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CD Review: TANKARD - Beast Of Bourbon

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Veröffentlicht am Sonntag 21 März 2004 10:56:43 von Zombie_Gecko
Zwei lange Jahre haben uns die Bembelthrasher warten lassen – aber das Warten hat sich gelohnt! Wie schon auf „B-Day“ gibt`s ein ordentliches Thrash-Brett!!!







01. Under Friendly Fire
02. Slipping From Reality
03. Genetic Overkill
04. Die With A Beer In Your Hand
05. The Horde
06. Endless Pleasure
07. Dead Men Drinking
08. Alien Revenge
09. Fistful Of Love
10. Beyond The Pubyard
11. We`re Coming Back

(45:44 min)


2004 AFM Records (www.afm-records.de)


Line Up:
Andreas “Gerre” Geremia - Vocals
Frank Thorwarth - Bass
Andy Gutjahr - Guitar
Olaf Zissel - Drums

www.tankard.org



Discographie:
Heavy Metal Vanguard (Demo) (1984)
Alcoholic Metal (Demo) (1985)
Zombie Attack (1986)
Chemical Invasion (1987)
The Morning After (1988)
Alien (Mini-LP) (1989)
Hair Of The Dog (Best Of) (1989)
The Meaning Of Life (1990)
Fat, Ugly & Live (1991)
Stone Cold Sober (1992)
Two-Faced (1994)
The Tankard (1995)
Disco Destroyer (1998)
Kings Of Beer (2000)
B-Day (2002)
Beast Of Bourbon (2004)



Man könnte meinen, mit Sebastian Krüger als Coverzeichner haben die Frankfurter Thrasher wieder zu alter Stärke zurück gefunden! Nach „B-Day“ legt man nun mit „Beast Of Bourbon“ das zweite Album in der Konstellation Tankard, Sebastian Krüger-Cover und Andy Classen-Produktion vor, und kann ohne Probleme wieder an alte Heldentaten anknüpfen! Das belegt auch die Tatsache, dass Tankard seit „B-Day“ wieder deutlich höhere Verkaufszahlen und annähernd viele Liveauftritte wie in ihrer Blütezeit Ende der Achtziger / Anfang der Neunziger hatten.
Und das neue Langeisen erfüllt alle Erwartungen – so viel sei schon mal verraten! Der Opener „Under Friendly Fire“ ist ein Thrasher in typischer Tankard-Manier, in dem Gerre amerikanische Kampfpiloten als mit Speed aufgeputschte Amok-Flieger bezeichnet, die alles abschießen was sich bewegt, und „Slippin` From Reality“ dürften die meisten schon von Samplerbeiträgen kennen. „Genetic Overkill“ knüpft nicht nur textlich an „Chemical Invasion“ an, sondern ist auch ein herrlicher Old-School-Thrasher, der mit Sicherheit live tierisch abräumen wird. Ebenfalls eine Live-Granate ist die nach „Kings Of Beer“ nächste Persiflage „Die With A Beer In Your Hand“, die True Metal-Bands wie Manowar auf die Schippe nimmt („Sword held higher – who`s the liar? – I have the beer of fire“), allerdings musikalisch im klassichsen Tankard-Stil gehalten ist – genial! „The Horde“ ist ebenfalls ein Abgehnummer, die schlicht und einfach nach Tankard klingt, aber mal abgesehen von Andy`s Solo nicht übermäßig herausragt. Zumindest am Anfang von „Endless Pleasure“ hat der Hörer dann eine kurze Verschnaufpause, wobei die relativ ruhige Nummer insgesamt ziemlich aus dem Rahmen fällt, und mich abgesehen vom Refrain nicht übermäßig vom Hocker reißt , obwohl musikalisch sehr interessant. Doch schon beim nachfolgenden „Dead Men Drinking“ hat sich`s was mit Pause – ein Banger vor dem Herren! Vor allem weil man sich in dem Track darüber freut, die Neunziger durchgehalten zu haben und allmählich wieder Morgenluft schnuppert. Um was sich „Alien Revenge“ dreht dürfte dann nicht ganz schwer sein: jetzt haben die Ausserirdischen das Reinheitsgebot gemopst, um im All eine Brauindustrie zu installieren - klingt auch stark nach alten Tankardnummern, schon alleine deswegen geil und hoffentlich auch bald im Live-Programm. Das nachfolgende „Fistful Of Love“ ist sowohl textlich als auch musikalisch eher eine Fun-Nummer, wie sie halt nur aus dem Hause Tankard stammen kann, bevor mit „Beyond The Pubyard“ noch mal ordentlich das Gaspedal durchgetreten wird – sehr geile Nummer mit witzigem Text! Für die obligatorsiche Coverversion hat man sich diesmal „We`re Coming Back“ von den britischen Cocksparrers ausgesucht. Und wenn Tankard eine Fußballhymne von einer Punkband covern, dann kann das Ergebnis nur cool sein!
Andy Classen hat „Beast Of Bourbon“ mal wieder einen guten Sound verpasst (wenngleich ich den von „B-Day“ besser fand), die Frankfurter Urgesteine haben sich keinen Ausfall geleistet – unterm Strich also ein klarer Kauftipp für alle die auf guten Thrash Metal stehen. Nichts gegen die alten Tankard-Gitarreros, aber die Verpflichtung von Andy war ein wahrer Glücksgriff für die Hessen, denen ich wünsche, dass der Aufwärtstrend anhält und man endlich in einem Zug mit den üblichen Verdächtigen genannt wird, wenn es um deutschen Thrash Metal geht – denn so gut wie die anderen sind Tankard allemal!

Cheerz & danke Jungs für weiteres geiles Album!!!

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