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Konzert Review: TANKARD - BEHIND THE SCENERY - AFTERBURN KONZERT IN STUTTGART

Veröffentlicht am Dienstag 06 November 2001 18:41:53 von madrebel
phpnuke.gifTANKARD / BEHIND THE SCENERY / AFTERBURN KONZERT IN STUTTGART !!!
Zwei Jahre Powermetal.de im Netz, das musste gefeiert werden.
Deswegen veranstaltete das wohl größte deutsche Online-Mag ein kleines aber feines Jubiläumskonzert in der Stuttgarter Röhre.
Zusammen mit einem Kollegen vom "Walls of Fire" Mag begaben wir uns dann auch dorthin, um diesem denkwürdigen Ereignis beizuwohnen. Vorher jedoch machten wir noch ein Interview mit den Herren Geremia und Zissel von Tankard. Dieses Interview wird dann demnächst hier erscheinen.

Nach einigen Aufwärmbierchen begann dann auch pünktlich um 21.00 h das Konzert, was da eingeleitet wurde von den Lokalhelden "Afterburn". Eine ziemlich spassige Truppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ohralen *g* Terror diverser Pop und Trällersternchen durch den metallischen Fleischwolf zu ziehen, um gleichzeitig der Popwelt mit ihren eigenen Waffen einen Schuß vor den Bug zu setzen.
Im einheitlichen Flammenhemdoutfit spielten sich die Jungs und ein Mädel durch diverse "Klassiker" der jüngeren Popgeschichte. Unter anderem waren da, DJ Bobo´s "Pray" oder "Barbie Girl" von Aqua. Auch Miss Britney "My Tits are real" Spears, bekam ihr Fett weg.
Ein Höhepunkt des Gigs war dabei jedoch eine oberkultige Coverversion der Gottschalknummer "What happened to Rock´n `Roll ?". Tja, wenn man sich diese Band anschaut, was äußerst positives.
Im großen und ganzen war dieser erst vierte Auftritt der Band um Powermetalchef G.Weihrauch ein echter Klassiker, den ich gerne bald mal wieder erleben möchte.
Wer die CD dieser Band mit dem namen "Pizza Hellfire" sein eigen nennen möchte, sollte es doch einmal unter "www.powermetal.de/afterburn" versuchen. Mit 10 DM seid ihr dabei.

Die nächste Band am Abend dann waren "Behind the Scenery", die ich jedoch kaum zu Gesicht bekam, weil ich ziemlichen Hunger hatte, und aufgrunddessen ersteinmal ein kleines Schnellrestaurant im nahegelegenen Stuttgarter Bahnhof aufsuchte.
Die Bestellung meines Abendessens sollte sich jedoch zu einem recht schwierigen Unterfangen entwickeln.
Dialog:
"Ich" : Ich hätte gerne eine Portion Halbmondpommes."
"Koch": Wuas ???"
"Ich" : Eine Portion Countrypommes bitte."
"Koch": Wuas ?"
(Anm.: Ich war zwar nicht mehr ganz nüchtern, hatte aber eine klare hochdeutsche Aussprache, um jeglichem Kommentar die Luft zu nehmen.)
"Koch": Welche ?"
"Ich" : Die da oben auf dem Bild."
"Koch": Wo ? Häh ?"
"Ich" : Direkt über ihrem Kopf."
"Koch": Ach so, alles klar, mache ich sofort. Noch ein Wunsch ?"
"Ich" :Ich hätte gerne eine Portion "Spare Ribs" dazu."
"Koch": Wuas ?" (In dem Moment fühlte ich mich an den Kerkermeister aus dem Film "Life of Brian" erinnert")
"Ich" : Dieses Mal energischer "Eine Portion Spare Ribs" oder Rippchen oder wie sie das jetzt hier nennen."
Danach hatte er es dann auch endlich kapiert, und ich konnte endlich von dannen ziehen, um mir dann noch den Rest von "Behind the Scenery" anzusehen. Die Musik sagte mir zwar nicht zu, aber sie waren ganz okay, auch wenn sie irgendwie ganz und gar nicht in dieses Billing passten.

Nun aber kam es endlich zum Headliner. "TANKARD"
Und es ging sofort los mit "Alien". Gerre hatte das Publikum von Anfang an im Griff, was man seiner langjährigen Erfahrung durchaus anmerken konnte.
Die Setlist ging durch sämtliche Klassiker aus dem langjährigen Schaffen der Band wie z.b:
"Space Beer", "Zombie Attack", "Alcohol" oder auch "Maniac Forces" und endlich auch mal wieder "Poison".
Zwischenzeitlich spielten sie noch aus ihrer Tankwart-Phase "Sterne im Himmel", kurz danach sah ich dann auch selbige und viel hintenüber auf die Bühne, worauf ich einige Minuten "meditierte". Ein netter freundlicher "Gott" namens "Gerre" flößte mir dann ein wenig Zaubertrank ein und kurz darauf war ich dann auch wieder fit. Während des Gigs wurde natürlich auch zum obligatorischen Bauchvergleich aufgefordert, was einen Mann dazu veranlasste mit "Gerre" selbigen zu machen. Der jedoch, mit einem lapidaren "Das ist vielleicht ein Bauchansatz", winkte lächelnd ab.
Die Show war extrem energiegeladen, so hatte ich die Jungs selten erlebt, was jedoch wohl auch daran lag, daß Herr Geremia ein bißchen abgenommen hatte, und sehr viel bewegungsfreudiger war.
Auch der Rest der Band spielte sich wahrhaft den sprichwörtlichen "Arsch" ab.
Was mir gleichzeitig bei "Tankard" mal wieder auffiel war, daß diese Band die wohl hübschesten weiblichen Fans hat.
Nach 90 Minuten endete dann auch dieser Gig mit "Empty /Tankard", was von allen anwesenden ohne Ende abgefeiert wurde.
Alles in allem ein absoluter Killergig, wovon im nächsten Jahr hoffentlich mal wieder mehrere stattfinden werden. Denn lasst uns darauf hoffen, daß die Frankfurter wieder einen ausgedehnte Tournee fahren werden.
Verdient hätten sie es allemal.

Fazit: Alles in allem ein geiler Gig für wenig Geld, der sich einfach nur gelohnt hat.
Jeder der nicht da war, hat definitiv etwas verpaßt.

Grüße gehen noch an die anwesenden Macher vom Powermetalmagazin, an den "Morgul" vom "Walls of Fire", den Jungs aus Karlsruhe und last but not least den Jungs von "Tankard" nebst "Buffo", der an diesem Abend seinen 37sten Geburtstag hatte.

Madrebel

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