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CD Review: The Quill - In Triumph

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Veröffentlicht am Freitag 17 März 2006 14:06:41 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Redtotem mitgeteilt
Das Land Schweden beeindruckt mich in letzter Zeit schon sehr. Aus diesem kleinen Land kamen in letzter Zeit Bands, die wirklich tolle, um teilweise nicht zu sagen, geniale Alben veröffentlicht haben. Da wären Maryslim, Azure oder Hellfueled um nur einige Beispiele zu nennen, die wirklich tolle Alben abgeliefert haben. Nun gesellen sich in diese Reihe noch die Schweden The Quill und das Teil ist der absolute Hammer.

The Quill – In Triumph

1.Keep The Circle Whole
2.Yeah
3.Slave/Master
4.Broken Man
5.Man In Mind
6.Merciless Room
7.Trespass
8.Black
9.No Light On The Dark Side
10.Triumph Is A Sea Of Flame
11.In The Shadows
12.Down


spv/Steamhammer



Line Up

Christian Carlsson (g)
George “Jolle” Atlagic (d)
Magnus Ekwall (v)
Robert Triches (b)


Mit dem Album „In Triumph“ veröffentlichen The Quill ihr mittlerweile fünftes Album. Wenn ich an die älteren Alben denke, besonders die letzten beiden Werke „Voodoo Caravan“ und „Hooray! Its A Deathtrip“, waren The Quill schon immer eine Ausnahmeband. Besonders das vor drei Jahren erschienene „Hooray! It’s A Deathtrip“ gehört für mich zum besten Album des Jahres 2003. Aber nun zum neuen Album „In Triumph“, das mit dem psychedelischem Opener „Keep The Circle Whole“ einen wahnsinnigen Beginn hat. Das treibende „Yeah“ zeigt einem wie man richtig Rock Musik zelebriert. Ein etwas einfacher Songtitel, der aber beim hören die Qualität eines sehr guten Rocksongs rüberbringt. Bei „Slave/Master“ hört man wieder etwas Soundgarden heraus, gemischt mit Stoner Rock. Wenn man das hier jetzt so liest, konnte man meinen, das ist vielleicht bescheuert, ist es aber nicht. Ein klasse Song. Ebenso verhält es sich mit dem groovigen „Broken Man“, bei dem Magnus Ekwall auch sehr Chris Cornell ähnelt.

Mystisch und etwas düster wird es mit „Merciless Room“. Schon der stimmungsvolle Beginn, bei dem die Stimme von Magnus Ekwall sehr im Hintergrund gehalten wird hat etwas magisches. Als dann die Drums einsetzen und der langsame, fast Balladenartige Song richtig losgeht, wird es richtig depressiv und traurig. Ein wirklich mysteriöses und trauriges Stück.
Mit dem darauf folgendem „Trespass“ wird man richtig raus gerissen aus diesem Tief, das „Merciless Room“ hinterlassen hat. Ein Arschtreter der allerbesten Güte hauen einem The Quill damit um die Ohren, mit einem tollen Gitarrensolo.

Wann haben eigentlich Led Zeppelin das letzte Mal einen neuen Song veröffentlicht? Nun, hier kommt er. Ich glaube Robert Plant oder auch Jimmy Page hätten das kaum besser gemacht. „Black“ bringt den fernöstlichen Part in bester Led Zeppelin Manier. Dazu der markante Gesang von Magnus Ekwall und heraus kommt einer der geilsten Rocksongs der letzten Jahre. Das überaus gelungene Gitarrensolo von Christian Carlsson erinnert auch sehr an Page. Am Titel „Black“ kann man richtig heraus hören, dass hier gute Musiker am Werk sind. Hier ist wirklich musikalische Leidenschaft dahinter. „Triumph Is A Sea Of Flames“ besticht durch die hier wieder Stoner Rock ähnlichen Gitarren Parts. Mit „In The Shadows“ fühlt man sich in die Siebziger zurück versetzt. So eine Art Flower Power Song. Man hat Bilder im Kopf, wie man es aus Dokumentationen über die damalige Zeit oft schon gesehen hat. Oder, wenn man schon älter ist, es sogar selbst erlebt hat. Den Abschluss von „In Triumph“ macht der obercoole Rock and Roller „Down“. Zwar erinnert das Riffing der Gitarre sehr an „Slut Machine“ von Monster Magnet, aber wen interessiert das, bei einem ansonsten so gutem Song.

The Quill haben einen kleinen Line Up Wechsel hinter sich. Für den ausgestiegenen Roger Nilsson kam der neue Basser Robert Triches in die Band.
Das Album „In Triumph“ hat wirklich keinen Ausfall zu verzeichnen und kann locker mit den bisherigen Werken der Band mithalten. Die Schweden haben ein Album vorgelegt, dass alles hat was ein gutes Rockalbum haben sollte – eine geniale, teils auch aggressive Stimme, tolle Gitarren Riffs und Drums, die Power haben. Mit an der Produktion beteiligt war Tommy Newton (Victory), denn The Quill nahm "In Triumph" im Area 51 Studio auf. Auch diesmal sind für mich The Quill mit „In Triumph“ die heißesten Anwärter auf das Album des Jahres.

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