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CD Review: THE DREAMSIDE - Mirror Moon

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Veröffentlicht am Sonntag 22 September 2002 00:00:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Zombie_Gecko mitgeteilt
Das hier ist kein Metal - eher schon Düsterpop, der stellenweise an Enigma (kann sich da noch wer dran erinnern?) erinnert und durch den begnadeten Gesang auf der Einkaufsliste aller toleranten Metaller und Nichtmetaller stehen sollte, die sich auch für diese Art Musik interessieren.
Obwohl mir persönlich The Dreamside bis dato unbekannt waren, handelt es sich bereits um das dritte Album, das nach zwei Alben für Nuclear Blast nun bei Serenades Records erschien. Und ich muss sagen: Donnerwetter! Mainwoman Kemi Vita hat hier zusammen mit ihrem Bassisten Roman Schoensee traumhaft schöne Songs komponiert und anschließend mit ihrer göttlichen Stimme verfeinert. Geboten wird hier natürlich kein Metal, sondern Gothic Rock, der stellenweise schon radiotauglich wären. Die Gitarren halten sich im Hintergrund, vereinzelt drängt sich der Drumcomputer in den Vordergrund, um anschließend einer Stimme zu weichen, die schlicht und einfach der Hammer ist. Unterlegt wird das ganze mit einem alle entstehenden Lücken füllenden Bassteppich von Basser und Produzent Roman. Zwar wird musikalisch nichts neues geboten, aber der Aufbau der Songs läßt diese nie langweilig werden und wenn Kemi zu singen anfängt, dann rückt sowieso alles in den Hintergrund. Denn Kemi übertrifft ihre Kolleginnen wie Tarja von Nightwish oder Anneke van Giesbergen durch die Tatsache, das sie eine größere Bandbreite mit ihrer Stimme abdeckt als Anneke und den Songs mehr Leben einhaucht als die für meinen Geschmack stellenweise schon fast zu saubere singende Tarja. Damit möchte ich die beiden keineswegs schlecht machen, aber Kemi klingt wirklich als ob nicht nur das Singen, sondern auch die ganze Platte aus ihrem Inneren kommen und ihr wirklich am Herzen liegen. Heraus zu heben wären am ehesten „Above Below Around“
oder „Wonders“, wobei vor allem zweiteres in meinen Augen echtes Hitpotenzial hat, aber auch die anderen Songs fesseln einen an diesen Silberling. Diese Scheibe legt man immer wieder gerne auf, vor allem für gemütliche Stunden zum Ausspannen allein oder zu zweit. Wie gesagt, das hier ist kein Metal - eher schon Düsterpop, der stellenweise an Enigma (kann sich da noch wer dran erinnern?) erinnert und durch den begnadeten Gesang auf der Einkaufsliste aller toleranten Metaller und Nichtmetaller stehen sollte, die sich auch für diese Art Musik interessieren. Mit einer etwas weniger spartanischen musikalischen Untermalung wäre wahrscheinlich ein sehr dickes Lob drin gewesen - auf alle Fälle bin ich auf das nächste Album gespannt...

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