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CD Review: TYPE O NEGATIVE - Life Is Killing Me

Veröffentlicht am Dienstag 01 Juli 2003 15:39:52 von Zombie_Gecko
Die Welt ist schlecht! Das Leben ist scheiße. Und wenn man Pete Steele heißt, bringt man sich nicht um, sondern schreibt eine Platte darüber. Und zwar eine gute!








01. Thir13teen
02. I Don`t Wanna Be Me
03. Less Than Zero (<0)
04. Todd`s Ship Gods (Above All Things)
05. I Like Goils
06. …A Dish Best Served Coldly
07. How Could She?
08. Life Is Killing Me
09. Nettie
10. (We were) Electrocute
11. IYDKMIGTHTKY (Gimme That)
12. Angry Inch
13. Anesthesia
14. Drunk In Paris
15. The Dream Is Dead


(74:34 min)


Bonus-CD:
01. Out Of The Fire (Kane`s Theme)
02. Christian Woman (Butt-Kissing, Sell-Out Version)
03. Suspended In Dusk
04. Blood & Fire (Out Of The Ashes Mix)
05. Black Sabbath
06. Cinnamon Girl (Extended Depression Mix)
07. Haunted (Per Version)

(44:34 min)


2003 Roadrunner Records (www.roadrunnerrecords.de)


Line Up:
Pete Steele - Vocals / Bass
Josh Silver - Keyboards
Kenny Hickey - Guitar
Johnny Kelly - Drums

(www.typeonegative.net)


Um Gegnern von Type O Negative die Zeit zu sparen: wer das bisherige Schaffen der New Yorker nicht mochte, kann sich bzw. eher anderen „Life Is Killing Me“ schenken. Denn im Grunde genommen grasen TON ihren gesamten Backkatalog ab und basteln daraus ein wirklich gelungenes, fast schon poppiges Werk. Oder wie Mister Megalatte es ausdrückt:““Life Is Killing Me“ ist wahrscheinlich das klangliche Vermächtnis unserer gesamten Fehler aus der Vergangenheit!“. Der hier verwendete ironische Unterton lässt sich auch in diversen Songs finden, allen voran dem punkig-flotten „I Like Goils“ – einer Abrechnung mit Schwulen, die Pete bei Autogrammstunden Playgirls mit verklebten Seiten vorlegen. Musikalisch in eine ähnliche Richtung tendiert auch die Coverversion eines Punk`n`Glam-Transen-Musicals „Angry Inch“, womit die beiden zu den typischen Songs gehören, die bei TON immer ein wenig aus der Rolle fallen. Denn den Großteil des Albums dominieren natürlich des Meisters unverwechselbare, tiefe Stimme und schrankwandbreite Gitarrenriffs, getragen von einem eigenwillig düster-poppigen Sound, der ein wenig an die letzten Paradise Lost-Ofenschüsse erinnert. Eben jener Sound ist im Grunde der einzige Kritikpunkt, denn er wirkt für meinen Geschmack etwas zu mainstream-orientiert. Andererseits passt er damit wieder hervorragend zur Musik, denn mit „I Don`t Wanna Be Me“, dem Titeltrack oder der Rausschmeißer „The Dream Is Dead“ sind dermaßen eingängig, dass „Life Is Killing Me“ bei entsprechenden Rotations weggehen sollte wie geschnitten Brot! Was aber jetzt nicht negativ klingen soll – Pete Steele beweist einmal mehr, dass er perfekt Songs auf dem schmalen Grat von Depression und Lebenslust, düsterem Metal und poppig-eingängigen Songs beherrscht. Und mit „Life Is Killing Me“ hat das Quartett diesbezüglich wohl seine reifste Leistung abgeliefert – sozusagen eine Best Of-Platte, allerdings mit komplett neuen Songs, und wenn ein Promozettel mal was wahres enthält, kann man ihn getrost zitieren: „Life Is Killing Me“ ist ein monströser Trip geworden, frech und knallig, schwer und massiv, aber auch melancholisch erhaben und unheimlich schön! Für Fans von TON Pflicht!!!

Wer in nächster Zeit zuschlägt, bekommt die CD unter anderem als limitierte Doppel-CD im Pappschuber, auf der sich noch 7 Songs befinden, die wohl teilweise schon mal irgendwo veröffentlicht wurden, aber nicht mehr so leicht zu bekommen sind (B-Seiten, Remixe und Outtakes) oder bisher unveröffentlicht sind. Essentiell sicher nicht, Fans dürften sich aber freuen. Wie meistens nur was für Fans, die restlos alles von ihren Lieblingen haben müssen.

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