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CD Review: Twilight Guardians - Sintrade

Veröffentlicht am Freitag 07 April 2006 16:23:26 von Master_Of_Puppets
Wir schreiben das Jahr 1997. Die ganze Musikindustrie ist von anti-metallischen Zügen gezeichnet. Die ganze? Nein, eine handvoll unbeugsamer Schweden werden bald mit einem Album namens „Glory Of The Brave“ den kommerziellen Aspekt des traditionalistischen Metals deutlich unterstreichen und tausende uninspirierter Klone und Nachahmer zu ähnlichen Großtaten motivieren.
 
 
 
 
1. Through The Stars
2. Wanderer
3. Skin To Skin
4. Still
5. My Spoiled Reign
6. Never Alone
7. Room Of Shadow And Light
8. Flawless
9. La Isla Bonita
10. Inside

Spinefarm Records/Soulfood
 
Line-Up
Vesa Virtanen – Vocals
Carl-Johan Gustafsson – Guitar
Mikko Tang – Bass
Henri Suominen – Drums
Jari Pailamo – Keyboards
 
Zehn Jahre später sieht man deutlich das Ausmaß dieser Entwicklung. Zahlreiche selbsternannte Untergrund-Ikonen und Newcomer fahren die selbe musikalische Schiene, ohne sich durch einzigartige Momente auszuzeichnen. Dies trifft auch auf die Finnen Twilight Guardians zu, die mit „Sintrade“ ihr drittes Album veröffentlichen.
Beweise für diese These gefällig? Aber gerne doch! Twilight Guardians zelebrieren den szeneüblichen Mischmasch aus schnelleren Passagen, Midtempo-Fragmenten und langsamen, fast balladesken Momenten. Solistische Frickelelemente sind selbstverständlich ebenfalls vorhanden. Zusätzlich wird bei „Never Alone“ ganz unverblümt Judas Priests „Blood Red Skies“ zitiert. Dies mag für Anhänger dieses Subgenres sicherlich eventuell eine weitere Offenbarung sein, mich langweilt dieser Stil allerdings nur noch.
Auch das mittlerweile fast schon obligatorische 80er Cover ist vorhanden. Bisweilen ist dies ja ein Moment, an dem selbst unterdurchschnittliche Alben einen gewissen Reiz entwickeln können. Bei diesem Album ist dies jedoch nicht der Fall. Dass man das schnulzige „La Isla Bonita“ von Madonna aber noch verschlimmern könnte, hätte ich allerdings auch nicht gedacht. Im Vergleich mit dieser Version klingt das Original wie eine Offenbarung.
Dieses Album wird sicherlich seine Fans finden. Freunde von Statovarhapsohammeredguycall können getrost ein Ohr riskieren. Jedem Fan harter Gitarrenmusik dem dieser poppige Metal auf den Nerv geht, sollte jedoch einen großen Bogen um diese Veröffentlichung machen.

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