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CD Review: Wardruna - Gap Var Ginnunga

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Veröffentlicht am Freitag 06 Februar 2009 20:01:41 von madrebel
Wardruna – Gap Var Ginnunga

01. Ár Var Alda
02. Hagall
03. Bjarkan
04. Løyndomsriss
05. Heimta Thurs
06. Thurs
07. Jara
08. Laukr
09. Kauna
10. Algir – Stien Klarnar
11. Algir – Tognatale
12. Dagr

Indie Recordings

Lindy Fay Hella – Vocals
Gaahl – Vocals
Hallvard Kleiveland – Hardanger Fiddle
Kvitrafn – Vocals, Instruments, Sounds

Immer wieder gibt es Musiker, die in ihrem eigenen musikalischen Bereich unausgelastet sind und ihre musikalischen Ideen auch in anderen Formen unter die Menschen bringen möchten. So ein Beispiel kann man hier mit den Norwegern „Wardruna“ hören, die mit Gaahl und Kvitrafn zwei bekannte Musiker in ihren Reihen haben, wovon Kvitrafn unter anderem bei „Gorgoroth“ und „SAHG“ tätig ist. Nun, „Wardruna“ sind eine völlig konträre Band, im Vergleich zu dem, was die Musiker sonst musikalisch bieten. Denn wo diese beiden sonst im Black Metal alles andere als unbekannt sind, hat man sich hier eher den ruhigen Klängen hingegeben.
Um es kurz zu machen, es ist kein Metal.
Nein, der Vierer zaubert hier eine verträumte, ruhige und sphärisch klingende Kombination aus Folk, Weltmusik und Dark Ambient zu einem interessantem und überraschendem Album zusammen, welches bei jedem Durchgang mehr und mehr an Zauber gewinnt.
Thematisch geht es bei diesem Album um die alten heidnischen Runen und soll zu einer Trilogie mit dem Namen „Runaljod“ werden. Der Auftakt ist mit diesem Album schon als völlig gelungen zu bezeichnen und man darf jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen sein. Besonders die Instrumentierung ist sehr interessant. Verzichtet man doch auf Gitarren und Schlagzeug und lässt hier Instrumente wie Fideln, Maultrommeln, Hörner und Harfen zum klingen kommen, welches diesem Album eine ganz besondere Aura verleiht. Für diejenigen die einen Vergleich brauchen. Am ehesten dürften „Hagalaz Runedance“ einem in den Sinn kommen, wenn man diese Band beschreiben möchte.
„Gap Var Ginnunga“ verbreitet sehr viel Atmosphäre und lädt zu einem intensiven Mithören ein, welches einen zu einer wundervollen einstündigen Reise einlädt.
Im übrigen sei gesagt, mit dem üblichen Feld-,Wald-,und Wiesenheidenmetpartyhuppheissassa hat dieses Album, Odin sei Dank, nichts zu tun.
„Wardruna“ haben mit diesem Debüt ein fantastisches und faszinierendes Debüt hingelegt, welches jetzt schon viel Interesse auf die Fortsetzungen macht.

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