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Sonstige Festivals: Tankard beim Westfalen Festival 2002 in Dortmund

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Veröffentlicht am Mittwoch 23 Oktober 2002 17:49:16 von madrebel
phpnuke.gifWieder einmal fand im Rahmen des alljährlich stattfindenden Westfalen Festivals in Dortmund, eine Menge für uns Metalheads statt. Und dieses mal holte man sich u.a. Ssquealer, Duke und Tankard, die den heutigen Abend bestreiten sollten.
Tankard, Squealer und andere

Dortmund / Soundgarden

12.10.2002

Wieder einmal fand im Rahmen des alljährlich stattfindenden Westfalen Festivals in Dortmund, eine Menge für uns Metalheads statt. Und dieses mal holte man sich u.a. Ssquealer, Duke und Tankard, die den heutigen Abend bestreiten sollten.
Pünktlich um 18.00 h erschien ich dann auch an der Live Station. Als erstes wollte ich jedoch mein kleines Geburtstagsgeschenk zum 20 jährigen Jubiläum von Tankard den selbigen Personen überreichen.Jedoch machte mir ein übereifriger Türsteher einen Strich durch die Rechnung.
Nun ja, das Teil musste dann erst einmal draussen bleiben, doch sogleich traf ich den Olaf, der mich dann damit durchlotste und mich das kleine Präsent übergeben ließ. Was war es denn ? Nun, ich hatte spaßeshalber aus Keksen, Marzipan und ein wenig Zuckerguss und anderem Süßkram, eine Bühne gebastelt, die viel Arbeit gemacht hat, sehr lustig aussah, und auch mit Freude angenommen wurde.
Leider verpasste ich die erste Band und zum Grossteil auch den Grossteil von Duke. Die Jungs spielten einen absolut klasse Mix aus Power und Speed Metal mit einigen Thrash Anleihen. Richtig ulkig sah dann aber der Fronter aus. Vorne eine Glatze, und hinten Rastazöpfe, sah verdammt ulkig aus, aber jedem das seine. Die Musik war auf jeden Fall echt klasse.

Nun kamen dann aber „Squealer“ an die Reihe. Und Jungs, das was die Jungs da auf´s Parkett gelegt haben, das war einfach die Wucht in Tüten. Ein verdammt geiles Power/Thrash Metal Gewitter, was sich wirklich gewaschen hatte. Besonders Songs von der Marke „Under the Cross“ waren der absolute Knaller und auch der Rest liess keine Wünsche offen. Die Band gibt es zwar jetzt schon eine ganze Ecke, aber daß die noch nicht so bekannt sind ist mir echt schleierhaft. Das sollte man aber ganz zackig ändern. Toller Gig, kann ich echt nur sagen.

Was dann aber kam , spottete echt jeder Beschreibung. „Tankard“ erschienen, und zwar mit einer solchen Gewalt, daß es mir fast den Kitt aus der Brille schoß. Der Hessenvierer um Frontsau „Gerre“ machte von Anfang an eine Riesenstimmung in der Bude. Opener war „Alien“ und danach ging es echt Schlag auf Schlag. Ob „Rectifier“ und „Need Money for Beer” vom aktuellen “B-Day” Album, oder auch alten Gassenhauern der Marke “Chemical Invasion”, „Space Beer“ und „Freibier“, die Jungs ließen keinen Stein auf dem anderen. Und es wurde vorne gepogt und gedivt wie nix gutes. Dann kam dann auch noch so ein Spassvogel heimlich auf die Bühne, der mal eben schnell ein Pils stibitzte aus dem Kasten der auf der Bühne stand, und sich danach wieder weg machte. Kult.
Der Sound war absolute klasse undzusätzlich wurde es verdammt heiss in dem kleinen aber feine Club am Dortmunder HBf. Oberkultig waren dann mal wieder Gerre´s Ansagen, wie z.b: „Diesen Song haben wir auf der Hinfahrt nach Dortmund geschrieben. Es geht um das Gefühl was man nach einem versoffenen Abend hat. Und hier ist, The Morning after“. Was ? Der ist neu ? Wieso habe ich denn dann auf einer alten Scheibe von denen ? Komisch, wollten die uns ein wenig auf den Arm nehmen ? Zum Schluß kam dann noch der allerletzte Rausschmeißersong, wo die Jungs noch mal alles gaben. Und zwar war es „Empty Tankard“. Und was da abging war der Hammer. Ein Megamoshpit vor der Bühne, 20 Leute die sich zum Bang-In auf die Bühne begaben und richtig abfeierten. Absolute klasse. Leider war der Gig nach etwas mehr als 60 Minuten auch schon vorbei, aber diese eine Stunde hatte es echt in sich. Absoluter Hammergig.
Danach war dann auch ein schöner Abend mit den Hessen wieder am Ende, docj der nächste kommt bestimmt.
Madrebel


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