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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Tierra Santa und Easy Rider in Düsseldorf 03-2004

Veröffentlicht am Mittwoch 24 März 2004 08:52:38 von maximillian_graves
phpnuke.gifJunge, Junge war der Mr. Graves aus dem Häuschen als er erfuhr das seine Helden Tierra Santa direkt vor seiner Türe ein kleines Konzert spielen würden und glaubt mir er wurde absolut nicht enttäuscht...





Tja so chaotisch die Tour von Easy Rider und Tierra Santa in Deutschland schon von Beginn an ablaufen sollte (Astral Doors spielten nicht wegen Problemen bei der Organisation, Konzerte mussten wegen mangelnder Nachfrage abgesagt werden), war das Konzert in Düsseldorf ein Highlight an das ich noch lange denken werde! Die versprochen Prominenz von DJ Blaze Balley wurde noch durch die Anwesenheit vom Grave Digger Frontman Chris Boltendahl verstärkt interessierte mich aber nicht die Bohne, da die wahren Helden in wenigen Minuten auf der Bühne stehen würde wo Musiker meiner Meinung nach auch hingehören ;-).

Zum Auftakt dieses Abends sollten Easy Rider die Bühne in Beschlag nehmen und trotz ihrer Rampensau Ron Fin, hatte die Band einiges zu tun um den Mob von vielleicht 150 Leuten (davon 20 Prozent Metaller) endlich in Wallung zu bringen. Keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt, dass die echten Metaller aus Düsseldorf (alles Ignoranten) natürlich wieder fehlten und die Bands des heutigen Abends sich leider mit dem typischen Weekend Warrior und den "normal" Musikbegeisterten begnügen mussten!
Trotz allem ging Ron Fin auf der Buhne ab wie ein Tier und ist wahrscheinlich auch der einzige Sänger der seine Texte während dem Singen auch gleich in die Gebärdensprache übersetzen kann. Hier wurde geposed was das Zeug hält und ich finde es könnte mehr Sänger wie ihn in der heutigen Zeit geben, denn schließlich will man unterhalten werden und da ist eine gute Performance unerlässlich.
Zur Musik kann ich leider nicht so viel erzählen, da mir die Band bis zum Konzertabend völlig unbekannt war. Die Songs die Fin von dem neuen Album "Animal" ankündigte, waren für mich allerdings die Stärksten an diesem Abend, so weit ich das beim ersten hören beurteilen konnte. Einer der beiden Songs "Visions" oder "Chasing Demons" klang verdammt wie ein Song von Priest's "Painkiller" und war natürlich sofort eine Nummer die mir gefiel!
Die älteren Nummern waren leider entweder zu lasch oder zu progressiv für meine Ohren und so wollte hier weder bei mir noch beim restlichen Publikum der Funke so richtig überspringen. Trotz allem machten Easy Rider einen guten Job und holten aus dem Abend alles was in ihren Möglichkeiten stand.

Nach kurzer Umbaupause war es dann endlich soweit und Tierra Santa kamen auf die Bühne. Man war ich nervös, denn bei einer Band die man in sein Herz geschlossen hat, wie keine anderen in den letzten Jahren hofft man natürlich auf das ultimative Konzert um den Heldenkult vollenden zu können.
"So sei es!" dachten sich die Spanier und rockten Mr. Graves die Socken wech :-). Der erste Gedanke in meinem Kopf war: "Wirf die Cd's in die Tonne und höre dir die Jungs nur noch Live an". Während Tierra Santa auf ihren Platten (vor allem auf der letzten!) darum kämpften, schön sauber und gepflegt zu klingen, rocken sie Live einfach drauf los!
Mit Pegaso und Alas De Fuego wurde die Show eröffnet und die Meister des melodischen 80er Jahre Heavy Metal zeigten auch gleich ihr ganzes können. Vor allem Sänger Angel bewies mit seinen Gitarren Soli, das er nicht nur ein fantastischer Sänger ist, sondern auch noch ein phänomenaler Gitarist. Man konnte ihm und seinen Mannen die Spielfreude und den Spaß an ihrer Musik an den Gesichtern ablesen! Nur Bassist ROBERTO mimte den ersten Metaller und war zu keiner Sekunde des Gigs von seinem in Stein gemeißelten Blick abzubringen :-). Neben vielen anderen Liedern spielte man ein Highlight nach dem anderen Hamlet, Sodoma Y Gomorra, Indomable, Tierras De Leyenda, El Baston Del Diablo, Dracula und viele mehr. Vor allem der Song Hamlet von der neuen Scheibe der Spanier, wurde genau so gefeiert wie ich ihn mir in meinem Rezie auf unserer Seite vorgestellt habe.
Nach diesem Feuerwerk gab es eine kurze wohlverdiente Pause, bevor man mit drei Zugaben zum Gnadenstoß ansetzte. Mit Mi Tierra, La Cancion Del Pirata und Legendario auf das ich persönlich am meisten gehofft hatte, wurde einer besten Konzertabende abgeschlossen die ich erlebt habe! Tierra Santa sind und bleiben für mich eine der besten Bands im traditionellen Heavy Metal Bereich!

Wir sehen uns am 17. April in Leverkusen wieder!!!!!!!!!!!

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