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CD Review: Unleashed - Hells Unleashed

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Veröffentlicht am Sonntag 21 Juli 2002 01:02:10 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Eine weitere unnötige Re-Union? Mitnichten! Die schwedischen Death Metal-Götter sind zurück und haben das Drachenboot schon fast wieder auf Klassikerkurs!
Eine weitere unnötige Re-Union? Mitnichten! „Like it or not but we`re back again, Hell`s Unleashed! Join The Madness or step aside!“ - diese Worte aus dem Titeltrack passen wie der Arsch auf den Eimer. 5 lange Jahre nachdem eine der besten schwedischen Death Metal-Bands sich auflöste, sind alle Fans wieder in der Lage, mit vor Freude zitternden Fingern ein neues Silberscheibchen in den CD-Schacht zu befördern und die Matte bis zum Genickbruch fliegen zu lassen! Los geht`s mit dem bereits auf dem letztjährigen With Full Force vorgestellten „Don`t Want To Be Born“, ein typischer Unleashed-Brecher, der mit der Grazie einer Dampfwalze aus den Boxen kracht und einem die Freudentränen ins Auge treibt, gefolgt vom bereits erwähnten Titelstück, das mächtig rockt und stellenweise ordentlich Gas gibt, allerdings bereits andeutet das man etwas melodischer geworden ist, bevor dann mit „Demoneater“ der erst Schlag auf die Zwölf kommt: Mitgröhlrefrain, geile Riffs, einer der schnellsten Unleashed-Songs, Johnny stimmlich in Hochform - wenn das live kein Kracher wird heiß ich Mola Adebesi! Lediglich das Solo ist nicht unbedingt gelungen... Aber was solls, bereits im nächsten Track offenbaren Unleashed wieder eine ihrer alten Tugenden: ein schleppender Death Metal-Song, der auch auf jeder anderen Unleashed-Scheibe zu finden sein könnte, Johnny grunzt wie eh und je - was will man mehr? Erster Kritikpunkt der Scheibe: das folgende „Mrs. Minister“, das für Unleashed-Verhältnisse schon als frickelig zu bezeichnen wäre und bei dem Johnny`s Stimme etwas farblos klingt - hätte man nicht unbedingt gebraucht. „Joy In The Sun“ zeigt dann beim Eröffnungsriff bereits, das Unleashed nicht in Richtung Malmsteen abrutschen, denn hier gibt`s wieder das was Unleashed am besten können: ein fettes Riff nach dem anderen, Johnny unverkennbar wie immer und man muss einfach mitbangen - typischer Unleashed-Song. Ebenso das folgende „Demons Rejoice“ - langsam, typisch und irgendwie richtig fies, wobei auch hier das Solo etwas zu lang geworden ist, was auf Dauer auch der einzige wirkliche Kritikpunkt ist: im Vergleich zu früher wird spätestens jeder zweite Song von einem überlangen und meist unnötgen Solo aus dem Tritt gebracht - Fredrik ist nunmal kein Kerry King oder Jeff Hannemann! Aber wie soll man einer Scheibe böse sein, die einen dann sofort wieder entschädigt: Unleashed prügeln „Black Metal“ von Venom in affenartiger Geschwindigkeit und Johnny schreit eben „Death Metal“ statt Black Metal - fertig ist der Kracher! „Lay all your souls to the hell`s Rock`n`Roll“ - na aber gerne doch! Vergleichsweise langsam und quasi zum erholen ist dann „We`ll Come For You“, wieder ein typischer Midtempo-Rocker à la Unleashed, der auch gut auf die älteren Scheiben gepasst hätte. Bei „Triggerman“ kann dann wieder kein Kopf stillbleiben - Death Metal-Stampfer allererster Kajüte, der allerdings schon fast Entombed-mäßig rockt und einen extrem coolen Groove hat, während das nach kurzem Akustik-Intro folgende „Dissection Leftovers“ wiederum auch von „Victory“ stammen könnte. Mit „Peace, Piece By Piece“ gibt`s dann einen kurzen aber heftigen DM-Rocker, bevor man mit „Burnt Alive“ den Endspurt etwas langsamer angeht und einen Song abliefert, der viel zu viele neuere Elemente hat, irgendwie nicht nach Unleashed klingt und zusammen mit „Mrs. Minister“ eindeutig zu den schwachen Songs von Unleashed gehört. Bevor dann mit einem Outro Schluß ist nach immerhin 15 Songs, gibt`s mit „Your Head Is Mine“ noch einen Midtempo-Song in altbewährter Manier. Mittlerweile tut der Hals weh und man sich sicher sein: Unleashed sind wieder da und knüpfen beinahe nahtlos an ihre alten Klassiker an! Zwei Ausfälle bei 14 Songs, nächstes Mal etwas weniger unnötige Soli und alles ist paletti! Dann gibt`s auch den „unbedingt-kaufen“-Tip. Unleashed-Fans können trotzdem bedenkenlos zuschlagen! Danke Johnny, danke Fredrik, danke Tomas, danke Anders, danke Century Media!

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