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Konzert Review: The Claymore - Mortal Remains - Omega Doom / 09.09.2006 Ratingen Lux

Veröffentlicht am Dienstag 12 September 2006 20:26:30 von madrebel
phpnuke.gifNach der Sommerpause und einer geliehenen Anlage(irgendwer stahl das ursprüngliche im Sommer), wurde endlich wieder zum metallenen Halali geblasen. Leider kamen nur ca. 50 Nasen.











The Claymore - Mortal Remains - Omega Doom / 09.09.2006 Ratingen Lux


Das machte den Bands aber wenig aus, denn alle bemühten sich erfolgreich gut Stimmung zu machen.

Es begann mit den Düsseldorfern von „Omega Doom“, die endlich mal im Lux spielten. Und deren geiler Mix aus Doom, Thrash, Death und einem Schuss Stonerrock kam echt gut rüber. Und trotz eines sichtlich angeschlagenen Fronters wusste man rasch zu begeistern. Er machte echt gut Stimmung und verausgabte sich bis zum Exzess. Respektable Leistung.
Sehr sympathisch auch der bärbeißig wirkende Mann am Bass.Die Songs waren echt cool und bei dem einen oder anderen hatte man das Gefühl auch ein wenig „Crowbar“, bzw. „Pantera“ raushören zu können. New Orleans war das zwar noch nicht ganz, aber schon gut dabei. Und man ist ja halt auch Düsseldorf.
Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und die Jungs sollten viel öfters spielen.

Nach einem coolen „Sledge Hammer“ Intro betraten die Wuppertaler „Mortal Remains“ die Bühne. Cooler Old School Thrash, mit einer extrem sympathischen Frontfrau, die manchmal wie ein Gnom auf Speed wirkte und stimmlich durchaus mit Sabina Claassen mithalten kann.
Geil auch die beiden Cover. Einmal „Black Metal“ von „Venom“ und „Kreator“ mit „Flag of Hate“. Kam saucool rüber und machte tierisch Spaß. Die Truppe hatte auch noch ihren eigenen Fanclub dabei, der zusätzlich Stimmung machte. Live auf jeden Fall granatenstark und muss man mal sehen. Besonders Oldschooler dürften viel Gefallen an denen finden. Tolle Show.

Die Ruhrpöttler von „The Claymore“ aus „Castrop-Rauxel“ hatten es danach nicht so einfach, denn deren extremer True Metal passte irgendwie schwer in den Abend. Nichtsdestotrotz spielte man einen coolen Gig, der jedes Klischee verballerte. Posen bis der Notarzt kommt, eine Bassgitarre, die leuchtete wie die Dezimaluhr des Düsseldorfer Fernsehturms und Songs, die einfach alles erwartete Erfüllten. Dabei sind die Jungs wirklich gut und machen gute Stimmung. Auch das Maidencover „Hallowed be thy Name“, mit einem ultracoole „Scream for me Ratingen“, kam sehr cool rüber. Eine wirkluch sympathische Band, die wirklich begeisternd war.

Fazit: Mal wieder ein toller Abend, mit nackten Männern, viel Bier und guter Stimmung, der allerdings mehr Besucher verdient hätte.

madrebel


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