Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 5
Stimmen: 3


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: USER NE - Trantos

Veröffentlicht am Sonntag 27 Juli 2003 16:48:10 von Zombie_Gecko
Wer auf abwechslungsreichen Metal mit Folkloreeinlagen und einer Vielzahl Breaks steht ist hier goldrichtig! Wahrscheinlich wissen nicht mal die Musiker selbst, was sie da spielen…







01. Taranto
02. Viola Dobozy
03. Okankene 22
04. Tras el IV Caos
05. Andaluci
06. … And Ape Ar
07. An Mis Theimous
08. Nivel-Um Cix
09. Pobo de Lenda
10. Main Ört
11. Corcubiòn
12. Naim, Yhazura, Derval
13. Al-Minzorth

(49:13 min)


2003 Xtreemmusic (www.xtreemmusic.com)


(www.userne.net)


“Viele Köche verderben den Brei!” könnte man als Ultrakurz-Review schreiben. Immerhin neun Köche standen bei „Tarantos“ mit am Herd, und jeder durfte anscheinend ein paar Zutaten hineinwerfen: die üblichen Zutaten für Mittelaltermetal, eine Prise Frauengesang, ein Schöpfer Grunzgesang, ein Schuß Dudelsack, ein Esslöffel mehrstimmiger Gesang, 50 g Panflöte, ein Hauch indische Folklore, abgeschmeckt mit einigen Teelöffeln andalusischer Folklore und was sonst noch irgendwem in die Hände fiel. Das ganze einfach in einen Topf werfen, umrühren und nach belieben auf den 13 Tellern verteilen. Heraus kommt dann zwar etwas exotisches, munden muß das aber noch lange nicht, und den meisten dürften die Happen quer im Hals stecken bleiben. Ich habe ja nun wirklich nichts gegen Mittelalter- und Folklore-Parts in Metal-Songs (obwohl der Begriff Metal hier eigentlich deplaziert ist…), aber Quantität bedeutet nicht unbedingt Qualität. Und der Versuch, möglichst viele Stilmittel mit einem schon fast jazzigen Songwriting zu verbinden, führt dazu, dass sich der geneigte Hörer die selben Kräuterchen wünscht, die die Musiker offensichtlich konsumiert haben! Denn Songs sind kaum auszumachen, und so reihen sich diverse (oft wirklich gute Parts!) reichlich wirr aneinander. Sollte die Band es schaffen, in Zukunft Songs zu schreiben, die als solche zu erkennen sind, könnte das wirklich interessant sein. So aber ist „Tarantos“ eher Leuten mit exzessivem Drogenkonsum zu empfehlen…

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!