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Wacken 2004: Wacken Open Air 2004

Veröffentlicht am Mittwoch 25 August 2004 21:28:34 von madrebel
phpnuke.gifDas Wacken Open Air wurde 15 Jahre alt und eine Riesenmenge Metalheads feierten mit. Nun darf das Wacken also auch Moped fahren. *g*

Wacken Open Air 2004


Tumdidum. Fröhlichst gelaunt pilgern drei irre Metalheads in Richtung Mekka,ähh, nein, Wacken um dort dem heiligen Grund die Ehre zu erweisen. Dort angekommen, etwas spät, ist uns tatsächlich das Glück hold, man kann noch einen Schlafplatz auf Campground D ergattern, was sich direkt neben dem Festivalgelände befindet.
Während wir unser Zelt aufbauen, mehr oder weniger, denn der gute Daniel hat unser Oberzelt vergessen, lauschen wir im Hintergrund den vertrauten Klängen von Lemmy und Co. "Motörhead" stehen auf der Bühne aber wir beschließen, daß das Zelt doch erstmal wichtiger ist. Als dann alles steht haben wir die Hoffnung doch noch was von "Motörhead" zu sehen aber die Hoffnung erweist sich als falsch. Die Schlangen an den Bändchenausgabestellen sind so groß, daß wir sogar Angst haben, daß wir den Anfang der Onkelz nicht mitbekommen.

Ich hab die Onkelz ja schon recht oft gesehen und war, zumindest bis 98/99 etwa auch ein eingefleischter Fan von ihnen. Etwa damals hab ich sie auch zuletzt gesehen. Kevin, Stephan, Pe und Gonzo enterten die Bühne und ich musste erschreckt feststellen wie sehr Kevin doch in die Breite gegangen ist... Junge, Junge! Und man merkte es ihm auch an. Seine Stimme klang böse angeschlagen und daneben, was sich aber im Verlauf des Konzerts noch bessern sollte. Die Onkelz sollten 2,5 Stunden spielen, nach meiner Uhr haben sie dann auch noch um eine viertel Stunde überzogen womit man sagen kann: Die Band hat sich den Arsch aus dem Leib gespielt. In Zeiten von immer teureren Preisen für immer weniger Leistung seitens der Musiker. Hut ab! Leider hörte nach 2 Stunden Kevins Leistungsteigerung auf und man merkte, daß er einfach K.O. war, hielt aber noch schön durch.
Alles in allem hat es nochmal Spass gemacht die Onkelz zu sehen und man kann sich überlegen im Herbst die Tour auch noch zu besuchen.(LS)

Man saß auf dem Gelände, trank sich schonmal ein Bierchen und wartete auf die Hamburger Herren "Paragon", die sich für 11.30 Uhr angemeldet hatten um uns die Ehre zu geben. Und das taten sie! 45 Minuten voller Power knallten uns die Jungs um die Ohren, wobei ich immer wieder begeistert bin von „Law of the blade“. Ich hatte ja mal die Gelegenheit zu erfahren, daß der Text dazu auf einem ganz stillen Örtchen entstanden ist. (LS)

Der Freitag bekann für mich mit den Doomstern ”Cathedral”, die um die Mittagszeit schon für heiße Stimmung sorgten. Die Truppe um den Frontirren vom Dienst “Lee Dorrian“ schaffte es problemlos die sowieso schon vollkommen überhitzte Meute noch mehr aufzuheizen. Natürlich war einer der Höhepunkte wohl “Hopkins: The Witchfinder General“. Der leider viel zu kurze Auftritt hinterließ nicht nur auf mich einen positiven Eindruck und es bleibt zu hoffen, daß man die Jungs bald mal wieder auf Tour erleben kann.(MR)

