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CD Review: TOTENMOND - TonbergUrtod

Veröffentlicht am Mittwoch 22 Juni 2005 21:55:59 von madrebel
Die neue TOTENMOND, alles beim alten oder alles neu?? Nun nach meinem ersten Höreindruck wurden meine Bedenken zerstreut. Ja es ist alles wie gehabt im Hause TOTENMOND, aber auch alles frischer.










TOTENMOND – TonbergUrtod


01. Wurmerbarmend
02. Heroin
03. Angstbeisser
04. Blutost
05. Samenroh
06. Heidenfeuer
07. Deine Leiche
08. Im Schwarzen Kreis
09. Das Ewige Bluten – Faustrecht
10. Tonbergurtod – Kastrazion


Massacre Records


Die neue TOTENMOND, alles beim alten oder alles neu?? Nun nach meinem ersten Höreindruck wurden meine Bedenken zerstreut. Ja es ist alles wie gehabt im Hause TOTENMOND, aber auch alles frischer.
Wo „Unter Knochen“ noch ein wenig harsch und polterig rüberkam ist „TonbergUrtod“ (was für ein Titel für eine CD) wie aus einem Guss.
Nach kurzem Intro gehts sofort auf die zwölf mit Pazzers Verheißung „Keine Sonne mehr“. Eine unvergleichliche Stimme, und erst recht jetzt da die einzige andere Band welche in der Liga von TOTENMOND spielte das zeitliche gesegnet hat, die Rede ist von „Drecksau“ R.I.P!
Trockene kraftvolle Drums treffen auf fette Gittaren über allem thront Pazzers Gebrüll. Mal laut mal leise aber immer unverkennbar. Erstaunlicherweise sind die Songs relativ selten im Midtempo- oder gar Slowmotionbereich wie auf älteren Releases, nein hier wird öfters mal der Knüppel ausgepackt und mit voller Wucht in die Fresse geschlagen, oder wahlweise die Lauscher.
Textlich kann ich leider keine komplette Aussage treffen da mir kein Textblatt oder ähnliches vorliegt. Bei dem was ich allerdings aus den Titeln und auch aus dem Gesang raushören konnte, scheint es diesmal öfters persönlich abzugehen, als Beispiel sei da nur „Heroin“ genannt. Wobei ich keine Aussage treffen möchte wer da eventuell unter selbigen zu leiden hat oder hatte. So etwas sollte man im Interview klären.
„Angstbeisser“ hätte in seiner Form auch auf Fleischfestival stehen können, ein bedächtiger Anfang, gefolgt von Rückkopplungen und einem ziemlich deutlichem Gesang. Es scheint sich um das Elend zu handeln in dem wir uns alle befinden, der Suche und Sucht nach immer höheren stärkerem, dem nächsten Kick. „Ein Loch weiter und du bist im Elend. Der Beischlaf hält nicht, was die Onanie verspricht“ dem ist meiner Meinung nichts hinzuzufügen.
Weiter geht es mit einem am Anfang fast polkaesken sich dann aber zum Groover wandelnden Stück, so wie man es von TOTENMOND auch erwartet. Groove wechselt sich mit schnelleren Passagen ab und hinterlässt nach dem abruptem Schluss einen kurzen Moment der Stille welcher jedoch sofort von „Samenroh – wird kein Leben“ ausgefüllt wird. Einem Hassbrocken par excelence. Alles vereinend was TOTENMOND ausmacht, groovige Midtempo Passagen, Knüppel Attacken und einem ziemlich bösartigen Gesang, ist dieser Song einer meiner Favourites auf „TonbergUrtod“. Sozusagen eine gelungene Halbzeit. Die Doomkelle läutet die zweite Halbzeit ein, Zeit zum verschnaufen sozusagen. Einmal mehr geht es gegen die Kirche als Institution und Machtinstrument. Deutliche Worte von TOTENMOND: „Hält euer Gott die 10 Gebote?“.
Es folgt eine Irrfahrt durchs Universum TOTENMOND, eine Kreissäge frisst sich in die Gehörgänge, abgestoppt von einer kurzen Crust-Einlage um sich dann in Doom-Manier zu manifestieren.
Es folgt ein kurzer hingerotzter Brocken, welcher sicher zu dem einen oder andern Moshpit führen dürfte bei den leider recht spärlichen Life-Aktivitäten , danach eine Slowmo- Einlage welche einen in Sicherheit wiegen will dann aber regiert das „Faustrecht“ und TOTENMOND machen reichlich Gebrauch davon.
Letzter Titel das Titelgebende „TonbergUrtod“, ist mein Player defekt?? Lustiger Toneffekt, auch wenn er erst mal für Verwirrung sorgt. Dann aber eine neue Seite an TOTENMOND, ein Song welcher interessante Breaks aufweist und sich nahtlos in das vorher gehörte einfügt. Fazit zu dieser Scheibe, neue TOTENMOND die alte Fans sicher nicht enttäuscht aber auch denn einen oder anderen neuen erschließen wird.
Ums auf den Punkt zu bringen, wer mit brutaler einwandfrei gespielter Musik, welche auch Melodien und Groove aufweist etwas anfangen kann setzte sich in Bewegung. Sozusagen: „Kaufen, Marsch, Marsch“!!!

Sir Deca


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