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CD Review: THE LEGION - Unseen To Creation

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Veröffentlicht am Mittwoch 11 Februar 2004 21:00:23 von Zombie_Gecko
Highspeed-Drummer Emil Dragutinovic verdrischt inzwischen ja auch bei Marduk die Felle – und frönt bei seiner alten Band noch dem gleichen Hobby…








01. Intro
02. Retribution
03. Those Beyond
04. Redeemer
05. Cosmopathic Deathvoid
06. Knee-Deep In Blood
07. On Swift Wings
08. Ascendancy
09. Awakened Fury
10. Invoking The End

(36:23 min)


2004 Listenable Records (www.listenable.net)


Line Up:
Rikard Kottelin - Guitar
Emil Dragutinovic - Drums
Anders Fäldt - Vocals
David Svartz - Guitar
Lars Martinsson - Bass

www.legion.nu



Bloodaeon (2000)
Awakened Fury (2002)
Unseen To Creation (2003)



Wer das 2000er “Bloodaeon”-Tape kennt, der wird mir zustimmen, dass The Legion damals zwar eine verdammt gute, aber eben doch nur eine Kopie von Marduk waren. Irgendwo lag es natürlich nahe, dass Marduk sich dann mit Emil Dragutinovic jenen Drummer ins Boot holten, der sich eigentlich nicht groß umstellen musste. Ob es der Typ auf Dauer schaffen wird, beide Bands unter einen Hut zu bringen wage ich zu bezweifeln, Fakt ist aber, das der werte Herr Dragutinovic neben mutmaßlichen 6 Armen auch noch zwei heiße Eisen im Feuer hat. Denn The Legion sind mittlerweile weit mehr als ein bloßer Marduk-Klon, wenngleich manche Parallelen auch weiterhin existent sind. Doch wo Marduk inzwischen eher auf langsame majestätische Hymnen setzen knüppeln The Legion munter drauf los, nehmen aber auch ab und zu den Fuß vom Gas oder wildern in todesmetallischen Riffgefilden, wodurch das Ergebnis dann fast wie typischer US-Death Metal Marke Deicide klingt – nur halt mit BM-Leads („Those Beyond“). Der Nachfolger „Redeemer“ klingt dann allerdings wieder wie von einem Marduk-Album geklaut, bevor „Cosmopathic Deathvoid“ vor allem am Anfang sofort Erinnerungen an Dissection wach werden lässt.
So könnte man sich jetzt durch das ganze Album hangeln, aber um es kurz zu machen: The Legion wildern quer durch den Gemüsegarten düsterer Musik, und das machen sie auch richtig gut. Einziger Kritikpunkt ist, das die Songs nie die Durchschlagskraft der Vorbilder entwickeln. Das lässt „Unseen To Creation“ dann einfach in der zweiten Reihe verharren, trotzdem muss man dem Quintett eine gute Arbeit attestieren. „Unseen…“ ist vielleicht nicht besonders innovativ, sollte aber Freunden flotten und aggressiven Black Metals mal ein Öhrchen wert sein…
Produziert wurde das Scheibchen übrigens im Abyss Studio - allerdings nicht von Peter, sondern von Tommy Tägtren...

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