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CD Review: TILES - Window Dressing

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Veröffentlicht am Montag 03 Mai 2004 17:26:23 von Zombie_Gecko
Wer Fürsprecher wie Gene Simmons, Mike Portnoy oder Ian Anderson hat, der kann schon mal einen Opener mit einer Spielzeit von 17 Minuten auf ein Album packen...





01. Window Dressing
02. Remember To Forget
03. All She Knows
04. Capture The Flag
05. Tear-Water Tea
06. Stop Gap
07. Unicornicopia
08. Paintings
09. A.02
10. Slippers In The Snow
11. Spindrift

(67:33 min)


2004 Inside Out Music (www.insideout.de)



Line-Up:
Chris Herin - Guitar
Paul Rarick - Gesang
Jeff Whitle - Bass
Pat DeLeon - Drums

Gäste:
Kim Mitchell - Guitar
Matthew Parmenter - Violin
Hugh Syme - Keyboards

www.tiles-music.com



Discographie:
Tiles (1994)
Fence The Clear (1997)
Presents Of Mind (1999)
Presence In Europe – Live Bootleg (1999)



Neben den Lorbeeren der genannten drei Haudegen (ok, Gene Simmons mit Abstrichen) dürfte der Name Terry Brown als Produzent schon die ungefähre Marschrichtung des Detroiter Quartetts vorgeben: hier wird nicht nur drauf los gerockt, sondern viel Wert auf technische Spielereien gelegt. Und so finden sich dann neben einer Nummer wie „Capture The Flag“, einem relativ straighten Rocker mit Detroit-Flair oder dem ebenfalls rockigen „Paintings“ Instrumentals wie das hauptsächlich mit Geige und Piano vorgetragene „Unicornicopia“, das schon beinahe folkige „Tear Water Tea“ oder bereits erwähnte 17-Minuten-Opener „Window Dressing“, eine astreine Prog-Rock-Nummer. Für Abwechslung ist also gesorgt auf dem vierten Studioalbum der Band um Gründer und Gitarrist Chris Herin. Musikalisch und produktionstechnisch gibt`s hier nichts zu mäkeln, aber „Window Dressing“ ist definitiv keine Scheibe, die sich als Hintergrundmusik eignet, denn dafür sind die Songs einfach zu verschachtelt, wobei man Amis nicht vorwerfen kann, die Stücke kaputt zu frickeln. Hier wurde viel Zeit in die Arrangements gesteckt, die dem Hörer letztendlich auch beim Anhören abverlangt wird. Mir persönlich gefallen Tiles am besten, wenn sie das Gaspedal etwas durchtreten, was leider nicht all zu oft vorkommt, aber wer auf gepflegten Rock mit vielen progressiven Elementen steht, der sollte „Window Dressing“ auf jeden Fall antesten. Nur schade, daß beispielsweise die Geige nur so selten zum Einsatz kommt, die passt nämlich hervorragend zum Sound von Tiles.
Anstrengend, aber gut!

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