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Konzert Review: TYPE O NEGATIVE und OPETH in Stuttgart 01.07.2003

Veröffentlicht am Mittwoch 02 Juli 2003 02:05:30 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifInteressant war es auf alle Fälle dieses Billing zu sehen. Hoffnungen blieben allerdings stellenweise enttäuscht…


Pünktlich zum Interview erreichten wir das LKA in Stuttgart. Was das etwas sehr lustlose Interview (nächste Woche hier) von TON-Drummer Johnny betraf war nicht viel zu erwarten. Im rappelvollen LKA konnten die Opener OPETH allerdings mehr als nur punkten. Auch wenn ich persönlich mit Opeth noch nie viel anfangen konnte, legte der Vierer einen überzeugenden Gig hinlegen. Zwar sind die Prog-Deather alles andere als ein Live-Kracher, was einerseits auf das arg beengte Stageacting zurück zu führen war (wobei auf der arg beengten Bühne auch nicht mehr drin war), andererseits auf die proggigen Songs, die wahrlich nicht für Live-Aufführungen geeignet sind. Schlauerweise spielte man nur alte Songs und alte Kracher, wobei man mit dem letzten Stück, welches recht eingängig war und flott nach vorne los ging mehr als nur den bisher stattfindenden – zugegebenermaßen begeisterten – Applaus zu Tage förderte. Trotzdem hatten die Songs von Opeth ihren Charme, der sicher nicht für jeden zugängig war, musikalisch aber ohne Zweifel klasse. Eine Tour zum wohl deutlich sperrigeren neuen Album kündigte man für später an, weshalb man auch nur alte Sachen spielte.
Auch in der Umbaupause füllte sich das LKA weiter, um am Ende fast aus allen Nähten zu platzen. Schließlich sollte die Mannschaft um Ober-Womanizer Pete Steele heute abend ein Stelldichein geben. Aber kurz nachdem der Brooklyner Vierer die Bühne betreten hatte, war eines klar: wer ein atemberaubendes Konzert erwartetet hatte, wurde enttäuscht. Nichts gegen einen Pete Steele, aber sich sobald einmal Songparts ohne Bass dran waren, mit verschränkten Armen auf die Bühne zu stellen bzw. von der eigenen Persönlichkeit zu zehren, kann nicht der Inhalt eines Konzertes sein. Die Bühnenshow war im Endeffekt nicht vorhanden, während die Lichtshow ohne Frage erste Klasse war. Und das Type O Negative keine Stimmung wie auf einem Punkkonzert erwartet werden kann dürfte auch klar sein. Aber nahezu die komplette erste Stunde war ein Stageacting nahezu nicht vorhanden, Pete wirkte alles andere als motiviert und eher am Inhalt seiner drei (!) Rotweinflaschen interessiert als am Konzert. So plätscherte dann auch etwa die erste Stunde irgendwo am Zuhörer vorbei ( wobei man natürlich ausreichend Applaus erntete), die aber andererseits bewies, dass TON nicht unbedingt die abwechslungsreichsten Songs schreiben. Das es auch anders geht bewies man ab „Kill All The White People“ und dem anschließenden „I Don`t Wanna Be Me“. Plötzlich wirkte die Band spielfreudig und der Funke ging auch auf das Publikum über – deutlich mehr als beim vorher gespielten „Christian Woman“! Nach kurzer Pause gab es dann noch zum Abschluß „Black No. 1“, kurzes Winken und weg war der Brooklyn-Vierer. Kommentare am Ende des Konzerts: Fan (weibl.):“Konzert war geil! Musikalisch? Egal – für Frauen war das geil!“. Das männliche Publikum bemängelte eher zu kurze Spielzeit, zu wenig neue Songs und wirkte recht enttäuscht – speziell angesichts von Ticketpreisen von 22 € im Vorverkauf und Preisen von 25 € aufwärts für Shirts. Aber neutral betrachtet war es nicht mehr. Ein Konzert das von Pete Steele lebte, der dafür sicher zu wenig bot und für Fans, die offensichtlich sowohl aus dem englisch- wie auch französischsprachigen Raum anreisten, zu wenig für`s Geld bot. Sorry…

Noch mehr Bilder vom Konzert findet ihr hier!!!


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