Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Unearth - Job for a Cowboy - Despised Icon - Daath / Köln Underground 03.04.07

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Freitag 06 April 2007 16:42:57 von madrebel
phpnuke.gif
Unearth, Job for a Cowboy, Despised Icon und Daath
Köln Underground 3.4.07


Schon bei der Ankunft fiel einem sofort das Teils sehr junge Publikum auf welches dieses Konzert besuchte. Nun ja es sind Ferien. Einlass begann pünktlich um 19.30h. Es bildete sich eine einige Meter lange Schlange nach draußen, da leider der Merchandise stand etwas unpraktisch direkt hinter dem Einlass aufgebaut war. Also standen die Leute die das Merchandise anschauen wollten denen im Weg die einfach hinein wollten.

Die ersten Reihen vor der Bühne füllten sich spärlich, trotz gut gefüllter Halle. Um 20h kamen dann Daath auf die Bühne die Death Metal mit Progressive Einflüssen und Keyboard Einlagen mischten. Wobei teils klangen die Jungs nach einer Art besserer Dimmu Borgir, klingt komisch, aber wenn man genauer hingehört hat, fielen einem die Parallelen auf. Der Sänger war bemüht die Menge aufzuheizen, was ihm aber nicht gelang. Das Publikum hatte scheinbar nur auf die nachfolgenden Bands gewartet. Der Altersdurchschnitt machte sich vor allem bemerkbar als von Daath „Hammer Smashed Face“ angespielt wurde und nur wenige anfingen zu Bangen. Dem Rest war der Song wohl völlig unbekannt. Ziemlich genau eine halbe Stunde wurde gespielt, dann war es auch schon wieder vorbei.

Nun wurde es eng vor der Bühne. Despised Icon kamen nach kurzer Umbauphase auf die Bühne und gleich war die Menge am toben. Und wie befürchtet praktizierten einige dieses mehr oder weniger beliebt oder unbeliebte „Hardcore dancing“. Die Aggressivität und Energie von der Band hat sich prompt aufs Publikum übertragen. Ein geiler Auftritt! Ab und an gab es auch Circle Pits. Welche Songs gespielt wurden hab ich nicht wiedererkannt, was nicht am Sound lag sondern einfach daran das man damit beschäftigt war sich die „Hardcore dancer“ vom Leib zu halten. Nach wiederum einer halben Stunden war der Spaß vorbei.

Job for a Cowboy waren nun an der Reihe. Wieder nach einem sehr kurzen Umbau und es ging los. Die „Hardcore dancer“ machten sich schon bereit los zulegen, doch daraus wurde nichts. Job for a Cowboy spielten astreinen Death Metal. Man konnte u.a. die Einflüsse von Morbid Angel und Nile wunderbar heraushören. Keineswegs wurde kopiert sondern der eigene Stil damit sozusagen verfeinert. Es wurde viel gemosht. Ein genialer Auftritt und auf jeden Fall die Überraschung des Abends. Hände ringend wird nun das erste  Album von Ihnen erwartet, welches wohl eines der besten dieses Jahres im Genre werden könnte. Nach dem Auftritt wurde auch das Merchandise wie wild gekauft.

Zu Unearth kann ich nicht viel schreiben, da ich während die spielten mich draußen aufgehalten habe. Aber nachdem was ich so von hinten bei 2 - 3 Liedern mitbekam war die Menge gut am toben.

Mein Fazit ein sehr gelungenes Konzert. Gute Stimmung! Überraschung des Abends waren, wie schon geschrieben “Job for a Cowboy”!!

IVomitCuntSlime

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!