Ich war ganz gespannt auf "Jutta Weinhold" , denn ich bin immer recht angetan gewesen von "Zed Yago" und hatte somit das erste Mal die Chance diese geile Röhre von Jutta live zu hören. Geile Sache! Da kann noch so einiges kommen. Und das Material, das sie da im Gepäck hat ist auch schweinestark! Ich muß jetzt nur mal schauen, daß ich auch mal den Silberling von ihr bekomme. Nur hat diese Frau einen Redeschwall sondergleichen und dabei kommt ziemlich viel Mist raus. Die Ansagen sind einfach nur überflüssig aber das hat dem geilen Gig, der nach 45 Minuten viel zu schnell vorüber war, trotzdem den Spaß nicht genommen. (LS)

Ja, Gegrunze um die Mittagszeit kann toll sein, insbesondere wenn es sich um die derzeitige Death Metal Faves “Arch Enemy“ handelt. Es begann mit der Anfangssequenz von “We will rise“ als Intro und dann ging es ab. Frontscreamqueen Angela Gossow röhrte sich mal wieder einen Elch. Hoffentlich ist sie jetzt nicht wieder 3 Monate krank und lässt die Fans wieder auf ein Wunder hoffen. Die knappen 50 Minuten boten dann natürlich, wie sollte es anders sein einen guten Querschnitt durch die Bandhistory.
Dazu war die Show verdammt energiegeladen und der Pogo war, wie man beobachten konnte, äußerst derbe. Wie schafft ihr das bloß, bei der Hitze ? Ich glaube, ich werde zu alt dafür. Ein wirklich heißer Auftritt. (MR)

Nach einer etwas längeren Pause, ging es dann zur Blackstage wo die Kultschwarzmetaller “Mayhem“ ihren Auftritt absolvierten. Nun, ich war sehr fasziniert, vom musikalischen Dilettantismus der Norweger, allerdings nicht überrascht von der Bühnendeko. Der örtliche Schlachtermeister hatte wohl gegen einen geringen Obolus, dem Fronter “Maniac“, im übrigen kurzhaarig und mit weißem Schuhputzzeug im Gesicht, sah echt besch..... aus, einige Schweineschädel überlassen. Diese dekorierten dann die Mikrofonständer und sollten dem ganzen einen wohl bösartigen Touch verleihen. Sah allerdings eher nach misslungener Grillparty aus. Natürlich schnitt der Meister an sich herum und auch an den schon leicht abgefressenen Schädeln. Nun, wenn es schön macht. Zum Schluß beförderte der irre die Schädel reihenweise in das Publikum, die sich entweder um die Köpfe prügelten, oder damit Fußball spielten. Kleine Story eines bekannten, der kurz danach aufgrund eines Wespenstiches in das Sanitätszelt musste. Folgendes trug sich vor. Ein Mädchen wurde mit einer Platzwunde eingeliefert, da sie einen der Schädel vor ihren bekommen hatte. Dieses musste natürlich genäht werden. Eine tolle Sache, muss man schon sagen. Das beste kommt jedoch jetzt. Eben dieser “Maniac“ geht kleinlaut in das Sanizelt, um sich seine selbst zugefügten Schnittwunden behandeln lassen und dabei wohl wie ein Jammerlappen wirkte. Nach erfolgter Behandlung sprang er dann wohl bei den Fans herum, um sich feiern zu lassen und dabei ein lautes “Cool, it burns !“ immer wieder herauszugrölen. Ich glaube der Mann benötigt ganz dringend psychologische Hilfe.
Musik wurde aber auch noch gespielt. Allerdings schien die wohl eher unwichtig zu sein. (MR)

Nach dieser Schmierenkomödie auf Axel Springer Niveau ging es dann zur sogenannten W.E.T.-Stage. Dort spielten die australischen Kultthrasher "Hobbs Angel of Death", die kurzfristig auf das Wacken-Billing rutschten.
Nun, mir war nur der Name geläufig, aber viele sagten, schau sie dir an. Die sind geil Nun denn, gehört, gesagt, getan. Und es hatte sich echt gelohnt.Die vier alten Recken knallten dem nur zur Hälfte gefüllten Zelt eine Old School Thrashgranate nach der anderen um die Lauscher und es wurde gebangt bis zum geht nicht mehr. Insbesondere die Altthrasher unter den Besuchern hatten ein permanentes verzücktes Grinsen in ihrem Gesicht. Die Jungs posten wie die Weltmeister, hatten einen echt geilen Sound und man kann im nachhinein nur sagen, daß dieses wohl einer der besten Auftritte auf diesem Wacken war. Zar war es nach nur kanpp 50 Minuten vorbei, aber die haben sich echt gelohnt. (MR)

Von weitem hörte man dann noch eine kleine Rebellion mit Sackpfeifeneinlage der Grabschaufler. Schön.

