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Konzert Review: Unleashing the Beerthirsty Festival 2002 in oberhausen

Veröffentlicht am Sonntag 05 Mai 2002 15:16:51 von madrebel
phpnuke.gifUnter dem Motto „Unleashing the Beerthirsty“ machten sich etwas mehr als 300 Metalheads auf,
um ein wenig am Sonntagabend zu moshen, anstatt mit den lieben Eltern die Lindenstraße zu schauen.

Unleashing the Beerthirsty Festival

Oberhausen Zentrum Altenberg

28.04.2002

Ein mal wieder kleines und feines Konzert fand in Oberhausen statt.
Unter dem Motto „Unleashing the Beerthirsty“ machten sich etwas mehr als 300 Metalheads auf, um ein wenig am Sonntagabend zu moshen, anstatt mit den lieben Eltern die Lindenstraße zu schauen. Billig war es auch, 9 € an der Tageskasse, sehr günstig. Das ist mal wieder lobenswert.
Mit „Infecdead“ fing das Konzert an, und ich hatte mir ja immer mal gewünscht, Dass eine Band das mehr als geile „Itchy & Scratchy“ Intro nimmt. Und sie taten es, geil. Die Jungs waren absoluter Hammer. Saugeiler Death Metal, der keine Kompromisse machte, Wenn man bedenkt, dass es der erste Auftritt war, kann man nur sagen, Hut ab, gratuliere.
Der Sänger äußerte sich dann aber vor dem letzten Song dahingehend, dass er gleich das Festivalmotto verinnerlichen würde, um sich gepflegt die Kante zu geben. Na dann, Prost.
Eine geile Band, von der man noch hören wird.

Dann kamen „Abaddon“ an die Reihe.
Am Anfang dachte ich nur, „Oh nee, nicht noch ´ne Gothmeddelcombo“, aber die Truppe war echt geil drauf. Der Sänger hatte unheimlich viel Spaß anne Backen, und die Duettpartnerin sah nicht nur toll aus, nein, sie hatte auch noch eine tolle Stimme, und wirkte kein bisschen pseudodüster, so wie andere Kolleginnen dieser überreizten Stilrichtung. Die Band machte ohne Ende Stimmung, und spätestens beim Singalong „Ja, ich bet den Teufel an“ war das Eis gebrochen.
Vorne war Party pur, und sie waren wohl der geheime Gewinner heute. Leider gibt es noch keine Scheibe von denen, aber das soll sich wohl bald ändern. Das T-Shirt ist auf jeden Fall klasse.

Die unvermeidlichen „Downstroke“ waren auch mal wieder mit von der Party,
Waren ja nicht schlecht, aber ich werde denen wohl nie was abgewinnen können. Aber sie haben „La Bamba“ gecovert. Originell.

Die nachfolgenden „Path of Golconda“, die dieses Festival wohl auch initiiert hatten, spielten danach.
Waren ziemlich klasse, auch wenn mir der Gig nicht so zusagte, Black Metal eben. Nicht das schlechteste, aber auch nicht wirklich so mein Ding, dass ich mir ein Bier genehmigte und mich etwas unterhielt.

„Hypnos“ danach waren der absolute Knaller. Auch wenn die Halle schon arg leer war, überzeugten die Tschechen mit einem Wahnsinnsgig. Absolut geniales und krasses Gebolze , wurde uns da um die Ohren geschlagen. Killerriffs und Moshparts, dass die Schwarte kracht. Meine Fresse, sind die Jungs der Knaller. Nur weiterzuempfehlen.

Danach kamen endlich die Kultmetaller aus Holland:“Goddess of Desire“. Leider fing der Gig sehr spät an, so dass ich nach 3 Songs gehen musste. Wie ich dann aber im Nachhinein erfuhr, müssen die Jungs um Count August nahezu 2 Stunden gezockt haben, und vor gerade mal noch 40 Nasen, die Megashow abgerissen haben.
Schade nur, dass ich das nicht mehr miterleben durfte. Sehr ärgerlich. Trotz alledem, ein gutes Festival zu einem fairen Preis. So sollte es öfter sein.

Madrebel


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