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Konzert Review: Van Canto - Elms Fire - Frozen Inside /29.11.08 Düsseldorf Spektakulum

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Veröffentlicht am Dienstag 16 Dezember 2008 10:44:43 von madrebel
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Van Canto – Elms Fire – Frozen Inside /29.11.08 Düsseldorf Spektakulum

Einige Anläufe hat es gedauert, mal konnten sie nicht, mal mussten sie absagen, mal verschieben. Nun aber war es am heutigen Tage soweit. Die derzeitigen Kultshootingstars der Szene „Van Canto“ betraten endlich eine Düsseldorfer Bühne.
Nun, weit über 100 Besucher ließen sich dabei auch den Besuch nicht nehmen und verlebten einen sehr interessanten Abend.
Den Beginn machten „Frozen Inside“, von denen ich aber nur das letzte Lied mitbekam. Den Publikumsreaktionen zufolge muss der Gig aber gut gewesen sein.
„Elms Fire“ spielen ja in letzter Zeit wieder häufiger und hatten auch viele Fans dabei, die die Düsseldorfer sehr abfeierten. Und das zu Recht. Die Band ist mittlerweile eine echte Einheit, die Songs kamen sehr gut rüber und das gesamte Zusammenspiel der Musiker hat sich ganz schön verbessert. Das scheint aber auch mit am neuen Sänger Lukas zu liegen, der nicht nur ein sympathischer Zeitgenosse ist, sondern auch eine eindrucksvolle Bühnenpräsenz besitzt und auch eine große Ausstrahlung an den Tag legt. Gesangstechnisch hat der Junge einiges drauf und gibt den Songs damit ein ganz neues Feeling. Eine echte Bereicherung. So wurde das ganze zu einem recht umfeierten Auftritt, der zu Recht mit viel Applaus bedacht wurde.
Nun wurde es aber Zeit für „Van Canto“. Nun, wer diese Band noch nicht kennt, dem sei erklärt das diese A-Cappelaa Metal spielen. Stellt euch einfach vor das die „Prinzen“ Metal Songs singen.
Nun, das einzige Instrument auf der Bühne war das Schlagzeug, ansonsten wurde alles mit den Stimmbändern gemacht. Und das wirkte sehr beeindruckend. So coverte man unter anderem „Manowar“ mit „Kings of Metal“, „Metallica“ mit „Battery“, was sehr eindrucksvoll klang und auch „Nightwish“ wurde mit „Wishmaster“ dargeboten. Sehr eindrucksvoll war der Mann, der den Bass sang und in so tiefe Regionen vordrang, dass man nur noch anerkennend klatschen konnte. Das Publikum feierte die Band auf jeden Fall nach allen Regeln der Kunst ab und das allgegenwärtige „Rakka-Takka“ wurde immer wieder skandiert, was der Frontmann der Band auch dazu nutzte, das Publikum anzuheizen.
Eine sehr sympathische und gesanglich großartige Person war auch die sympathische Frontdame, die eine wirklich gute Stimme besitzt.
Leider war aber nach einer Stunde schon Schluss, aber angesichts der Songs, die eine große Kraft erfordern, ist diese nur einstündige Spielzeit durchaus verständlich. Auf jeden Fall war dies ein sehr beeindruckender Auftritt voller Kreativität, den man gewiss so schnell nicht vergisst.
Alles in allem ein unterhaltsamer und lohnenswerter Konzertabend.

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