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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Subway To Sally Unplugged, KUZ Mainz, 19.04.2006

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Veröffentlicht am Mittwoch 26 April 2006 15:53:42 von Master_Of_Puppets
Wenn es um Live-Auftritte geht, sind Subway To Sally eine der aktivsten Bands des harten Genres. Angesichts ihrer zahlreichen Konzerte mit verstärkten Gitarren, war die Entscheidung der Band, einige Shows mit Akustik-Instrumenten zu spielen eine willkommene Abwechslung.
 
 
 
 
 
 
 
Die erste kleine Überraschung gab es bereits beim Betreten der Bühne. Nacheinander nahmen nicht wie erwartet sieben, sondern acht Musiker ihre Position ein. Als Unterstützung für diese Tour holte sich das Potsdamer Septett den von Deine Lakaien und den legendären Inchtabokatables bekannten Cellisten B. Deutung als Gastmusiker an Bord. Auffällig war auch, dass die Band das komplette Konzert sitzend absolvierte. Hierdurch konnte man als Zuschauer noch mehr auf die musikalische Umsetzung der teilweise neu arrangierten Stücke achten.
Den Zuhörern im ausverkauften KUZ wurde fortan auch einiges geboten. Bereits der Opener „Böses Erwachen“ wurde sehr getragen intoniert, nicht mit der bekannten Energie der ursprünglichen Version. Allerdings war dies, wie im weiteren Verlauf des Sets in keiner Weise negativ. Im Gegenteil: Hierdurch wurde eine sehr angenehm ruhige Stimmung verbreitet, nicht selten sorgte vor allem die Umsetzung der älteren Stücke für eine wohltuende Gänsehaut.
 
Eine wahre Sensation war jedoch die Playlist, die gespickt mit zahlreichen alten und lange nicht mehr gehörten Stücken war. So wurde zum Beispiel fast das komplette „Bannkreis“-Album dargeboten. Auch andere Klassiker aus der Vergangenheit von Subway To Sally, wie etwa „Abgesang“, „Arche“ oder „Der Hofnarr“ waren wirkliche Highlights des Sets. Ebenso überzeugend waren die zahlreichen, leider etwas in Vergessenheit geratenen früheren Standards einer Live Show der Folk Metaller. Es tat richtig gut, mal wieder einen Song wie etwa „Horo“, „Carrickfergus“ oder auch das Doppel „Die Braut/Der Bräutigam“ bei einem Subway-Konzert zu hören.
Leider kannten viele der jungen Konzertbesucher diese Evergreens nicht, weswegen die Stimmung teilweise etwas ruhig war. Lediglich bei bekannteren Standards oder Songs jüngeren Datums ging die Halle geschlossen mit. Hierfür gab es auch vor der letzten Zugabe die zutreffende Ermahnung von Gitarrist Bodenski, sich doch auch mal mit den älteren CD’s der Band zu beschäftigen. Dennoch kann man nicht von einem schlechte aufgelegten Publikum sprechen. Dafür waren die Potsdamer auch unplugged zu spielfreudig und konnten mit Hits wie „Mephisto“, „Sag dem Teufel“, „Liebeszauber“ und dem unbeschreiblich intensiven „Maria“ vollends überzeugen.
 
Nachdem in den Zugabenblöcken noch einige obligatorische Klassiker sowie Songs vom aktuellen Album „Nord Nord Ost“ zu besten gegeben wurden, war nach gut zwei Stunden Spielzeit Feierabend. Diese Stücke wurden allerdings noch einmal gut abgefeiert, so dass das Publikum geschlossen mit guter Laune das KUZ verließ. Ein netter Event, bei dem Subway To Sally nicht durch ihre bekannte Party Power, sondern durch ihre musikalische Virtuosität begeistern konnten.
 
Setlist:
Böses Erwachen
Das Rätsel
Minne
Ein Baum
Horo
Der Hofnarr
Sieben
Element des Verbrechens
Kruzifix
Alle, Psalite Cum Luya
Mephisto
Das Rätsel II
Kleid aus Rosen
Abgesang
Unterm Galgen
Traum vom Tod
Sanctus
Maria
Liebeszauber
Arche
Sag dem Teufel
Die Braut
Der Bräutigam
Carrickfergus
 
Schlaflied
Ohne Liebe
 
Julia und die Räuber
Feuerkind
Seemannslied

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