Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Time Requiem - Optical Illusions

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Montag 15 Mai 2006 19:58:54 von Master_Of_Puppets
Richard Andersson tanzt auf vielen musikalischen Hochzeiten. Neben Majestic und Space Oddysey ist er auch der Kopf einer weiteren Band namens Time Requiem. Das dritte Album der Formation um den Keyboarder schafft es, den Glanztaten der US-Amerikaner Dream Theater Anfang der 90er einen würdigen Tribut zu zollen.
 
 
 
 
 
 
1. Sin To Sin
2. The Talisman
3. Optical Illusion
4. The Ashen Soul
5. Ocean Wings
6. Creator In Time
7. Miracle Man
8. Sphere Of Fantasy

Regain Records
 
Line-Up
Göran Edman - Vocals
Magnus Nilsson - Guitar
Andy Rose - Bass
Jörg Andrews - Drums
Richard Andersson - Keyboards

Der erste Eindruck, den man nach einigen Takten erhält ist auch die musikalische Nähe zu Dream Theater. Das progressive Rock-Metal-Gemisch wird allerdings um einige klassische Elemente angereichert, die verhindern dass es sich hier um eine bloße Kopie handelt.
Herausragend ist sogar der Gesang des ehemaligen Yngwie Malmsteen-Sängers Göran Edman, der mit seiner stets druckvollen Stimme den einzelnen Stücken einen interessanten Charakter verleiht.
Problematisch ist auf Dauer allerdings die Nähe zu den Prog-Göttern Dream Theater. Sicherlich klingt Time Requiem nicht wie ein pures Plagiat, allerdings fehlt stellenweise sehr die Eigenständigkeit. Die Songs können nur partiell überzeugen, sie besitzen für mich nicht durchgehend einen selbständigen Charakter. Vor allem in den langsamen Momenten können Time Requiem jedoch mit ihrer eigenen Linie Anklang finden. Bei den Soli und den Instrumental-Passagen ist hingegen die musikalische Nähe zu Dream Theater sehr groß, weswegen das vorurteilsfreie Verfolgen der Stücke dann auch am schwierigsten ist.
Aus diesen Gründen hinterlässt „Optical Illusions“ einen zwiespältigen Eindruck. Auf der einen Seite hat man sehr ordentlichen, progressiven Metal, der zusätzlich noch mit einem hervorragenden Sound ausgestattet ist. Andererseits hat man stets das Gefühl, man kenne gewisse Momente in den Songs schon, was das Hörvergnügen stellenweise erschwert.
Dennoch kann man das dritte Album von Time Requiem jedem Freund des progressiven Metals ans Herz legen. Etwas hörenswertes sollte für jeden Fan dieser Sparte darauf zu finden sein.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!