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CD Review: WOLFEN - Humanity...Sold Out

Veröffentlicht am Samstag 12 Juni 2004 13:10:51 von zombie_gecko
Obwohl man sich bekannter Zutaten bedient, heben sich Wolfen angenehm vom Gros der Bands ab – die Mischung machts! Und als Bonus gibt`s noch eine Audio-CD / DVD...












01. White Noise
02. Hollow Man
03. Sick Mind
04. The Uninvited Guest
05. Humanity...Sold Out!
06. Restoration
07. Schwarz
08. Devils Paradise
09. Perfect Virus
10. On The Verge Uf Tears
11. Mindless Clones
12. The Afterlife

(68:38 min)

2004 TTS / Alive (www.tts-media-music.com)


Line-Up:
Andreas von Lipinski - Vocals
Frank Noras - Guitar
Björn Grüne - Guitar
Gernot Thiel - Bass
Holger Bloempott - Drums

www.wolfen-metal.de


Discographie:
Demo 98 (Demo) (1998)
Apocalyptic Waltz (Eigenprod.) (1999)
Don`t Trust The White (2001)
Humanity...Sold Out! (2004)

Beim Blick auf das Cover könnte man gar schrecklichen Metal mit Klischees vom feinsten befürchten, erinnert das Bild doch schwer an die B-Klasse-Cover aus den Achtzigern. Keine Ahnung was sich Wolfen da gedacht haben, denn musikalisch hat man zum Glücke eine andere Richtung eingeschlagen. Irgendwo zwischen Power Metal und in erster Linie Bay Area-lastigem Thrash Metal bewegen sich die Songs der Kölner, ohne daß das Pendel wirklich einmal konkret in die eine oder andere Richtung ausschlägt. Das gilt für alle Bereiche und zieht sich durch das komplette Album. Mal erinnnert der Gesang an Iron Maiden und kurz darauf wieder an Testament, gleiches gilt für die Riffs, die sich ebenfalls nicht eindeutig kategorisieren lassen, wobei zumindest die Leadgitarre eher Power Metal-orientiert klingt – Iced Earth lassen grüßen. Wesentlich weniger nach klassischem Metal hört sich die wiederum Produktion an, die stellenweise leicht an Bands aus der New Metal-Ecke erinnert. Bei den ersten Durchläufen wirkt diese Mischung gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig, mit der Zeit fügen sich die Sounds aber ganz gut zusammen.
Ob man sich mit der Mischung letztendlich anfreunden kann, muß jeder für sich entscheiden, aber auf jeden Fall kann man Wolfen nicht unterstellen, sich eindeutig von dieser oder jener Musikrichtung vereinnahmen zu lassen, wodurch die Band ihren eigenen Sound hat. Ziemlich aus dem Rahmen fällt das mit deutschem Text versehene „Schwarz“, welches sich nach ruhigem Anfang zu einer simpel groovenden Nummer entwickelt, die durch den Gesang wie eine mit harten Gitarren ausgestattete Deutschrock-Nummer klingt, während das nachfolgende „Devils Paradise“ eher nach Thrashcore klingt.
Fast punkig klingt dagegen der im Duett mit Gus Chambers (Grip Inc.) eingesungene Titeltrack an manchen Stellen, wartet mit coolem Refrain auf, um im Mittelteil nach astreiner Thrashnummer zu klingen, bevor beim Refrain wieder das Tempo reduziert wird. Trotz der Abwechslung verlieren Wolfen aber nicht den roten Faden der sich durch „Humanity..Sold Out!“ (mit Ausnahme von „Schwarz“) zieht.
Macht also ein abwechslungsreiches Album, dem man ohne Scheuklappen begegnen sollte, wobei ich vorheriges Reinhören empfehlen würde, da der Wolfen-Sound sicher nicht jedermann`s Sache ist. Als Bonus und Dankeschön an die Fans erhält der Käufer zum Preis einer CD noch zusätzlich eine Audio-CD / DVD im 5.1 Sound, die um „Devils Paradise“ und „On The Verge Uf Tears“ gekürzt wurde.

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