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CD Review: TOC - Loss Angeles

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Veröffentlicht am Montag 03 Mai 2004 17:23:07 von Zombie_Gecko
TOC stand mal für Throne Of Chaos, die Band wurde als der kleine Bruder der Kinder Bodoms gehandelt und hat sich auf dem dritten Album erfolgreich von diesem Ruf befreit.





01. The Window
02. Mary Lou Is Dead
03. Acid Highway
04. Gothamburg
05. Blue Lady
06. Wait
07. The Blue Lady Suite
08. Break-A-Neck
09. Bite The Bullet
10. Smoke On The Water
11. Night Crawler (Bonustrack)

(50:15 min)


2004 Inside Out (www.insideout.de)



Line-Up:
Tuomas Nieminen - Vocals
Rasmus Nora - Bass
Taneli Kiljunen - Guitar
Joiku Harmaja - Guitar
Carl Sjöblom - Keyboards
Snake Laitinen - Drums

www.tocrocks.com



Discographie:
Menace And Prayer (2000)
Pervertigo (2002)
Loss Angeles (2004)



Das dritte Werk der noch recht jungen Finnen in eine Schublade zu packen, gestaltet sich als praktisch unmöglich, denn TOC wildern werfen auf „Loss Angeles“ klassischen Metal, Progressive Rock, Melodic Death, viele Siebziger-Einflüsse, Psychedelic und Achtziger-Melodien in einen Topf. Der größte Teil der Scheibe bewegt sich zwischen Progressive Rock und Siebziger, aber immer mal wieder hat man ein Metalriff eingeflochten oder spielt typisch finnischen Melodic Death – um unvermittelt wieder sehr ruhige Töne anzuschlagen. Das Ergebnis erinnert mal an HIM, (neuere) Bon Jovi und dann wieder an die Kinder Bodoms, allerdings nie so stark, daß man den Finnen Plagiatismus in irgendeiner Form vorwerfen könnte. Dieser muntere Stil-Misch-Masch macht „Loss Angeles“ auf der einen Seite sehr interessant und abwechslungsreich, auf der anderen Seite aber auch alles andere als leichtverdaulich. Irgendwie kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, daß TOC sich unbedingt vom Ruf als kleiner Bruder von Children Of Bodom zu befreien versucht haben, alle möglichen Stile in ihren Sound integriert haben und jetzt ein bisschen zwischen allen Stühlen sitzen. Nicht das „Loss Angeles“ übermässig wirr klingt oder gar unausgegoren, aber den roten Faden findet man nur mit sehr viel Mühe. Prima Beispiel ist der Track „Acid Highway“ – eigentlich haben TOC hier eine großartige Melodic / Bombast-Rock-Nummer am Start, aber wenn man zwischendurch Melodic Death-Parts einbaut, erinnert das ganze an den berühmten Elefanten im Porzellanladen!
Technisch ist alles – inklusive der wirklich erstklassigen Produktion – in bester Ordnung, Sänger Tuomas liefert eine hervorragende Leistung ab, und die Gitarrenfraktion brilliert auch des öfteren, und wenn man in Zukunft einen einheitlichen Stil findet, könnten TOC richtig groß werden. „Loss Angeles“ zeigt zwar haufenweise gute Ansätze, das Gesamtergebnis wirkt aber noch etwas unfertig. Da kann auch das herrlich deftig verrockte „Smoke On The Water“ nur noch das Schlußhighlight darstellen, bei dem sich Deep Purple-Fans allerdings der Magen umdrehen dürfte...

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