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Zur Meinung von Amazon

CD Review: TVANGESTE - Firestorm

Veröffentlicht am Dienstag 14 Oktober 2003 09:34:19 von Zombie_Gecko
Russischer atmosphärischer Dark / Black Metal – zwar nicht grundlegend neu, aber sehr geil!









01. Introduction
02. Under The Black Raven`s Wings
03. Birth Of the Hero
04. Fire In Our Hearts
05. Perkuno`s Flame
06. Godless Freedom
07. Storm
08. Tears Will Wash Off The Blood
09. From My Sword

(36:02 min)

2003 Worldchaos Production (www.world-chaos.com)


Line-Up:
Michael “Miron” Chirva - Vocals, Guitars
Naturelle Chirva - Keyboards
Nikolay Kazmin - Guitars
Vano Maioroff - Bass
Victoria Koulbachnaya - Keyboards, Flute
Cezar “Czarek” Mielko - Dums
Olaa - Female Vocals
Baltic Symphonic Orchestra
Prussian Chamber Choir

www.tvangeste.com



Damnation Of Regiomontum (2001)
Firestorm (2003)



Bands aus Russland zählen (noch?) zur Seltenheit, aber angesichts der Qualität von Bands wie Nokturnal Mortum oder eben Tvangeste darf sich das gerne ändern! Wem sich schon beim Lesen der Besetzung bzw. Gastmusiker der Magen umdreht, der sei vor voreiligen Schlüssen gewarnt! Denn auch wenn Tvangeste hier mehr oder weniger bekannte Zutaten verwenden, ist „Firestorm“ doch ein sowohl eigenständiges als auch mehr als gelungenes Werk. Wo andere Bands mit Hilfe mehr oder weniger billig klingender Keyboards und Synthesizer Soundlöcher zustopfen, fiedelt hier ein gleichberechtigtes Orchester samt Chor mit, ohne das beide Elemente zu weit im Vordergrund stehen. Als Gegensatz dazu spielt die eigentliche Band Dark / Black Metal im Midtempo-Bereich mit jeder Menge Breaks und ruhigeren Parts, während der das Orchester wieder auftrumpfen kann. Und auch wenn man mit dem obligatiorischen Keifgesang von Sänger / Gitarrist Miron nun wahrlich nichts neues zu bieten hat, ergibt sich im Gesamtbild ein durch und durch ausgereiftes Stück dunkler Tonkunst, welches den Vergleich mit etablierten Szenegrößen nicht zu scheuen braucht. Herausragendste Eigenschaft dürften neben den Texten über russische Geschichte die klagenden, einerseits beinahe depressiven, auf der anderen Seite aber auch wieder hoffenden Melodien sein, die den Anschein erwecken, sie gehören einfach zu dieser Musik. Wem die Geige bei „Perkuno`s Flame“ keine Schauer über den Rücken jagt, der sollte sich dringend mal untersuchen lassen! Doch auch der Rest der Songs ist beileibe kein Einheitsbrei, und die auf der Homepage als Downloads zur Verfügung stehenden Songs („Under The Black Raven`s Wings“ – cooler Opener, „Storm“ – einer der minimal schwächeren Songs und das zugegebenermaßen streckenweise stark nach Cradle Of Filth klingende „Tears Will Wash Off The Blood“) sollten als Entscheidungshilfe reichen, obwohl man hier (wohl mit Absicht) nicht die besten Songs als Appetithäppchen reicht!
Sicher entdeckt man hie und da Zitate von Bands wie Therion in der Theli-Phase, Cradle Of Filth oder auch Graveworm. Nichtsdestotrotz ist „Firestorm“ ein klasse Album, welches sich alle, die sich die letzten Alben von COF oder Dimmu Borgir zugelegt haben ebenfalls in ihren Schrank stellen sollten! Sehr geil!

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