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Konzert Review: Tattoo the Planet Tour 2001

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Veröffentlicht am Montag 01 Oktober 2001 16:46:36 von madrebel
phpnuke.gifTattoo the Planet Tour, oder, wie ziehe ich dem geneigten Fan die sauer verdiente Kohle aus der Tasche !!!!!
Tattoo the Planet Tour, oder, wie ziehe ich dem geneigten Fan die sauer verdiente Kohle aus der Tasche !!!!!
Slayer / Cradle of Filth / Biohazard/ Destruction

23.09.2001 Düsseldorf, Philipshalle

Ein schöner Sonntagnachmittag war es, wo ich mich mit diversen Freunden in einer Kneipe, in der Näher der Philipshalle traf, um uns bei 70´s Rockklängen und ein paar gepflegten Gläsern Alt auf das Konzert vorzubereiten.
Nach einer Weile wurde es dann auch endlich Zeit, die Philipshalle zu betreten, um in den Genuß, einer wie ich hoffte, echt klasse Show zu kommen.
Tja, nachdem ich ersteinmal die Halle betrat, ersteinmal auf die Suche machen, nach den schon anwesenden Freunden, die man auch sehr schnell erblickte.
Leider verpasste ich die erste Band, aber laut Aussagen so ziemlich aller, war das wohl auch nicht wirklich schlimm, da diese Band wohl niemanden interessierte.
Just zu Beginn von Destruction, die für Pantera oder Static-X oder wem auch immer den Ersatz machen durften, betrat ich dann die Halle. Nun ja, das gelang auch sehr gut, in den ca. 30 oder 40 Minuten, die man Destruction zugestand, schafften sie es durchaus, trotz einem absolut miserablen Sound und einem absolut miserablem Licht, eine ordentliche Show abzuliefern, man stellte einiges neues Material ihres neues Albums "The Antichrist" vor, sofern man das in der kurzen Zeit überhaupt konnte.
Unter anderem wurden Songs wie "Thrash till´Death" heftigst abgefeiert. Doch natürlich fehlte auch "The Butcher strikes back" nicht. Zwischendurch machte "Schmier" dann die Ansage, daß sie keine Shirts verkaufen würden, da der Tourveranstalter 50 DM für die Shirts nehmen wollte, was "Destruction" nicht unterstützten. Dies stellte "Schmier" dann auch klar, mit der Ansage, daß man kein Bock habe, eine solche Abzocke zu unterstützen.>br> Durchaus nachvollziehbar und begrüßenswert.
Mit "Mad Butcher" verabschiedeten sich "Destruction" dann von der Bühne.
"Biohzard" schenkte ich mir dann, irgendwie hatte ich sehr wenig Lust auf die Hardcorerecken aus New York.
In der Zeit zog ich es vor mich mit Freunden zu unterhalten, mir die absolut unverschämten T-Shirt Preise reinzuziehen, 50 DM für ein T-Shirt. 100 DM für ein Kapu, 45 DM für ein Käppi.
Eine absolute Frechheit, besonders aufgrund der Tatsache, daß schon das Ticket für das Konzert 78,80 DM kostete.
Zu "Cradle of Filth" zog es mich dann wieder in die Halle, und auch hier war der Sound einfach nur, wie soll ich sagen ?
Schrott !!!
Gut, viele interessierte das eh nicht, trotzdem lieferten die Vampirmetaller eine ganz nette Show ab. "The Principle of Evil made Flesh", "und sehr viel von allen Scheiben wurde dargeboten.
"Her Ghost In The Fog" ,"Dusk And Her Embrace" oder "Malice Through The Looking Glass" waren nur einige Songs der Engländer. Eine nette und nicht überladene Show wie sonst boten sie, letztenendes, ganz in Ordnung. " Mit "From the Cradle to Enslave" beendeten sie dann ihre Show, und die "Slayer, Slayer" Rufe wurden immer lauter.
Tja, und dann war es soweit, gleißend helles Bühnenlicht, und es ging ab.
Direkt mit "Raining Blood" begann der anderthalbstündige Set, und es war eine durchaus gelungene Show. Auch die Songs der neuen, meines Erachtens nach nicht so gelungenen Scheibe, kamen recht gut an."Disciple" bretterte nur so aus den Boxen. Hammergeil. Im Publikum herrschte das totale Chaos, Moshpits, Diver, nun ja , es war nicht anders zu erwarten.
Die gesamte Show war unglaublich energiegeladen. Trotz der recht statischen Slayershow, aber bewegungsfreudig waren die Totschläger ja noch nie gewesen, von daher, war das auch nicht wirklich tragisch.
Insgesamt war die Songauswahl ziemlich klasse. "War Ensemble", "Die By The Sword ","Hell Awaits", oder "Dead Skin Mask" und "Postmortem", um nur einige zu nennen.
Insgesamt war es ein gelungener Gig. Mit "South of Heaven" und "Angel of Death" wurde das Konzert dann beendet.
Trotz alledem, hinterließ das Konzert einen sehr faden Beigeschmack. Überteuerter Eintritt, absolut überzogene Merchandising Preise, wie schon oben beschrieben, und auch die "Tattoo-Show" war mehr als nur dürftig. Gut, daß "Pantera" nicht spielten, kann man ihnen angesichts der Ereignisse in den USA nicht vorwerfen. Auch den anderen Bands die absagten, kann man nix vorwerfen. Angesichts des teuren Eintrittspreises hätte man aber mehr als nur "Destruction", die wahrhaft nicht schlecht waren, bieten können, oder den Besuchern einen Teil des Eintrittspreises erstatten können.
Insgesamt war diese Festival nix anderes als eine Riesenfanverarsche. Was man aufgrund des wie schon vorhin erwähnten dürftigen Rahmenprogramms oder auch der vollkommen überzogenen Shirtpreise sehen konnte. Die Getränkepreise waren bei Preisen für eine Cola 4,50 DM oder ein 0,3 Ltr. Becher Bier für 5,50 DM absolut unverschämt.
Was mir dann im Nachhinein sehr sauer aufstieß, war die Behandlung von "Destruction" denen man wohl sämtliche vertraglich zugesicherten Dinge nicht gewährte, was Licht und Ton und vieles mehr betraf, worauf die Band dann diese Tour verließ, absolut verständlich.
Man sollte sich in Zukunft als Fan gründlichst überlegen, ein solch überteuertes Konzert zu besuchen.
Es gibt mittlerweile ein Riesenhaufen cooler Bands, die mit viel mehr Enthusiasmus, für nur einen Bruchteil des Eintrittspreises dieser Bands spielen.
Und diese zu unterstützen, halte ich angesichts der mittlerweile grassierenden Abzockeseuche,es für mehr als unterstützenswert.
In diesem Sinne, "KEEP THE TRUE SPIRIT ALIVE".

Madrebel

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Tattoo the Planet Tour / 23.09.2001
Ich kann dem Bericht nur zustimmen. War selbst in Düsseldorf und das was slayer bzw. der Veranstalter da abgezogen haben hab ich noch nicht erlebt. Ich war hauptsächlich wegen Destruction da, nachdem Pantera abgesagt hatten und die Jungs waren echt mal gearscht wie bereits erwähnt. Wenn Slayer sowas nötig haben dann verbrenn ich am besten meine Sammlung.

Thrash ´till death