Jetzt hieß es erstmal kurze Pause und sich für "Dio" fitmachen. Vorher schaute ich mir dann noch kurz "Mambo Kurt" an und landete irgendwie mit einigen Leuten Polonäse tanzend im Fotograben. Wie ich da reingekommen bin, weiß ich bis heute nicht. War jedoch sehr amsüsant, dem Alleinunterhalter mit der Orgel zuzuhören.Und dazu mal "Engel", ein Titanicheulmedley, was von "Depeche Mode" und sogar "Raining Blood" auf Orgel zu hören, ist nicht nur spaßig, sondern auch noch oberkultig. Denn will ich auf einer Hochzeit spielen sehen. Das gibt eine Mordsgaudi. (MR)

Nun jedoch war es soweit für den Sangesgott schlechthin. Des kleinen Mannes mit der grandiosen Stimme. "Ronnie James Dio". Und von Anfang an war es grandios ohne Ende. Topsound, riesige Lightshow, geniale Stimmung, tolle Songauswahl. Es gab da wohl einige, die bei dem Gig Tränen in den Augen hatten. Und der Meister gab einem auch allen Grund dazu.Ob es "Rock n Roll Children", "Dont talk to strangers", "We rock" oder auch "Stargazer" waren. Es blieben kaum Wünsche offen. Knappe 2 Stunden zelebrierte der Mann fleischgewordene Rockgeschichte und verzückte selbst so manchen Nachwuchsbanger vor der Bühne. Ganz grandioses Konzert. Zum Schluß hin bestieg ein alter bekannter die Bühne. "Joey deMaio" stand auf einmal da, huldigte dem Meister und machte ihm ein großes Geschenk in Form eines Wappens, oder sowas ähnlichem. War schwer zu erkennen. Natürlich lobte er auch das Wacken Open Air und die großartige Crowd und das er wohl wiederkommen möchte. Nachtigall, ik hör dir trapsen ? Auf jeden Fall ein Hammergig des alten Meisters. Denkwürdig. (MR)

Nun wurde es erstmal Zeit der Heimat zu huldigen.
Doro hat für kommenden September ein Metal goes Classic Album aufgenommen. Da hab ich mir schon auf BYH gedacht: Nicht noch so ein Ding. Ich mag zwar Klassik aber der Griff in das Klo von "Metallica" hat mich schon ziemlich geschockt. Dann gab es auf BYH eine Hörprobe und die war schonmal richtig geil! Fidel stellte ich mich dann mal vor die Bühne um die Lady in a Rock n Roll Hell zu begutachten, die Wacken mitsamt den Düsseldorfer Symphonikern enterte. Für alle, die damit was anfangen können: Ja, es waren die Düsys!
Doro zelebrierte geilsten Klassik-Metal-Rock. Mit Gastauftritten von "Blaze", der mit ihr im Duett eine geile Version von "Fear of the Dark" brachte und im weiteren Verlauf allein mit den Düsys „The Trooper“. Geile Sache. Leider hatte einer ihrer Gäste keine Zeit sonst hätten wir Herrn Dirkschneider mit ihr zusammen hören können wie sie „Breaking the Law“ singen. Aber so war es auch schon geil genug.(LS)
"Doro" war von der Bühne, und irgendwie wusste keiner was genau jetzt kommt, weil eigentlich "Warlock" hätten spielen sollen. Dann kamen aber "Warlock 1986" auf die heiligen Bretter und rockten was das Zeug hält. 1986 mussten sie ja mit rein nehmen, weil ein ehemaliges Bandmitglied die Band wegen des Namens in einen Rechtsstreit verwickelt hat. Naja, wers braucht. Es wusste ntürlich jeder wer gemeint war und feierte diese Band gehörig ab. Ich persönlich fand es besonders geil, da wir "Doro" noch vor dem Konzert in Düsseldorf getroffen haben und sie uns da schon tierisch heiß auf den Gig gemacht hatte! Schade fand ich nur, daß "Doro" nicht mehr den Kreischer von "Touch of Evil" hin bekommt, den fand ich immer endgeil. Aber man muß sagen: Die Jungs sind Profis und haben die Bühne perfekt beherrscht !(LS=

