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CD Review: Under-Radio - Bad heir ways

Veröffentlicht am Samstag 10 Juli 2004 23:06:40 von maximillian_graves
Die Welle des alten Alternative/Grunge Sounds, gemixt mit Elementen des ProgRock oder auch metalischen Einflüssen ist nicht aufzuhalten und so wurde die zweite Scheibe von Under-Radio ebenfalls nach diesem Muster gestrickt.








Tracklist:
1. Bad Heir Ways
2. Centerpiece
3. Noel (The christmas truce)
4. Wedding song
5. You won’t see the blood until your throat has been cut
6. Cornerstone
7. Devil’s from a midwest town
8. 1916
9. Build a monument
10. Safety in numbers

Erschienen 2004 bei Lionmusic

Line-Up:
Robbie Wyckoff (Vocals)
Eric Zimmermann (Guitar, Bass)
Matt Bissonette (Bass)
Gregg Bissonette (Drums)
Mark Zonder (Drums)

Das Line-Up von Under Radio besteht keinesfalls aus Mathematischen Unbekannten, sondern bring die nötigen Einflüsse von Dream Theather durch den Kopf der Band Eric Zimmermann, der seine Handwerk bei John Petrucci von Dream Theater gelernt hat und sich so viele Prog Elemente auf "Bad Heir Ways" wiederfinden. Weiter geht es mit Mark Zonder von Fates Warning und Matt Bissonette der seine Seiten schon bei David Lee Roth oder Satriani zupfen durfte.
Der Erstling von Under Radio war wesentlich einfacher zu verdauen als die zweite Scheibe, welche nun in meinem Player rotiert, denn damals beschränkte man sich mehr auf den alternativen Sound. Heute ist der Prog-Einfluss stärker vertreten, was vor allem Hörer die sich selbst Musiker nennen dürfen begeistern dürfte, mir ist die Kost teilweise einfach zu langatmig geworden. Doch damit nicht genug, die Einflüsse aus dem Bereich Mid-Tempo Metal finden sich nun auch häufiger in die Musik eingestreut und die häufig bei dieser Scheibe erwähnten Megadeth verwandschaften kann ich durchaus bestätigen!
Gut gefallen hat mir schon der Opener dieser Scheibe, der sehr nah an das herankommt was man als Metal auf unseren Seiten bezeichnet und ein absolut gutes Stück zum Kopfnicken bietet. Gleiches gilt auch für den zweiten Song „Centerpiece“ bzw. „Build a monument” die für mich stark an die letzten Megadeth Scheiben angelehnt klingen und auf diesem Album definitiv zu den besseren Songs zählen.
Hier endet aber auch schon meine persönliche Euphorie über die Musik von Radio-Head, den mit „Wedding Song“, „Devil’s from a midwest town” oder auch “1916“ kommen seltsame Country Klimpereien mit ins Spiel und lassen bei mir viele Fragen über Sinn und Unsinn von dieser Art Experimenten aufkeimen. Dasselbe gilt für die Intro/8 Minuten Kombo "You won’t see the blood until your throat has been cut/Cornerstone" die den Hörer schon an die Grenzen der Geduld bringen können.

Wer meine Rezies des Öfteren liest wir schon bemerkt haben, das ich nicht wirklich begeister bin von der neuen Recycling Welle der alten Grunge/Alternative Elemente, aber "Bad Heir Ways" ist trotz meiner großen Kritik durchaus ein Album, was in Ordnung geht und Fans solcher Mixturen ans Herz gelegt werden kann. Under-Radio heben sich durch viele Experimente mit ihrem Sound einfach von schnöden Kopierern ab, was mindestens mit einem Daumen nach oben belohnt werden muss

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