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Konzert Review: Thoughtsphere CD Präsentation im Club Maggot 2002

Veröffentlicht am Sonntag 23 Juni 2002 15:22:19 von madrebel
phpnuke.gifCD Präsentation „Thoughtsphere“ „“Eos“, mit „Koroded“, „Pink Plush Syndicate“ und „Thoughtsphere“ im Stahlwerk im Rahmen des „Club Maggot“ am 21.06.02.

Es hatten sich doch schon einige Nasen versammelt als ich gegen 20 Uhr dort aufschlug. Offizieller Einlass war um 19.30 Uhr. Nachdem ich es mir gemütlich gemacht hatte, brauchte ich auch nicht lange zu warten, bis es losging. „KORODED“ enterten als erstes die Bühne und hatten die bisweilen undankbare Aufgabe des Openers.
Mit ihrem Nu Metal á la Soulfly riefen sie zwar positive aber dennoch verhaltene Reaktionen hervor. Wird zu einem großen Teil auch daran gelegen haben, dass man nicht wirklich die Gitarre hören konnte, was bei der Sorte Musik ja doch ein größeres Manko ist. Ungeachtet der nicht einzutreten wollenden Reaktion rockten sich die vier auf der Bühne ziemlich den Arsch ab, um wenigstens ein bisschen Stimmung in die Bude zu zaubern. Zum ende hin gelang dies auch ein bißlchen da zumindest viele Köpfe mitwippten. Was schon eine Menge ist, im vergleich zu dem Wachsfigurenartigen Bewegungsdrang, den die Anwesenden zu Beginn des Showcases frönten! Schade, aber vielleicht ist die Menge beim nächsten mal ja leichter zu knacken. Da die Jungs auch in die Schublade „Workaholics“ gehören, wird sich sicher baldigst eine Möglichkeit bieten, die Jungs mal live zu sehen. Sollte man sich nicht entgehen lassen, so denn man auf diese Sorte Musik steht.
Nach einer kleineren Umbaupause enterten daraufhin „PINK PLUSH SYNDICATE“ die Bretter, die zumindest für die nächste Dreiviertelstunde, ihre Welt bedeuteten. Nun, ich dachte eigentlich bisher, man sollte einen Gig furios, Brachial oder zumindest mit Dampf eröffnen! Das es auch anders geht, wollten die drei Jungs wohl unter Beweis stellen. Fand ich persönlich nicht wirklich überzeugend. Stilistisch Bewegen sich die Jungs irgendwo, zwischen Alternativ, Nu Metal und Swing. Ist ´ne irre Mischung. Kam auch nicht schlecht an, leider war das optisch dargebotene ein wenig zu monoton bis statisch, so dass es leider insgesamt schnell an Drive verlor. Was sich auch in den immer verhaltener werdenden Reaktionen des Publikums äußerte. Schade eigentlich, aber vielleicht kommt das noch mit Routine!?! Wer auf abgedrehte Musik mit Spaßfaktor steht, sollte sich die Jungs auf alle Fälle nicht entgehen lassen.
Nach einer ebenfalls nicht zu langen Umbaupause ging es dann mit „THOUGHTSPHERE“ weiter, die an diesem Abend ihr viertes reguläres Studioalbum veröffentlichten. Mir ist subjektiv schon mal direkt aufgefallen, dass die Jungs ordentlich an Härte zugelegt haben, im Vergleich zu vor einigen Jahren. Finde ich persönlich aber äußerst gut! Das die Mucke rockt dachten sich auch die geschätzt 100 Nasen, die sich nun endgültig eingefunden haben, und ließen sich von der Stimmung mitreißen, die Jungs um Andreas Lohse und Adrian Weiss zu zaubern versuchten. Jetzt nix falsches denken lieber Leser, immerhin ist das noch Prog Metal was der Düsseldorf Fünfer da zockt. Mit guter Stimmung sei hier ein allgemeines Kopfnicken, mit-dem-Fuß-wippen und kräftig applaudieren zum Ende der Songs hin gemeint. Obwohl mehrer Mattenträger anwesend (na ja, vielleicht auf verwesend...) waren, gab sich nicht einer die Mühe, mal die Murmel kreiseln zu lassen. Die Gelegenheit hätte sich durchaus ergeben! Das neue Material ist erstaunlich straight und groovig, mit dem Quentchen eben angesprochener Härte mehr. Also nicht der typische Prog Metal den man bisweilen auch Kopfschmerz Metal nennen kann, eben wegen der teilweise nervigen Breaks. Hiermit hielten sich die Jungs zurück und rockten einfach nur die Hütte richtig gut durch. Natürlich wurden auch ein paar alte Klamotten zum besten gegeben wie z. B. „Grailkeeper’s Gate“ vom „Eden shore“ output. Meines Wissens war dies aber auch der älteste Song an diesem Abend. Natürlich wurde hauptsächlich vom neuen Silberling offeriert. Eine erfreuliche Nachricht wurde den Anwesenden dann auch gemacht, in Form der Bekanntgabe, endlich eine festen Bassisten gefunden zu haben (woher kenne ich nur diese Problematik??? Anmerkung des. Redakteurs).
Der Sessionbassist Armin wurde freundlich verabschiedet und der neue gab seinen Einstand. Doch haben sich die Jungs etwas besseres Einfallen lassen, als einfach nur ein Mann rauf auf die Bühne, ein anderer runter. Nein, die haben erst mal mit den zwei (!) Bassisten einen Song performed.. Kam ziemlich gut. Auch sei erwähnt, dass die erste Single Auskoppelung „Gold“ mächtig rockt. Ja richtig, der Song „Gold“ den man aus der Bindenwerbung hinlänglich kennt! Zum Abschluss gab es dann noch eine Non-Album Track als Verabschiedung, nur der war nicht Prog, der war brachialer dampfender und stampfender Death Metal. Ich war doch äußerst überrascht, denn das hätte ich nicht wirklich erwartet. Als Betthupferl wurde dann noch zuletzt ein weiter Song vom neuen Macrolon in Rundform gebracht. Eine durch und durch gelungene CD Präsentation.

Doc Chris


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