Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: THRESHOLD - Subsurface

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Donnerstag 23 September 2004 19:04:37 von madrebel
Die Briten Threshold haben in den letzten Jahren tolle Alben abgeliefert, auch wenn dies bisher eher den Musikkritikern aufgefallen zu sein scheint.











THRESHOLD – Subsurface


1.Mission profile
2.Ground control
3.Opium
4.Stop dead
5.The art of reason
6.Pressure
7.Flags ands footprints
8.Static
9.The destruction of words
10.What about me? (Bonustrack)
11.Multimedia section incl. Videoclip "Pressure"


Inside Out (SPV)


Andrew "Mac" McDermott - vocals
Karl Groom - guitars
Nick Midson - guitars Richard West - keyboards
Steve Anderson - bass
Johanne James - drums


Die Briten Threshold haben in den letzten Jahren tolle Alben abgeliefert, auch wenn dies bisher eher den Musikkritikern aufgefallen zu sein scheint. "Subsurface" soll nun zu mehr Erfolg verhelfen. Dazu ist die Scheibe auf alle Fälle geeignet. Der mit "Mission Profile" gewählte Einstieg könnte kaum besser sein. Druckvolle Riffs, große Melodien und Musiker, die ihre Instrumente bestens beherrschen. Letzteres ist von einer Prog-Metal-Band auch nicht anders zu erwarten. Im Gegensatz zu anderen Kapellen halten sich die spieltechnischen Kabinettstückchen bei Threshold aber in Grenzen. Die Songs bleiben dadurch erhalten und werden nicht durch minutenlanges Frickeln an den Instrumenten, welches vielleicht schwer ist, aber nicht schön klingt, beeinträchtigt.
Im Vergleich zum Vorgängeralbum "Critical Mass" ist "Subsurface" wieder komplexer und wirkt dadurch erst nach mehreren Runden im CD-Player richtig. Tritt die Wirkung dann ein, ist sie zwar angenehm, aber mehr leider nicht.
Zu sagen, die Band würde sich nicht weiter entwickeln, trifft den Kern des Problems aber nicht. Es liegt wohl eher an der komplexen Struktur der Songs. Threshold machen solche Songs schon seit Jahren, und sie machen es immer noch wirklich gut, aber es gibt eben nicht mehr den großen Aha-Effekt, weil bei dieser Song-Struktur das Repertoire eben irgendwann erschöpft ist.
So sehr ich "Subsurface" also auch mag, mehr Innovation hätte nicht geschadet. Die Band hat eindeutig noch das Potenzial, grandiose Musik zu schreiben, aber vielleicht sollte man beim nächsten Album eher zum Konzept kurzer Songs übergehen, die überschaubarer sind und in denen weniger Ideen auf einmal umgesetzt werden, aber diese dann eben ausführlicher, was im Endeffekt mehr Wirkung erzeugt. Arena haben das ja mit "Contagion" vorgemacht. Fazit: "Subsurface" bietet wirklich gute Songs ohne große Durchhänger - aber eben keine wirklich großen Songs.

mr


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!