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Konzert Review: The Crown - Skinless - Fleshless - im AJZ Bahndamm Wermelskirchen 2003

Veröffentlicht am Mittwoch 21 Mai 2003 22:02:27 von madrebel
phpnuke.gifWas ein Hammerpackage. Kein Wunder , das das AJZ aus sämtlichen Nähten platzte. So ein Billing sieht man ja auch nicht alle Tage. Und es ließ sich an diesem Samstag auch kaum einer entgehen, sich dieses Package zu geben.
The Crown-Skinless-The Great Monolith Deathcult-Purulent-Fleshless-Imperious Malevolence-Defeated Sanity

05.04.2003 in Wermelskirchen (AJZ Bahndamm)


Was ein Hammerpackage. Kein Wunder , das das AJZ aus sämtlichen Nähten platzte. So ein Billing sieht man ja auch nicht alle Tage. Und es ließ sich an diesem Samstag auch kaum einer entgehen, sich dieses Package zu geben.

In einer noch nicht groß gefüllten Halle, eröffneten dann „DEFEATED SANITY“ . Und mit richtig geil gekmüppelten Death Metal, machten die deutschen schon mal darauf aufmerksam, was heute auf einen zukommen würde. Die Bad wusste zu überzeugen, und nach einer Weile bildete sich dann auch ein kleiner aber feiner Moshpit.
Klasse Gig, auch wenn er etwas zu kurz geriet, aber was soll´s ?

„IMPERIOUS MALEVOLENCE“ aus Brasilien schafften es dann aber doch, einiges mehr an Leuten von der Biertheke wegzulocken. Kein Wunder, die Jungens waren brillant an den Instrumenten, und das Publikum dankte es ihnen mit einem schon relativ großem Moshpit. Das so was eine band anspornt, echt alles zu geben, dürfte klar sein. Deswegen waren die Burschen auch ziemlich fertig, nach dem etwa 40minütigen Gig, dafür aber auch glücklich. So ein Publikum hat man eben nicht alle Tage.
„FLESHLESS“ waren dann die Band, wo die Halle das erstemal knüppelvoll wurde Mit "Nice To Eat You" stieg man ein und sorgte damit gleich für einen tobende Mob. Super Stimmung und und das Publikum gab das erste Mal richtig Gas. Die Tschechen entpuppten sich dabei einmal mehr als gnadenlos klasse Live-Combo. Und man coverte dann von den mexikanischen Sickos „BRUJERIA“ die Nummer, "Anti-Castro" Leider war auch hier nach 40 Minuten Schicht, aber es gab ja noch einiges zu sehen.

„PURULENT“ aus Kolumbien knallten einem dann aber extremst einen vor´m Sack. Schon beim Soundcheck flogen einem die Growls nur so um die Ohren. Beim regulären Gig war es dann jedoch gnadenlos. 40 Minuten lang gurgelte Sänger Sebastian das es eine Freude war. Die Jungs wirkten zwar etwas statisch, aber dafür bewegte sich die Menge umso mehr. Daumen hoch, für die Jungs aus Südamerika.

Die niederländischen „THE GREAT MONOLITH DEATHCULT“ bildeten dann den Übergang zum wirklich derben Part des Abends. Die Frau Antje Jünger stimmten dann das Publikum langsam auf die letzten Höhepunkte des Abends ein, und das ließ sich auch das Publikum nicht zweimal sagen. Der Moshpit wurde immer derber, und die Band spielte einen absolut knallharten Soundtrack dazu. Der absolute Wahnsinn.

Die dann nachfolgenden „SKINLESS“ waren dann diejenigen, die am meisten erwartet wurden. Und die Spaßvögel aus den Staaten zeigten einem nicht nur wo der Hammer hängt, nein, sie zeigten einem gleich die ganze Fabrik. Die Band brachte den Mob regelrecht zum rasen, aber ließ auch gleichzeitig den Spaß nicht zu kurz kommen, insbesondere der von viel in der ersten Reihe durchgereichte Dildo hatte es einigen angetan. Nunja, mit dem selben Gerät hatte sich eine wunderschön gebaute Rastafrau auf spanische Art und Weise eine CD verdient, was dementsprechend auf sämtlichen Arten von Film festgehalten wurde. Als dann auch noch „WORLD DOWNFALL“ Frontchaot Lohm auf die Bühne kam, um mitzugrowlen, was dann aber in einer spontanen Wrestlingorgie endete, war alles vorbei. Ein einziges abfeiern, und man mochte die Jungs gar nimmer gehen lassen. Doch leider sollte man Schluß machen, wenn es am schönsten ist. Und nach einer knappen Stunde taten sie es dann auch. Und eines ist sicher, Publikum, als auch Band hatten einen Heidenspaß. Super Auftritt.

Nun war es aber noch nicht vorbei, denn „THE CROWN“ schickten sich noch einmal an, die letzten Energiereserven aus einem rauszukitzeln. Dies erledigten die Schweden auch mit Bravour. Bei Nummern wie: Executioner - Slayer Of The Light", "World Below", "Back From The Grave", "Vengeance", oder auch "Under The Whip" und "1999-Revolution 666", war dieses kein Wunder. Es ging noch einmal so richtig die Luzie ab und „SKINLESS“ und „THE GREAT MONOLITH DEATHCULT“ ließen es sich nicht nehmen, bei Total satan“ richtig mitzufeiern. Nunja, war ja auch der letzte Gig der Tour, und solche Bräuche sollte man aufrecht erhalten.
Als allerletztes spielten die schwedischen Rabauken noch "Death Metal Holocaust" und das war es dann auch schon gewesen.
Klasse Gig.

Und ein Dank an die Veranstalter des Konzertes und AJZ in Wermelskirchen, daß sie immer so tolle Events auf die Füsse stellen. Daumen hoch.

Madrebel


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