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CD Review: WALTARI - Rare Species

Veröffentlicht am Samstag 20 März 2004 13:47:29 von zombie_gecko
Die spinnerten Finnen sind nach 4 Jahren wieder zurück. Aber auch nach 18 Jahren im Geschäft ist man nicht weiser - bzw. ruhiger - geworden…







01. One Day
02. Life Without Love
03. Megacity Rain
04. Dreamworld
05. What I Really Know
06. My Pain
07. Quick As A Day
08. Dream
09. Alone
10. Live This!
11. Wasting My Mind
12. No Limit / Your Funky Rhythm / Symphony Of Destruction
Limited Edition Bonustracks:
13. Guardian Angel
14. Living The Living Now
15. New Church
16. There`s No Tomorrow

(71:31 min)


2004 Vielkang Musikproduktionen / SoulFood (www.vielklang.de)


Line Up:
Jahriot Lethinen - Guitars, Vocals
Kärtsy Hatakka - Bass, Vocals, Keyboards
Sami Yli-Sirniö - Guitars, Vocals
Mika Järveläinen - Drums

www.waltari.de



Discographie:
Mut Hei Ep (1989)
Monk Punk (1991)
Torcha! (1992)
Pala Leipää (1993)
So Fine (1994)
Big Bang (1995)
Yeah! Yeah! Die! Die! (1996)
Space Avenue (1997)
Decade (1998)
Radium Round (1998)
Channel Nordica (2000)
Back To Persepolis (2001)
Rare Species (2004)


Mitt der Neunziger waren Waltari in aller Ohren, Ende der Neunziger wurde es ruhig um die unberechenbaren Finnen – und jetzt ist der Vierer um Kärtsy Hatakka mit “Rare Species“ wieder da. Schon der Opener „One Day“ lässt zumindest halbwegs (so weit bei Waltari möglich) vermuten, wohin die Reise in der nächsten Zeit geht: das Fundament ist schwungvolle Rockmusik, die wahlweise mit Metal-Gitarren, Elektronik-Spielerein und extrem poppigen Passagen kombiniert wird. Dabei beweisen die Finnen nicht nur beim Opener, sondern auch bei der hierzulande veröffentlichten Single „Life Without Love“ und diversen anderen Songs ein unglaubliches Feeling für Ohrwurmmelodien. Aber wo ein Herr Bohlen beispielsweise ein Idee für 15 Songs verwendet, packen Waltari 15 Ideen in einen Song, rocken sich spacig-schräg durch ihre Songs und scheuen sich auch nicht, grauenvolle Dancebeats in die Songs zu packen. Das klingt vor allem bei den ersten Durchläufen heftigst gewöhnungsbedürftig, aber wer „Rare Species“ einige Durchläufe gönnt, der wird (möglicherweise) merken, dass hinter dem Wahnsinn irgendwie Methode steckt. Viele werden das teilweise wirr zusammengewürfelt wirkende Material wahrscheinlich furchtbar finden, aber das war bei Waltari schon immer so. Auf „Rare Species“ finden sich jede Menge 80er Anleihen (zum Beispiel „Quick As A Day“ – RunDMC meets Beverly Hills Cop), mal klingt die Chose nach Britpop, dann nach Westküsten-Bubblegum-Punk – alle Elemente aufzuzählen würde zu lange dauern. Erwähnenswert noch das Dreierpack „No Limit / Your Funky Rhythm / Symphony Of Destruction“, welches - wie im Interview zu erfahren war - schon lange zum Liveprogramm gehörte und nun auch für das neue Album eingespielt wurde und die verschiedenen Waltari-Seiten recht gut zur Geltung bringt.
Leicht zu konsumieren sind Waltari auch auf „Rare Species“ nicht geworden, aber das Album rockt definitiv, und wer nichts gegen genreübergreifende Musik hat, der sollte das Album zumindest antesten! Nach einigen Durchläufen gefällt mir „Rare Species“ inzwischen richtig gut…

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