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CD Review: The Gathering - The West Pole

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Veröffentlicht am Dienstag 21 Juli 2009 18:20:16 von madrebel
The Gathering – The West Pole

1. When trust becomes Sound
2. Treasure
3. All you are
4. The West Pole
5. No Bird Call
6. Capital of Nowhere
7. You promised me a Symphony
8. Pale Traces
9. No One poke
10. A constant run

Psychonaut Records

Vocals - Silje Wergeland
Guitars - René Rutten
Keyboards - Frank Boeijen
Bass - Marjolein Kooijman
Drums, Percussion - Hans Rutten

Als vor knapp drei Jahren Anneke van Giersbergen die Band „The Gathering“ verließ, gab es viele lange Gesichter in der Fangemeinde. War sie doch dreizehn Jahre lang das Aushängeschild der Band und hat die Band in jeder Hinsicht geprägt.
Nun, mit Silje Wergeland von „Oktavia Sperat“ hat man einen guten und durchaus passenden Ersatz gefunden, der die Fangemeine durchaus befriedigen dürfte. Vom stimmlichen her klingt die Dame doch sehr ähnlich, hat aber doch einen eigenen Stil, den man durchaus sofort raushört.
Dennoch klingt das Album doch etwas auf Nummer Sicher getrimmt und gibt einem das Gefühl, man möchte den alten Anhänger der Band nicht direkt vor den Kopf stoßen, denn die Platte klingt durchaus so, als wäre dieses gewollt. Dennoch, das muss nicht das schlechteste sein, ganz besonders deswegen, wenn man die Tatsache bedenkt, dass Silje Wergeland erst einmal auch beim Publikum bekannt werden muss. Aber das wird wahrscheinlich nicht sehr schwierig, besitzt sie doch die ähnlich gelagerte stimmliche Qualitäten, die diese Band jahrelang geprägt haben.
Nun, und die Songs sprechen da eine deutliche Sprache.
Insbesondere der Titeltrack, der recht langsam beginnt und eine sehr angenehme Dynamik entwickelt und das sehr schön rockende „All you are“ sind da nur zwei sehr positive Beispiele. „You promised me a Symphony” ist eine sehr ruhige und wunderschöne Ballade geworden, die einem wieder zeigt, weswegen die Niederländer so beliebt geworden sind.
Die Ruttenbrüder haben sich mit Silje Wergeland einen passenden Ersatz ins Boot geholt, der die großen Stiefel zwar nicht füllen mag. Dafür ist Anneke einfach zu prägend gewesen, aber keinerlei Probleme haben dürfte, mit ihren eigenen Stiefeln den Weg weiterzugehen, den „The Gathering“ einst eingeschlagen haben.
Auf jeden Fall kann man sagen, dass „The West Pole“ ein weiteres gutes Album, wenn auch kein Meilenstein geworden ist, aber dennoch aufzeigt, dass mit der Band immer noch zu rechnen ist.


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