Nach einer zweistündigen Pause mobilisierte ich mit meinen beiden Begleitern die letzten Kräfte. Denn es wurde Zeit für einen Wikingerüberfall. Und um Punkt 02.00h nachts stürmten die Berserker "Amon Amarth" die Bühne und verwandelten innerhalb einer Stunde, den Platz vor der Bühne in ein wahres Schlachtfeld. Eine Stunde lang knüppelten die Schweden eine Granate nach der anderen in die Menge und selbige nahm sie überraschend frisch noch auf. Es war aber auch schon beinahe unmenschlich, wie derbe man um diese Uhrzeit noch abgehen kann. "Vs. the World" "Death in Fire", absoluter Wahnsinn. Die Stimmung war auf beiden Seiten grandios und kaum zu halten. Gigantischer Gig der sympathisch versoffenen Wikinger. Hoffentlich bald wieder. (MR)

Hießen sie ja mal „Queerboys“ (Queer ist ein Ausdruck für Homosexuelle, für die, die es nicht wissen,) allerdings haben die Jungs nichts schwules an sich. (Also für alle politisch korrekten, ich möchte hiermit in keinster Weise,homosexuelle Menschen damit beleidigen. Damit das keiner falsch versteht.) Schöner, lustiger Partyrock zum Abschluss des Abends. Ich war schon verdammt fertig aber soweit ich das mitbekommen hab, war es eine schöne Show. Auf jeden Fall hab ich „7 o clock“ gehört, was dann auch für mich der Rausschmeisser war.(LS)

Nach diesem ersten aufreibenden Tag hatte man sich den Absacker reichlich verdient und verzog sich dann in sein Zelt. Bis zum frühen Morgen.

Der Samstagvormittag begann dann mit Kaffee, Brötchen, einer Dusche, sehr tropfig für 2,50€, der Tag sollte lang werden.

Es wurde nämlich Zeit für einen netten Frühschoppen mit "Onkel Tom", der sich zusammen mit der örtlichen Blaskapelle der freiwilligen Feuerwehr zusammengetan hat, um richtig Stimmung zu machen.Das gelang beiden Parteien auch mit Bravour. Sowohl Kapelle, als auch uns Engelsschlitzer machten endgeile Üartystimmung und die anwesenden Frühschoppler erlebten einen denkwürdigen Frühschoppen. Der Höhepunkt war das Mitsingspiel "Die Vögel vom Titicacasee", eine selbstkomponierte Mallorcanummer, der Blaskapelle, die zum mitmachen animierte und nur noch die Sangriaeimer fehlen ließ. War megaspaßig das ganze und besonders die Mitglieder der Kapelle hatten tierisch Spaß an den Backen. War mal sehr witzig das ganze. (MR)

Mitr "Death Angel" gab es dann schon mal den ersten Höhepunkt zur Mittagszeit. "Eviel Priest", "Kill as One" waren nur ein Teil der Nummern duie gespielt wurden. Und die Stimmung war trotz der derben Hitze unbeschreiblich gut. Band und Publikum interagierten wunderbar miteinander und es gab ine echt gute Stimmung.Leider durften die Rastaträger nur etwa 45 Minuten spielen. Meines Erachtens stand die Kapelle auch viel zu niedrig im Billing und hätte durchaus einen höheren Status verdient gehabt. Trotzdem, geiler Gig. (MR)

