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Konzert Review: Subway to Sally - Coppelius - 29.09.2005 - Düsseldorf Stahlwerk

Veröffentlicht am Dienstag 04 Oktober 2005 18:37:34 von madrebel
phpnuke.gifVor kurzem veröffentlichten die Potsdamer Folkmetaller “Subway to Sally” mit “Nord Nord Ost” ihr achtes Album. Und da die Truppe immer nur Hummeln im Hintern hat, packten sie ihre Siebensachen, um sich mal wieder durch deutsche Konzerthallen zu machen, aufzuspielen und Spaß zu verbreiten. So auch heute in Düsseldorf.










Subway to Sally - Coppelius - 29.09.2005 – Düsseldorf Stahlwerk


Vor kurzem veröffentlichten die Potsdamer Folkmetaller “Subway to Sally” mit “Nord Nord Ost” ihr achtes Album. Und da die Truppe immer nur Hummeln im Hintern hat, packten sie ihre Siebensachen, um sich mal wieder durch deutsche Konzerthallen zu machen, aufzuspielen und Spaß zu verbreiten. So auch heute in Düsseldorf.

Als Supportact durften dann „Coppelius“ agieren. Tja, sehr vieln war diese Band bislang unbekannt. Dies dürfte sich jedoch rasch ändern.
Denn was die Jungs da machten, war mal was ganz besonderes. Man könnte es beschreiben als Kammermusik auf Highspeed und so klang es auch. Und es ist unglaublich, welche derben Töne man auf Kontrabaß, Oboe und anderen alten Instrumenten rausholen kann. Insbesondere bei den beiden „Iron Maiden“ Coverversionen, u.a. „Killers“, war das toll zu hören.
Outfittechnisch hielt man sich an den Beginn des 19. Jahrhunderts. Zylinder, klassische Anzüge und dazu natürlich auch passende Ansagen und auch dementsprechendes Verhalten. Etwas einstudiert, klar, aber es wirkte klasse.
45 Minuten spielte das Highspeedkammerorchester und eine Zugabe durfte nicht fehlen. Es wurde jedoch der Ruf „Da Capo“ verlangt, dem kamen das Publikum und danach die Band nach und nach dieser Zugabe waren alle glücklich. Von den Jungs wird man noch hören.

Nun war es endlich soweit. Es war kurz vor neun, das Intro ging los und direkt mit der „Schneekönigin“ legten die Sallys los. Von Anfang an eine super Stimmung im Stahlwerk, trotz des bescheidenen Sounds. Aber dieses Problem ist im Stahlwerk ja nichts neues mehr.
Und es ging Schlag auf Schlag. Neuere Titel und Hits wechselten sich mit altem Material ab, und es war klasse zu hören, wie abwechslungsreich sich die Setlist gestaltete. Es wurde fast die gesamte Historie der Bandgeschichte berücksichtigt und egal ob alt oder neu. Die fans zeigten sich sehr textsicher, sangen alles mit und die Stimmung wurde immer besser. Dies animierte die Band zu einer immer größeren Spiellaune, und ob Eric Fish, Bodenski, Frau Schmitt, oder auch der fantastische neue Drummer Simon. Alle hatten sichtlich Spaß an ihrem Gig.
Natürlich, Songs von der Klasse wie „Liebeszauber“, „Falscher Heiland“, „Mephisto“, „Henkersbraut“ oder auch „Sieben“, machten den Gig zu einem sehr kurzweiligen und abwechslungsreichen Erlebnis. Leider war nach 2 Stunden schon Schluß, jedoch durfte Julia und ihre Räuberbande noch mal die Halle beben lassen und mit dem „Seemannslied“ machten sich die Sallys dann auf um den nächsten Hafen anzusteuern.
Fazit: Mal wieder ein grandioser Gig, in einer durchwachsenen Halle, von einer großartigen Liveband.
Daumen hoch, auch nach dem zwanzigsten Male live.
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal.

madrebel

Setlist:
Saraband de Noir , Schneekönigin , Feuerland , Knochenschiff Kleid aus Rosen , Liebeszauber , Die Schlacht , Unsterblich , Eisblumen , Maria , Traum vom Tod 2 , Mephisto , Henkersbraut , Haughs o cromdale , Lacrimae 74 , Feuerkind , Rätsel II , Sag dem Teufel , Ohne Liebe , Veitstanz , Hexe , Falscher Heiland , Sieben , Julia und die Räuber , Seemannslied.


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