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Konzert Review: Subway to Sally - Halle Gartlage Osnabrück

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Veröffentlicht am Montag 05 Januar 2004 20:02:00 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Bloody_Vampire mitgeteilt
phpnuke.gifEinen wirklich wunderschön metallischen Abend boten uns die Potsdamer Metal-Alter Pioniere bei ihrem Gastspiel in Osnabrück.Ein denkwürdiges Konzert was wirklich danach verlangt besprochen zu werden.
Konzertbericht:
Die Apokalyptischen Reiter
Saltatio Mortis
Subway To Sally

Dunkelheit für eure erhellten Seelen, so beginnt Fuchs (Sänger der Apokalyptischen Reiter) den geilsten Abend des ach so schönen Monats Dezember.
Und die Reiter waren wirklich der beste Anheizer den sich die Subways nur wünschen konnten. Gleich zu Beginn des Reitersets rasteten die Zuschauer in der schon zu diesem Zeitpunkt sehr gut gefüllten Halle Gartlage in Osnabrück völlig aus. Die Reiter begannen ihren Set mit eher etwas ruhigeren Stücken bis nach ungefähr 3 Songs die anwesenden Metalheads auch mit härterer Kost zufrieden gestellt wurden .Gerade bei Klassikern wie "Unter der Asche" oder auch Stücken neueren Datums wie "Warum" bildete sich ein doch sehr ansehnlicher Moshpit der die Reiter nur noch mehr dazu anstachelte das Gaspedal bis zum Ende durchzutreten. Nach ungefähr 40 Minuten und noch 2 weiteren Zugaben konnte man kein ein einziges trauriges gesicht mehr erblicken. Alle schienen vom Reitermetal total begeistert zu sein und so hatten die Gäste des heutigen Abends "Saltatio Mortis" auch ein gehöriges Stück Arbeit vor sich um den Pegel der Stimmung weiter in solch berauschenden Höhen zu halten.
Doch die Mittelalter Pioniere hatten anscheinend durch ihre wieder einmal berauschende Bühnenperformance eine Menge Spass an der Sache und brachten das gespannte Publikum auch mit der ein oder anderen Ansagen gehörig zum lachen. So wurde zum Beispiel oftmals ein lauthals geschrienes "Schweinskram" von der Musikhungrigen Meute gefordert...... und das wohl beste Stück des ganzen Abends geliefert.... "Eine insel mit 2 Bergen" als Mittelalter Version. Meta ähhhhh Mittelalterherz was willst du mehr. Das Set der Totentänzer belief sich in den 55 Minuten Spielzeit dabei zum Großteil auf Stücke des "Das zweite Gesicht" Albums. Doch und zu meiner großen Freude wurde auch das brandneue eben erst als Single herausgebrachte "Falsche Freunde" zum besten gegeben , welches für mich das Beste Stück ist, das bis jetzt von der Band geschrieben wurde und kam deshalb auch dementsprechend gut an. Die Stücke die jedoch am frenetischten abgefeiert wurden ,waren jedoch wohl das Kiss Cover "God gave Rock`n Roll to you" und das wohl schon hinlänglich bekannte "Heuchler".
Irgendwann war dann aber auch die Zeit der spassigsten Band des Abends rum und nach einer kurzen Currywurst-Pause begab ich mich auch schon wieder in die Halle und kam gerade passend zur Einläutung des Intros für den heutigen Headliner "Subway To Sally". Nach dem Intro begannen die Potsdamer ihren Teil des Abends dann mit "Geist des Kriegers" vom neuen "Engelskrieger" Album. Schon bei diesem Stück war deutlich zu spüren das die Subways bei den Osnabrückern noch einen gaaaanz großen Stein im Brett haben ,denn die zur der zeit mit gut 1500 Leuten sehr gut gefüllte Halle ging von der ersten Sekunde an richtig ab und feierte die Band richtig ordentlich ab. So kamen die Songs des ebengenannten neuen Albums auch richtig gut an und so gaben die Potsdamerm von diesem gleich noch "Unsterblich,Knochenschiff,2000 Meilen unter dem Meer Falscher Heiland,Kleine Schwester" und als Zugabe noch den Wolfstraum zum besten. Auch die Bühnenshow konnte wieder einmal nur als wirklich ausgereift und sehr anschaulich beschrieben werden. So stiegen gleich am Anfang des Sets meterhohe Feuersäulen in Höhe und zur Mitte des Sets konnte man die Gitarreros mit 2 äußerst geil gestalteten Flammenwerfern auf die Bühne stürmen sehen um die kochende Stimmung noch ein wenig mehr anzuheizen. (was auch durchaus gelang;o) )
Auch bei "Herrin des Feuers" (Herzblut) stiegen farbige Säulen in den für Subway schon zu diesem Zeitpunkt erreichten Olymp. Nur die Ansage von Eric Fish nach dem Motto "Wir spielen keine alten Lieder mehr stieß mir doch zuerst säuerlich auf da "Julia und die Räuber" zum Ende des Konzertes hin immer stärker gefordert wurde. Pünktlich zum Zugabenblock hatte das Publikum die Truppe aber endgültig überstimmt und man bekam noch die Grabrede und eben Julia und die Räuber auf die eh schon etwas Tauben Ohren, was aber zu diese Zeitpunkt keinen stören sollte. Nach gut 2 Stunden war dann aber endgültig Schluss. Mein Fazit ist somit natürlich ganz klar ,dass man keine besseren Bands für diese Tour gewinnen konnte denn die Reiter ,der Gast Saltatio Mortis und Subway to Sally haben ihrem Publikum wieder einmal glanzvoll demonstriert wie man Metal heutzutage zelebrieren sollte.

Am Ende nur noch ein kleiner Vermerk von mir:
Ich muss leider noch anmerken, dass jedoch auf diesem Konzert auch Leute zugegen waren, denen es augescheinlich nur darum ging sich zu schlagen und sowas muss meiner Meinung nach an so einem genialen Abend nich gerade sein!!!


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