Und wieder luden uns ein paar Wikinger zu einem kleinen Trip nach Skandinaviem ein. Johann Edlund und seine Mannen von "Unleashed" ließen eine derbe Death Metal Lawine auf das Publikum los, die seinesgleichen suchte. "Death Metal Victory", "To Asgard we fly","Into Glory Ride" war nur ein Teil dessen, den uns die Skandinavier an Material servierten. Moshpits und Crowdsurfer gab es zuhauf, dazu gratulierte Johand Edlund dem Wacken und seiner Band zum gleichzeitig 15jährigen Jubiläum. Es machte sehr viel Spaß, den Berserkern aus Schweden zuzusehen. < (MR)br>
"Anthrax" zeigten einem danach wieder einmal, welch grandiose Liveband sie sind. Topsound, super Spielfreude, ein fantastisch aufgelegter "John Bush", der eine fantastische Gesangsleistung darbot und ein Drummer, der sauber und präzise wie ein Uhrwerk spielte.Scott Ian" hüpfte wie ein Gummiball über die Bühne. Das anwesende Bangervolk saugte jeden einzelnen Song in sich auf. Und auch wenn die Ansgen die gleichen wie auf den vergangenen Konzerten war, das schien keinen zu interessieren. Alleine die Songauswahl sprach für sich. "N.F.L", "Got the Time" "Only","End of All"," Room for one More", oder auch das endgeile "Antisocial" und "Indians". Das war wirklich grandios. Und das sah so ziemlich jeder Zuschauer ähnlich. Leider spielten auch die Milzbranderreger viel zu früh und hätten durchaus einen Headlinerstatus verdient gehabt. Aber wer weiß, in einigen Jahren könnte das durchaus geschehen. Ein wirklich grandioser Gig einer wirklich genialen Band. (MR)

Da waren sie mal wieder, die Kult Death Metaller aus den USA und sie machten ihrem Namen auch mal wieder alle Ehre. Eine volle stunde lang wurde so eine Art von ..best of Programm gespielt, was das besondere daran war, sie spielten Songs die eigentlich in Deutschland verboten sind, und dementsprechend ging es auch ab.
Die Leute die sich nach vorne gewagt haben um “Cannibal Corpse“von ganz nah zu sehen und nicht die Absicht besaßen, sich einem riesigen Pogo zu widmen, hatten verdammt schlechte Karten.
Hier wurde sich gegenseitig in die Fresse gehauen, aber vom allerfeinsten! Musikalisch gesehen haben “Cannibal Corpse“ mal wieder bewiesen, dass sie nicht nur im Studio einen so sauber gespielten Death Metal hinkriegen. Es war technisch perfekt und ich freue mich schon darauf, sie irgendwann noch mal zusehen. Sie waren für mich einer der Hauptgründe aufs Wacken zu fahren und ich wurde nicht enttäuscht, absolut im Gegenteil !
Ihr habt echt was verpasst!!!!!!(RP)

Jetzt wurde es Zeit für ein paar Kürbisköpfe von der Waterkant.
Das letzte mal hab ich die Herren gesehen 1992 in Mannheim auf Monsters of Rock. Das war allerdings noch mit einem Ingo Schwichtenberg (R.I.P.) und einem Herrn Michael Kiske ,Sangesgott!!! Deris mochte ich schon zu PC69 Zeiten nicht und hab ihn deshalb auch so lange gemieden.
Nachdem, was er auf diesem Gig geleistet hat, weiß ich auch warum ich es so lang getan hab! Das, was sich der da erlaubt hat, war, sehr gelinde ausgedrückt, eine Frechheit! Deris klang wie eine Katze oder ein ähnlich stimmgewaltiges Tier, dem man mit einem Panzer auf dem Schwanz rumfährt und gleichzeitig mit einem blank liegendem Elektrokabel die Hoden massiert. Wer hat den dem Stümper erlaubt solche Stücke wie das göttliche „Keeper of the seven Keys“ so derart zu verschandeln? Hat der Weikath denn sein Gehör verloren und man muß ihn mit „Ludwig von Weikathhoven“ ansprechen?
Die Tatsache, daß Metalgott "Kai Hansen" die Bühne als „Surprise Guest",ich musste da unweigerlich an den Bully Herbig Film denken...*lol*, betrat konnte das auch nicht mehr rausreissen. Warum hat Deris nicht den Anstand sein Mikro an Hansen zu übergeben? Dann hätte der mit zwei Songs das komplette Set retten können. Fazit ist und bleibt: Solange wie Deris bei "Helloween" singt, taugt es nichts auch nur einen Cent zu investieren. Naja, ich hab ja auch Wacken bezahlt und dadurch nur bedingt "Helloween". Was ist nur aus einer meiner Götterbands geworden ? (LS)

