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Konzert Review: Vader - Rotting Christ - Anorexia Nervosa - Lost Soul / Wuppertal LCB 27.09.2005

Veröffentlicht am Mittwoch 28 September 2005 17:24:16 von madrebel
phpnuke.gifEin sehr interessantes Package war das, was heute imn Wuppertal Station machte. Das man da nicht fehlen durfte war dann auch Ehrensache und 150 Besucher sahen das ähnlich. Nun, 4 Bands für 13€ sind dann auch fair.










Vader - Rotting Christ - Anorexia Nervosa - Lost Soul / Wuppertal LCB 27.09.2005


Ein sehr interessantes Package war das, was heute imn Wuppertal Station machte. Das man da nicht fehlen durfte war dann auch Ehrensache und 150 Besucher sahen das ähnlich. Nun, 4 Bands für 13€ sind dann auch fair.
Der Abend begann mit den Polen „Lost Souls“. Guter, klassisch angehauchter Death Metal, der ganz gut klang, auch wenn er nichts neues brachte. Trotzdem gar nicht so schlecht und die Gitarrenarbeit des kleinen sympathischen glatzköpfigen Frontmannes war auch nicht von schlechten Eltern.
Guter Gig,auch wenn es von solchen Bands Massen gibt.

Die französichen Black Metaller von „Anorexia Nervosa“ machten sich dann an, weiter anzuheizen. Ja, und gar nicht schlecht, was die Franzmänner zeigten. Guter Black Metal, der wie die kleinen Geschwister von Cradle und Dimmu Borgir klang.
War sehr derb, das Keyboard war immer passend in Szene gesetzt und der Fronter kreischte sich einen Wolf und wirkte auch sonst sehr freundlich.
Eine halbe Stunde dauerte der Spuk und nach dem letzten Riff kippte dann der Basser ohnmächtig zusammen. Na dann, alles gute.

„Rotting Christ“ zogen dann wohl ziemlich jeden in ihren Bann. Düster, brachial, brutal. All das sind Attribute, die auf die satanischen Griechen wie die Faust aufs Auge passen.
Der Sound war, wie bei allen Bands heute, erste sahne, trotzdem verstand man manches Mal durch das Gekrächze des FRonters kaum ein Wort des gesungenen. So interpretierte ich den Refrain „In nomine Satanas“ als „St.Pauli“. Das hörten allerdings auch andere heraus. Tja, klassischer Verhörer. Hehe.
Der Auftritt war dann auch der Höhepunkt des Abends.

„Vader“ hatten es danach schwer einen draufzusetzen, aber man konnte zumindest gleichziehen. Das Drumming war hart und präzise, der Fronter brüllte sich die Seele aus dem Leib und poste wie ein Weltmeister. Geil war der Pogo und das Crowdsurfing in der kleinen Hütte und die Hitzentwicklung war enorm. Man konnte die Luft beinahe schneiden.
„Vader“ hatten merklich Spaß an ihrem Auftritt und dies schlug sich sehr positiv auf die Stimmung nieder.
Leider war nach etwas mehr als einer Stunde schon Schluß, aber mit „Raining Blood“ gab es noch einen würdigen Zugabesong.
Geiler Konzertabend, der sich wirklich gelohnt hat.
Fair im Übrigen die Merchandisepreise. Shirts zwischen 15€ und 17€ und Langarmshirts gab es für 17€ bis 20€. Das bei einer sehr guten Qualität. So sollte es immer sein.

madrebel


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