosonen (Vocals, Track 5)
Alexi Laiho (Vocals, Track 9)
 
Musikalisch bewegen sich Warmen eher im melodischen, leicht progressiv angehauchten Power Metal-Bereich, was ja durchaus ein Kontrast zu den Bodomkindern ist. Sehr auffällig ist dabei das grundsätzlich sehr dominante Keyboard, speziell bei den Tracks ohne Gesang kann Tastenwizard Janne Warman zeigen, was in ihm steckt und durch wahnwitzige Solipassagen brillieren. Vor allem beim Opener und dem herrlich progressiven „Roppongi Rumble“ herrscht eine extreme Tastenakrobatik vor, ohne allerdings nervig zu wirken. Im Gegenteil, hier trägt Janne Warman mit seinem Instrument die Songs und macht sie durch sein Spiel erst richtig hörenswert.
Nach dem instrumentalen Einstieg ist „Invisible Power“ das erste Stück mit Gesang. Dieses Stück, eingesungen von Stratovarius-Sirene Tomi Kotipelto, ist ein nettes, speediges Power Metal Stück, bei dem der Gesang gar nicht mal so störend wirkt, wie man es eigentlich von ihm gewohnt sein könnte. Ebenfalls überzeugen kann „Lying Delilah“. Ein schöner Midtempo-Song, bei dem Tunnelvision-Sänger Marko Waara brillieren kann. Dieses Stück besticht mit einem Chorus, der sich mit jedem Hören mehr zu einem echten Ohrwurm entwickelt. Außergewöhnlich ist auch das ruhige, von Jonna Kosonen mit einer herrlich dunklen Stimme vorgetragene „They All Blame Me“, das alle Elemente einer klassischen Power Ballade besitzt. Das abschließende Cover des 80er Jahre Popsongs „Somebodys Watching Me“ ist zum Schluss ein richtiges Highlight, bei dem sich Warmen mit Unterstützung des Chrildren Of-Bodom-Masterminds Alexi Laiho noch mal richtig austoben.
Abschliessend bleibt festzuhalten das hier ein gutes Album vorliegt, das stellenweise sehr reizvoll klingt und sich origineller präsentiert, als anfangs gedacht.

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