Manche Bands laden echt zum zuschauen ein. Insbesondere dann, wenn es sich um die bekloppten aus Berlin "Knorkator" handelt. Die vollirren aus der Bundeshauptstadt ließen eine Stunde lang das Zwerchfell beben, machten dabei aber eine Performance auf allerhöchstem Niveau. Insbesondere der Herr Stumpen erwies sich als Entertainer der Oberklasse. Akrobatisch, tolle Stimme und wirklich ein Schalk vor dem Herrn.Höhepunkte des Gigs waren erstmal eine Fladenbrotschlacht mit dem Publikum währen man eine Coverversion von "Boney M." zockte. Mein Bäcker alias Ma Baker. Dazu eine Rechenaufgabe an einer Tafel , indem man im Lied erklärte, wie weit es denn bis zum Horizont ist. Mein Nebenmann, der sich als Mathelehrer outete, erwägt nun, so dieses verhasste Fach der Naturwissenschaft seinen Schülern nahezubringen. Das will ich sehen. Der Abschluß war dann auch recht böse. Schöner Gig. (MR)

Ich hatte vor Tagen noch zu Hause gesessen und mir die Truppe angehört und mich schon darauf gefreut sie endlich mal live zu sehen. Ebenso war ich auch gespannt wie sie sich live präsentieren. Ich hab ja schon viel gehört von Freunden und auch auf CD aber ich glaube man kann sich das beste Bild machen wenn man selbst mal dabei gewesen ist. Und dass, was ich gesehen habe, hat mich überzeugt. Sie brachten einen Kracher nach dem anderen,“everytime i die“, “needled 24/7“, “silent night bodom night“, und vieles mehr. Es folgte wirklich ein geiler Song dem nächsten und man hatte, wenn man mehr vorne war nicht eine Minute Verschnaufpause. Die Leute flippten förmlich aus und wo man hinsah, es ging richtig ab. Schon nach dem ersten Song sah man die ersten 15 Stagediver und auch Alexi war davon angetan und schwer beeindruckt. Er kommentierte es mit einem “You are so fucking crazy! That was the first song and I have seen fifteen divers over there!”
Musikalisch gesehen war es, wie ich es schon gedacht hatte wie auf CD einfach nur genial. Die Band brackelte sich echt heftigst einen ab und machte dabei noch eine ganz gute Show. War ein echt hammergeiler Auftritt. (RP)

Es ist immer wieder eine Freude "Saxon" live zu sehen. Besonders wenn man einen Auftritt wie an diesem Abend hinlegt. Es wurde mal wieder ein Hit nach dem anderen gespielt. Biff und seine Mannen legten eine Spielfreude an den Tag, die mal wieder ihresgleichen suchte. Kein Wunder, daß die Briten eine so treue Fangemeinde haben. Einer der Höhepunkte war der Gastauftritt von Ex-Drummer "Nigel Glockner", der sich sowohl bei "Crusader", als auch "Wheels of Steel" so richtig an der Schießbude austobte. Bei "Denim & Leather" gab es dann einen wahren Reigen der Superstars. Sowohl "Schmier" von "Destruction", "Chris Caffery", "Wacken-Thomas" und eine Million andere Stargäste teilten sich die Bühne mit Biff und seinen Recken. Knappe 2 Stunden zockten die Sachsen, dazu gab es das obligatorische Feuerwerk unter glasklarem Himmel. Ein wirklich würdiger Auftritt zum 15jährigen Wackenjubiläum. (MR)

