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Konzert Review: The Devil´s Blood / Köln - Underground

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Veröffentlicht am Donnerstag 29 Oktober 2009 19:51:46 von madrebel
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The Devils Blood – Nox – Heretic / Köln – Underground / 23.10.2009

The Devils Blood gehören momentan zu den absolut angesagtesten Bands der Metal- und Hardrockszene. Überall von Presse und Fans in den Himmel gelobt, überall wird die Band als das neue Ding verkauft und die Konzerte sind echte Pilgerfahrten. Nun, auch meine Person hatte nach dem gelungenen Album die Chance, die holländischen Shootingstars endlich live zu sehen. Und mehr als 300 Besucher waren ebenfalls der Ansicht, der Band ihre Aufwartung zu machen.
Zwei Vorbands hatte man mitgenommen und auch diese beiden sorgten für reichlich Kurzweil in der kleinen Halle in Ehrenfeld.

Den Start machten „Heretic“, die nicht nur optisch wie eine Mischung aus „Turbonegro“ und „Venom“ wirkten. Nein, auch die Musik der Jungs wirkte wie eine Mischung der beiden Bands. Und ganz ehrlich, das klang nicht nur arschcool und rockte ohne Ende. Nein, die Jungs waren völlig überzeugend und hatten mit ihrer leicht punkig rotzigen Attitüde rasch die Besucher auf ihrer Seite. Recht cooler Gig.

„Nox“ klangen danach komplett anders. Leicht rumpelig und mit einem fetten Schuß Todesblei versehen, knüppelte sich der niederländische Vierer durch einen manchmal etwas langatmigen, aber dennoch sehenswerten Gig. Ein wenig statisch waren die Jungs schon, aber irgendwie passte das ganze zu der Band. Scheinbar waren auch einige wegen eben den Jungs anwesend, denn man feierte die Truppe gut ab.

Nun allerdings war es endlich soweit. Gegen 22.00h betraten „The Devil´s Blood“ die Szenerie und von Anfang an fraß man der Band aus der Hand.
Frontfrau Farida wirkte einfach fabelhaft und es hatte etwas von einer Mischung aus einem dämonisch, bekifften, und dabei unheimlich sexy wirkenden Todesengel. Die Art und Weise wie sie schon vorm Mikro stand und sang, sorgte für Gänsehaut. 
Fast ohne Unterbrechung wurde ein Lied nach dem anderen gespielt und es wirkte, egal welcher Song kam, wie aus einem Guss. Ob es „Christ or Cocaine“, „The Time of no Time evermore“, „I´ll be your Ghost” und was auch immer. Es passte perfekt zusammen.
Die Band wurde richtiggehend abgefeiert und sowohl Farida als auch der Band, die ihre Gesichter mit Blut verziert hatten, merkte man die Spielfreude regelrecht an. Leider war aber schon nach etwas mehr als einer Stunde alles vorbei. Aber diese Zeit hatte sich in jeglicher Hinischt gelohnt. Man sah, diese Band wirkt nicht nur auf Konserve überzeugend, sie legt live noch ein paar Schippen drauf. Ein echtes Erlebnis, diese Band live zu erleben und wer die Chance hat, sollte sie sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Es lohnt sich wirklich.

Übrigens sollte man hier mal nebenbei die mehr als fairen Merchpreise erwähnen. Shirt für 15€ oder CDs, bzw. Platten zwischen 5€ und 15€. Da kann man nicht meckern. Und die saugeile limitierte Plattenbox für 50€ war nicht nur da ein echter Blickfang, sondern dürfte gewiß jede Sammlung optisch und musikalisch um einiges aufwerten.

Alles in allem ein verdammt geiler Abend und es dürfte wohl für viele nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man sich diese Band angesehen hat.

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