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CD Review: Tribe After Tribe - M.O.A.B.

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Veröffentlicht am Samstag 29 März 2008 19:52:44 von madrebel
Tribe After Tribe - M.O.A.B.
  1. YHVH Invokation
  2. Deuteronomy Excerot I
  3. Supreme One
  4. Burning Bush
  5. Truth & Reconiciliation
  6. Exodus 2000
  7. Arafat Radio
  8. Holy City Warrior
  9. Chiron
  10. Deuteronomy Excerot II
  11. Understanding The Water
  12. Invokation II
  13. Deuteronomy Excerot III
  14. Shock & Awe
  15. Red Sky
  16. World Drum
Rodeostar Records
  • Line Up:
  • Robbi Robb (v/g/s/n)
  • Joey Vera (b)
  • Doug Pinnick (b)
  • Richard Stuverud (d/Percussion)
  • Dino Archon (v/b)
  • Sam Willmore (d)
Seit knapp 20 Jahren ist Robbi Robb mit Tribe After Tribe auf seiner Mission den Vertriebenen seine Stimme zu leihen. Robbi Robb hat seit dieser Zeit ständig gegen Unterdrückung gesungen. 1986 emigrierte Robbi Robb aus politischen Gründen aus Südafrika in die USA. Dort gründete er sein Projekt Tribe After Tribe. Seit dem 1990 erschienen Debütalbum und der damaligen Tour mit Pearl Jam wurde Robbi Robb sehr schnell bekannt. Inzwischen ist mit dem neuen Album “M.O.A.B.” das fünfte Tribe After Tribe Album erschienen. Ich geb zu, es viel mir schon nicht so leicht ein Review über “M.O.A.B.” zu schreiben. Das Album habe ich mir schon sehr viele Male angehört und es gefiel mir von Mal zu Mal besser.
  •  
Natürlich ist “M.O.A.B.” nichts für den Mainstream Hörer und teilweise sehr gewöhnungsbedürftig. Los geht das Ganze mit Musik, die sehr an afrikanische Musik erinnert und mit Gitarrenparts im Hintergrund untermalt wurde. “Burning Bush” ist der erste Song auf dem neuen Album, der so richtig abrockt. Auch ist das teilweise an Tool erinnernde “Burning Bush” ziemlich hart geworden und geht dann über in teilweise weinerlichen Gesang und ruhigen Melodien. “Truth & Reconciliation” rockt auch ziemlich heavy und kann bestimmt den Metal Fan begeistern. Das Tribal ähnliche “Exodus 2000” ist mystisch und erinnert an ein indianisches Ritual, das gegen Ende den totalen Ausbruch bekommt. Ähnlich wie wenn ein Medizinmann einem Stammesmitglied ein Halluzingen verpasst hat und dann die Träume immer verrückter werden.  Ein absoluter Hammersong ins ohne Frage “Holy City Warrior”. Da krachen die Gitarren und Robbi Robb singt sehr geil hierauf.
  •  
Das Album wechselt gekonnt zwischen Rocksongs zu traditionellen Stammesgesängen und mystischen Melodien ab. Es ist nicht leicht zu beschreiben, man sollte das selbst mal hören. “M.O.A.B.” ist ein unglaublich vielseitiges Album. Selbst in mitten einiger Songs schafft es Robbi Robb diese Abwechslung zu erhalten. Ein gutes Beispiel ist hierfür “Understanding The Water”. Robbi Robb konnte auch wieder einige gute Musiker für sich gewinnen. Unter anderem Doug Pinnick von King’s X und Joey Vera, seines Zeichen Basser von unter anderem Fates Warning, Amored Saint oder Anthrax. Als Thema für das Album “M.O.A.B.” hat sich Robbi Robb die verschiedenen Glaubenssysteme  vorgenommen. Das alte Testament stand Pate für das Album. Wenn man genauer hinhört, dann hört man, dass das 5. Buch Mose, in dem vom Auszug der Israeliten aus Ägypten erzählt wird, als, ich will mal sagen, Inspiration beigetragen hat.
  •  
Das Album “M.O.A.B.” von Tribe After Tribe ist schon etwas schwer zugänglich und man muss sich schon die Zeit nehmen öfters reinzuhören. Der Mainstream Hörer wird gänzlich überfordert werden, aber wenn man sich hier hineinhört, dann stellt man fest, dass es sich hier um grandioses Album handelt. Ich kann dieses Werk nur empfehlen. Da es für mich teilweise nicht leicht war das Album in Worte zu fassen, empfehle ich hier einmal reinzuhören, es lohnt sich auf jeden Fall.
  •  
Redtotem

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