Ein letzter Höhepunkt sollte aber noch folgen. Auf der Black Stage machte sich alles bereit für den schwarzmetallischen Auftritt dieses Festivals und meiner persönlichen Meinung nach auch des Jahres. "Satyricon" betraten die Bühne und machten von Beginn an, diesen Auftritt zum düstersten und bedrohlichsten was ich seit langem sehen durfte. Pyros wurden massenhaft abgefeuert und die ganze Stimmung war einfach nur düster.
Dieses wurde dann aber noch übertroffen durch den absolut einmaligen Auftritt von "Nocturno Culto" und "Darkthrone". Nicht nur ich war gespannt auf diesen Auftritt, insbesondere die Hardcoreschwarzkittelfartion war aufgeregt und es wurde wohl niemand enttäuscht. Die Jungs spielten einen verdammt großartigen Auftritt, der zwar nur 30 Minuten dauerte, dafür aber wohl für jeden anwesenden unvergeßlich sein wird. Einfach nur düster und gnadenlos brutal. Dazu gab es wahre Perlen wie "Transsylvanian Hunger","The Hearts of Nebula" oder auch "Under a Funeral Moon".
Das wahr einfach nur noch magisch und wird wohl kaum zu übetreffen sein.
"Satyricon" spielten dann noch eine gnadenlos geile Killerversion von "Mother North" und jeder der noch anwesenden hatte hier etwas wirklich einmaliges und denkwürdiges gesehen. Fantastisch.
Ja, man kann auch böse Stimmung machen, ohne Schlachtabfälle auf der Bühne zu verteilen. (MR)

Die nachfolgenden "J.B.O" schenkte ich mir dann und gab mir mit den anwesenden Kollegen noch ein paar Gerstenkaltschalen.

Das Wacken Open Air 2004 war wirklich eine gute Veranstaltung, auch wenn es mir langsam etwas zu groß wird. Die offizielle Besucherzahl von 33.000 glaube ich nie und nimmer. Die Getränkepreise waren mit 2,50€ für alkoholfreie Getränke, und 3€ für Bier noch in einem fairen Rahmen. Eine coole Idee war der 1-Liter Maßkrug, der zwar gefüllt 7€ kostete, aber bei dem Fassungsvermögen. Viele nahmen sich den Krug dann auch als Souvenir mit nach Hause.
Die Essensstände hatten zum Teil mal wieder Preise, die einen nur noch mit dem Kopf schütteln lassen. Und wer Eispeisen bei dem Wetter ißt, hat eh selbst schuld. Cool und empfehlenswert war der Fischbrötchenstand. Alles sauber, alles frisch und hygienisch. Vorbildlich.
Insgesamt hat das W.O.A. nach den vergangenen Jahren mehr als dazugelernt und ich freue mich schon auf die Neuauflage im nächsten Jahr.

See you in Wacken. Rain or Shine !!!

Für euch tobten, soffen, grölten und asselten sich über das Wacken, Rompeprop, Lovestealer und Madrebel.

Ein Dank geht noch an Schmendrick vom Metalstorm Magazin für die Fotos

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Wacken Open Air 2004
Die "Queerboys" heissen eigentlich in Wirklichkeit "Quireboys", also "Chorknaben" zu deutsch, vielleicht liegt es daran, dass sie so ganz und gar nicht schwul wirken...

Uebrigens, wie kann man nur von Jutta Weinhold begeistert, ich glaube, ich habe selten eine miesere "Saengerin" gehoert, das habe ich mir letztes Jahr schon bei ihrem Gastauftritt bei Metalium gedacht und dieses Jahr hat sie dieses Urteil nur bestaetigen koennen
Re: Wacken Open Air 2004
Tja, natürlich bin ich als erstes auf die Zeilen über mayhem in diesem bericht gestoßen und muss fühle mich wieder mal bestätigt in der völligen inkompetenz/ignorantz der sogenannten musikjournalisten.
Corpsepaint ist auf einmal schuhcreme, bühnen rituale die seite beginn ein markenzeichen (über geschmack läst sich wie immer streiten), einer der urgesteine im black metal sind werden dargestellt als wenn eine junge idioten combo, wegen dem ach so wichtigen wacken open air auf eine kindische idee gekommen wären.
sorry, der beweis dafür, das man über bands die man weder kennt, noch sich bemüht hat über sie etwas in erfahrung zu bringen, normalerweise nicht schreiben sollte.
Re: Wacken Open Air 2004

Also, mal als Erstes:


Ich weiß, daß sie Quireboys heissen. Aber sie hiessen mal Queerboys. Das sollte man wissen, wenn man solche kommentare2 ablässt! Deswegen hab ich das verwendet!


