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Konzert Review: Thrash over Essen / Essen Turock 04.05..05

Veröffentlicht am Montag 09 Mai 2005 22:01:20 von madrebel
phpnuke.gifZum zweiten Mal in diesem Jahr lud das Turock in Essen zu einem netten Metalabend und auch noch mit einem ganz guten Line-Up. Leider verirrten sich jedoch nur knappe 130 Besucher in die Halle, was aber der Stimmung, zumindest bei den ersten beiden Bands keinen Abbruch tat.











Thrash over Essen / Essen Turock 04.05..05


Beinahe pünktlich, um kurz nach 7 betraten die Düsseldorf/Ratinger Thrasher „Ravage“ die Bühne und machten von Anfang an Party ohne Ende.
Die Jungs gaben echt ohne Ende Gas und kamen mit ihrem wie immer gutem Songmaterial beim Publikum super an.
Insbesondere Fronter „Lord Bier“ war extremst gut gelaunt, riss schon mal diverse coole Sprüche, poste wie ein Weltmeister und machte wie der Rest der Truppe eine echt geile Show. Auch der neue Gitarrist, der aber nur die letzten Lieder mitspielte, wirkte schon recht fit und scheint zur Band zu passen. Warten wir es mal ab, wie er sich entwickelt.
Knapp 50 Minuten ging der Auftritt und die Jungs dürften sich danach einige neue Fans erspielt haben. Cooler Gig.

„Guerilla“ sind live immer und immer wieder eine Bank. Ob es an dem Top aufeinander eingespielten Team liegt, den großartigen Thrashgranaten. Oder allem zusammen? Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich die Jungs noch nie wirklich schlecht erlebt und auch heute war das nicht anders. Souverän holzten sich die vier Kölner durch einen endgeilen Gig, was auch immer wieder von einer Hippiebraut kommentiert wurde. „Ihr seid so geil“,“Spielt noch ein Lied“ etc. Leider fehlte Basser „Westi“, der kurz vorher die Band verlassen hat. Weswegen? Keine Ahnung. War aber auch egal. Die Jungs zockten sich mal wieder wunderbar durch ein Programm, was viel neues, “Dead Man Walking“, aber auch altes, „Feeding the Scum“, beinhaltete. Großartiger Gig. Und wer sie verpasst hat. Nicht traurig sein. Die spielen bestimmt bald auch bei euch um die Ecke.

Tja, nach den beiden Granaten wurde es Zeit für „Perzonal War“. Und schon schnell merkte man, dass man es hier mit dem Tiefpunkt des Abends zu tun hatte. Und das lag nicht nur am mäßigen Sound, nein, sondern auch am vollkommen langweiligen Material der Bonner.
Nicht falsch verstehen, die Musik ist an sich nicht schlecht, aber irgendwie kam es live nicht rüber und es zündete auch kein Funke beim Publikum. Im Gegenteil. Die Leute verließen scharenweise die halle und am Ende standen gerade noch 20 Nasen vor der Bühne, wovon die meisten aber auch nur noch ihr Bier leertrinken wollten.
Trotzdem bemühten sich die Jungs gute Miene zum bösen Spiel zu machen und zogen ihre 70 Minuten bis zum Ende durch. Das änderte aber nichts daran, dass die Songs zum Großteil langweilig ohne Ende, das Stageacting sehr statisch und irgendwie alles heute daneben war. Vielleicht war man aber auch mit einem falschen Bein heute aufgestanden.
Irgendwie war das alles nichts.

Nichtsdestotrotz war es ein ordentlicher Metalabend, der durchaus mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

madrebel


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