 


zweitens:


Jutta ist eine gele Sängerin! Wenn Du sowas nicht magst, dann ist das Deine Sache! ich schreibe hier nur das, was ich erlebt hab, Du Honk!


 


All the Beast!


 


Lovestealer

Re: Wacken Open Air 2004
Also ich fand die Jutta auch nur zum lachen. Allein die Ansagen: Ambrosia!!!! Was für ne Lachnummer!
Re: Wacken Open Air 2004

Meine Güte nochmal, wie tragisch. Wäre es so schlimm, wenn mal eine ECHTE schwule Band in Wacken spielen wurde. NÖ!


Übrigens wirken die selber die meisten Schwulen eben NICHT schwul. (Drum muss ma schonmal drauf hinweisen können) Das kommt davon, wenn man nur in Klischees denkt. (schwul=tuntig)


"Schwul" sollte doch heutzutage Schimpfwort mehr sein. Also wirklich.



Re: Wacken Open Air 2004
Tja, super Bericht...echt jetzt...so nach dem Motto " die Bands die ich kenne waren alle super, die ich nicht kenne alle scheiße".

Soso, Cannibal Corpse spielten technisch perfekt, aber bei Mayhem ist es "musikalischen Dilettantismus"???

Junge Junge, vielleicht solltest du deinen Drogenkonsum etwas einschränken. Dann würdest du vielleicht auch die Welt so sehen, wie sie in Wirklichkeit ist!

Danke!
Re: Wacken Open Air 2004
Ähem.
Der Bericht von Cannibal Corpse ist von einem Mitschreiber, ich habe selbige nicht gesehen. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und die Verfasser sind via Kürzel angegeben.
Also, ich sehe da keine Schuld bei mir.
Im übrigen kannte ich Hobbs bis dato auch nicht. Jetzt schon.
Greetz, der Cheffe
Re: Wacken Open Air 2004
aha, du willst also sagen, das du beiträge die du unter deinem namen einstellt nicht liest?

schon seltsam, bestätigt aber nur deine inkompetenz!

sorry, hört sich hart an, is aber so...
Re: Wacken Open Air 2004
Falsch.
Ich lese sie und die anderen Berichte geben die Meinung der Verfasser wieder und die werde ich nicht ändern.
Ich lese es und stelle es zusammen. Jeder Schreiber bekommt dann sein Kürzel. Das machen alle im übrigen so. Falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte.
Das hat mit Inkompetenz nichts zu tun, sondern so läuft das eben.
Glaubst du eigentlich, man kann sich vierteilen und jede Band sehen, die da speilt. Deswegen wurden die soweit wichtigsten herausgepickt.
Und ja, ich fand Mayhem daneben, und CC habe ich nicht gesehen.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Greetz, Der Cheffe
Re: Wacken Open Air 2004

Weinhold hat saugeil gesungen, zumindest meiner alkoholisierten Meinung nach.


 


Und die Ansagen... ich zitiere mich mal selber im Review:


"Nur hat diese Frau einen Redeschwall sondergleichen und dabei kommt ziemlich viel Mist raus. Die Ansagen sind einfach nur überflüssig..."


Stimmt schon! Musikalisch trotzdem Sahne!

Re: Wacken Open Air 2004

du sahnebärchen!


 


mayhem hannisch nicht gesehn.


bzw hab ich keine kritik über sie geschrieben.


falls es dir aufgefallen sein sollte steht neben


jedem bericht entweder RP, LS oder MR.


dfas sind drei verschiedene leute


 


 


skoll


gruß, RP (rompeprop)